PHUKET: Die Behörden auf Phuket gehen verstärkt gegen illegale Jetski-Angebote vor. Bei einer groß angelegten Kontrollaktion wurden am ersten Einsatztag 23 Verstöße festgestellt und die Betreiber mit Geldbußen belegt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit für Touristen zu erhöhen, Missbrauch einzudämmen und das Vertrauen in Thailands maritimen Tourismus zu stärken.
Auslöser der Aktion war ein Inspektionsbesuch des stellvertretenden Verkehrsministers Sanphet Bunyamanee auf Phuket. Nach Beschwerden über Jetski-Dienstleistungen und die Durchsetzung bestehender Vorschriften an touristischen Hotspots wies er das Regionale Marineamt Phuket an, den Betrieb der Anbieter zügig zu ordnen sowie Kontrollen und die Durchsetzung der geltenden Vorschriften deutlich zu intensivieren.
23 Verstöße bei Jetski-Kontrollen

Am 15. Juli 2026 führten Beamte des Regionalen Marineamts Phuket gemeinsam mit der Marinepolizei Kontrollen an Land und auf See durch. Dabei überprüften sie die Einhaltung des Schifffahrtsgesetzes für thailändische Gewässer. Nach Angaben der Behörden wurden 23 Personen dabei ertappt, Wasserfahrzeuge ohne die vorgeschriebene Nutzungsgenehmigung zu betreiben. Dies stellt einen Verstoß gegen Abschnitt 9 des Schifffahrtsgesetzes für thailändische Gewässer dar. Gegen alle Betroffenen wurde die höchstmögliche Verwaltungsstrafe von jeweils 10.000 Baht verhängt.
Kontrollen werden ausgeweitet

Sanphet Bunyamanee bezeichnete die Aktion als Auftakt einer umfassenden Regulierung des Jetski-Geschäfts auf Phuket. Die Kontrollen sollen fortgesetzt und auf weitere wichtige Tourismusgebiete ausgeweitet werden. Damit sollen die Sicherheitsstandards verbessert, die Ausbeutung von Touristen verhindert und das internationale Vertrauen in den maritimen Tourismus Thailands weiter gestärkt werden.