Nachrichten aus der Sportwelt am Samstag

Collage: DER FARANG
Collage: DER FARANG

Europa-Finale mit Spannungsgarantie: Leclerc startet in Monza vorne

MONZA: Die Formel 1 verabschiedet sich an diesem Sonntag (15.00 Uhr/Sky) mit dem Großen Preis von Italien für diese Saison aus Europa. Die Fans können sich auf ein packendes Rennen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza freuen. Von der Pole Position aus will Charles Leclerc die Tifosi wie 2019 bei seinem Sieg beim Ferrari-Heimrennen in eines Siegestaumel stürzen. Der 24 Jahre alte Monegasse muss sich allerdings auf die Attacke von WM-Spitzenreiter und Titelverteidiger Max Verstappen gefasst machen.

Nach einer Startplatzstrafe von fünf Plätzen muss der Niederländer seinen zweiten Platz abgeben und wohl von Platz sieben loslegen. Mit einem weiteren Sieg in diesem Jahr würde Verstappen den Vorsprung von 109 Punkten auf Leclerc und Sergio Perez im zweiten Red Bull weiter ausbauen und könnte womöglich schon beim darauffolgenden Grand Prix in Singapur eine rechnerische Chance auf den Titelgewinn haben.

Vorbei muss er in Monza aber auch an George Russell, der durch eine Reihe weiterer Startplatzstrafen bis in die erste Reihe neben Leclerc vorrückt. Profiteure des Strafenreigens sind auch Sebastian Vettel im Aston Martin und Mick Schumacher im Haas. Sie belegten die Platze 17 und 20, werden aber auch Positionen nach vorn rücken in der Startaufstellung.


Erster Sieg bei 7er-WM: Rugby-Männer schlagen Portugal

KAPSTADT: Die deutschen Rugby-Männer haben ihr erstes Spiel bei einer 7er-Weltmeisterschaft gewonnen. In der Trostrunde um die Plätze 17 bis 24 gab es am Samstagmorgen im südafrikanischen Kapstadt einen 21:14-Sieg gegen Portugal. Die Mannschaft der Nationaltrainer Clemens von Grumbkow und Philip Snyman hatte bereits 0:14 zurückgelegen, ehe sie das Spiel noch drehte.

Damit hat die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbands bei ihrer ersten WM-Teilnahme überhaupt Platz 20 sicher. Die Versuche beim Sieg über Portugal legten Maximilian Calitz, Anton Gleitze und Bastian van der Bosch. Fabian Heimpel gelangen drei Erhöhungen.


Tifosi jubeln: Leclerc rast auf die Pole beim Italien-Heimrennen

MONZA: Charles Leclerc hat beim Heimrennen von Ferrari die Pole Position geholt. Unter dem tosenden Applaus der Tifosi raste der Monza-Sieger von 2019 auf den ersten Platz in der Formel-1-Qualifikation am Samstag. «Wie schön», funkte er jubelnd an seinen Kommandostand und ließ sich anschließend von den Fans auf dem Auto stehend feiern. Zweiter wurde Weltmeister und WM-Spitzenreiter Max Verstappen aus den Niederlanden, der allerdings eine Startplatzstrafe von fünf Plätzen im Red Bull verkraften muss.

Auf Rang drei fuhr Leclercs Teamkollege Carlos Sainz, der wiederum wegen einer Startplatzstrafe sogar weit nach hinten rücken wird. Vierter wurde Sergio Perez im zweiten Red Bull. Weil der Mexikaner ebenfalls wegen des Einbaus neuer Teile in seinen Wagen vorbelastet ist - wie auch Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes auf Rang fünf -, rückt Mercedes-Pilot George Russell auf Startrang zwei an diesem Sonntag (15.00 Uhr/Sky) vor.

Sebastian Vettel und Mick Schumacher waren bereits im ersten Zeitabschnitt ausgeschieden. Vettel war im Aston Martin nicht über den 17. Platz hinaus gekommen, Mick Schumacher im Haas Letzter geworden.


Deutsche Rugby-Männer spielen bei 7er-Weltmeisterschaft um Platz 17

KAPSTADT: Die deutschen Rugby-Männer spielen bei ihrer ersten Teilnahme an einer 7er-Weltmeisterschaft um Platz 17. Gegner am Sonntag ist im südafrikanischen Kapstadt das Team aus Uganda.

Am Samstag hatte die Mannschaft der Nationaltrainer Clemens von Grumbkow und Philip Snyman mit dem 21:14 (7:14)-Sieg über Portugal den ersten Sieg bei einer Endrundenteilnahme überhaupt gefeiert. Im Anschluss folgte in der Trostrunde um die Plätze 17 bis 24 ein 17:12 (5:12)-Erfolg gegen das Team aus Tonga.

