Neues aus der Wirtschaft am Montag

Ein neu gebautes Wohnhaus in der Trierer Straße in Berlin-Weißensee. Foto: Soeren Stache/dpa
Ein neu gebautes Wohnhaus in der Trierer Straße in Berlin-Weißensee. Foto: Soeren Stache/dpa

IW: Mieten im zweiten Quartal deutlich gestiegen

KÖLN: Wohnen zur Miete ist in Deutschland laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zuletzt deutlich teurer geworden. Die Angebotsmieten lagen im zweiten Quartal bundesweit 4 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark stiegen sie in Großstädten außerhalb der größten Metropolen. Dort betrug der Zuwachs 4,9 Prozent.


Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1426 US-Dollar

FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1426 (Freitag: 1,1435) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8751 (0,8745) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84888 (0,85098) britische Pfund, 185,54 (185,65) japanische Yen und 0,9236 (0,9228) Schweizer Franken fest.


Studie: Elektroautos seit 2020 deutlich billiger geworden

KARLSRUHE: Elektroautos sind in den vergangenen fünf Jahren deutlich billiger geworden. Inflationsbereinigt sanken die Listenpreise von 2020 bis 2025 um 18 Prozent, wie eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung und des International Council on Clean Transportation ergab. Die Preise für Verbrenner legten inflationsbereinigt um 2 Prozent zu.


EU verhängt 550 Millionen Euro Strafe gegen AliExpress

BRÜSSEL: Die EU verhängt eine Millionenstrafe gegen den Online-Marktplatz AliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte. Der chinesische Online-Riese muss 550 Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden, wie die EU-Kommission mitteilte.


In Deutschland wurde 2025 mehr verdient

NÜRNBERG: In Deutschland wurde im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient als noch ein Jahr zuvor. Das sogenannte Median-Entgelt für einen Vollzeitbeschäftigten sei um 5,1 Prozent oder 203 Euro auf 4.217 Euro brutto monatlich gestiegen, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Die Inflationsrate lag 2025 bei durchschnittlich 2,2 Prozent.


DAK-Auswertung: Krankheitsausfälle im Job leicht gesunken

BERLIN: Krankheitsausfälle im Job sind nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit in der ersten Hälfte dieses Jahres leicht zurückgegangen. Im Schnitt waren Erwerbstätige 9,6 Tage arbeitsunfähig geschrieben, wie die Kasse nach eigenen Versichertendaten ermittelte. Im ersten Halbjahr 2025 waren es 9,9 Tage gewesen.


Spritpreise gestiegen - Benzin über Stand vor Tankrabatt

MÜNCHEN: Die Spritpreise sind über das Wochenende erneut gestiegen. Superbenzin der Sorte E10 kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags 2,152 Euro pro Liter, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Damit verteuerte es sich im Vergleich zum Freitag um weitere 1,1 Cent. Diesel stieg im Vergleich zum Freitag um 1,6 Cent auf 2,177 Euro pro Liter.


Viele Restaurants und Hotels löschen Online-Bewertungen

MAGDEBURG/BERLIN: In immer mehr Google-Bewertungen von Restaurants und Hotels taucht der Hinweis auf: Bewertungen aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt. Eine Stichprobe der dpa bei mehr als 3.700 Gastbetrieben in mehreren deutschen Städten zeigt, dass je nach Ort zwischen elf bis 30 Prozent der Gastbetriebe Online-Bewertungen gelöscht haben.


Teures Kerosin lässt Ryanairs Gewinn einbrechen

DUBLIN: Der Anstieg der Kerosinpreise infolge des Iran-Kriegs hat dem Billigflieger Ryanair einen Gewinneinbruch eingebrockt. Im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2026/27 sank der Überschuss im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 538 Millionen Euro, wie die irische Fluggesellschaft mitteilte. Das Unternehmen hatte zwar den Großteil seines Treibstoffbedarfs preislich abgesichert, konnte den starken Kostenanstieg aber nicht ganz auffangen.

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