Neues aus der Wirtschaft am Freitag

Fotomontage: DER FARANG
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Ukraine erhält weitere Kredithilfe von Entwicklungsbank und EU

RIGA: Russlands Angriffe auf die Ukraine gehen weiter. Darunter leidet auch die Wirtschaft des überfallenen Landes. Aus dem Westen bekommen ukrainische Firmen nun Unterstützung bei der Finanzierung.

Die Ukraine erhält weitere Hilfe aus dem Westen, um Unternehmen in dem von Russland angegriffenen Land den Zugang zu Finanzmitteln während des andauernden Krieges zu sichern. Über den sogenannten Ukraine-Investitionsrahmen werden die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und die EU zusätzliche Garantien in Höhe von 200 Millionen Euro bereitstellen. Auch sollen Zuschüsse von 105 Millionen Euro und technische Hilfe in Höhe von 10 Millionen Euro verfügbar gemacht werden, wie die beiden Institutionen am Rande des EBRD-Jahrestreffens in Riga mitteilten. Zudem wurde ein weiteres Programm zur Unterstützung des ukrainischen Privatsektors gestartet.

Insgesamt sollen durch die Kofinanzierung neue Kredite in der Ukraine in Höhe von 2 Milliarden Euro über Partnerfinanzinstitute der EBWE freigesetzt werden, hieß es. Der Investitionsrahmen für die Ukraine ist ein finanzielles Kernstück der Ukraine-Fazilität der EU - eines Hilfsprogramms mit bis zu 50 Milliarden Euro für die Jahre 2024 bis 2027. Durch Garantien und Mischfinanzierungen soll es öffentliche und private Investitionen mobilisieren.

Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Seit Beginn des Krieges im Februar 2022 haben die EU und ihre Mitgliedstaaten Hilfen in dreistelliger Milliardenhöhe zugesagt - von militärischer und finanzieller Unterstützung bis hin zu Hilfe für Geflüchtete. Die EBRD wiederum hat nach eigenen Angaben Milliardenbeträge zur Unterstützung der Realwirtschaft bereitgestellt.

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