Mit seinem zweiten Versuch sorgte Bastian van der Bosch gegen den Inselstaat aus dem Südpazifik in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Einen weiteren Versuch legte Anjo Buckman, Fabian Heimpel gelang eine Erhöhung. Gegen Portugal hatten Maximilian Calitz, Anton Gleitze und van der Bosch (je 5) sowie Heimpel (6) für die deutschen Punkte gesorgt.


Schiri-Streik: Spieltag in Spaniens Frauenfußball-Liga abgesagt

MADRID: Der Saisonstart der spanischen Frauenfußball-Liga ist wegen eines Streiks der Schiedsrichterinnen abgesagt worden. Die Unparteiischen fordern mehr Geld und Arbeitsbedingungen wie bei ihren männlichen Kollegen, wie es in einer Mitteilung des spanischen Verbandes heißt. Eigentlich hätten am Samstag die ersten Spiele stattfinden sollen. Zuvor hatten die Schiedsrichterinnen und ihre Assistentinnen bereits einen Streik angedroht. Die Primera División der Frauen, die nun den Namen «Liga F» bekommen hat, wird diese Saison erstmals unter voll professionellen Bedingungen stattfinden.


Deutsche Rugby-Männer spielen bei 7er-Weltmeisterschaft um Platz 17

KAPSTADT: Die deutschen Rugby-Männer spielen bei ihrer ersten Teilnahme an einer 7er-Weltmeisterschaft um Platz 17. Gegner am Sonntag ist im südafrikanischen Kapstadt das Team aus Uganda. Am Samstag hatte die Mannschaft der Nationaltrainer Clemens von Grumbkow und Philip Snyman mit dem 21:14 (7:14)-Sieg über Portugal den ersten Sieg bei einer Endrundenteilnahme überhaupt gefeiert. Im Anschluss folgte in der Trostrunde um die Plätze 17 bis 24 ein 17:12 (5:12)-Erfolg gegen das Team aus Tonga.


Slowenien und Frankreich bei Basketball-EM im Viertelfinale

BERLIN: Titelverteidiger Slowenien hat bei der Basketball-EM ohne große Mühe das Viertelfinale erreicht. Auch ohne eine Gala von Superstar Luka Doncic setzten sich die Slowenen am Samstag in Berlin im Achtelfinale gegen Außenseiter Belgien mit 88:72 (44:41) durch. Im Viertelfinale bekommen es Doncic und Co. mit dem Gewinner des Duells zwischen der Ukraine und Polen zu tun, die sich am Sonntag gegenüberstehen. Deutlich mehr Mühe hatte Mitfavorit Frankreich. Der Olympia-Zweite benötigte in seinem Achtelfinale die Verlängerung, um die Türkei mit 87:86 (77:77, 43:35) niederzuringen.


Paderborn wieder an Zweitliga-Spitze - Keine weiteren Sieger

DÜSSELDORF: Der SC Paderborn ist auch nach dem achten Spieltag Spitzenreiter der 2. Fußball-Bundesliga. Der Tabellenführer gewann am Samstag daheim 3:0 (1:0) gegen Jahn Regensburg und liegt mit 19 Punkten einen Zähler vor dem Hamburger SV, der am Freitagabend mit 3:2 bei Holstein Kiel erfolgreich war. Tabellendritter mit 15 Punkten ist vorläufig der 1. FC Heidenheim nach dem 0:0 beim Karlsruher SC. Hannover 96 folgt nach dem 1:1 (0:0) im Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig auf Rang fünf.


Wieder Unterbrechung in der Bundesliga durch Klimaaktivisten

FRANKFURT/MAIN: Kurz nach dem Anpfiff der Bundesliga-Partie von Eintracht Frankfurt gegen den VfL Wolfsburg haben erneut Klimaaktivisten der «Letzten Generation» für eine kurzzeitige Unterbrechung gesorgt. Die Personen rannten am Samstag auf den Rasen und wurden von den Ordnern gestoppt. Die Aktion erfolgte laut Auskunft der Aktivisten, «um die Aufmerksamkeit auf die existenzielle Bedrohung unserer Gesellschaft durch die Klimakatastrophe zu lenken». Es war nicht der erste Auftritt der «Letzten Generation» in der Fußball-Bundesliga.


17 und 136 Tage: Franzose Tel jüngster Bayern-Torschütze in der Liga

MÜNCHEN: Der Franzose Mathys Tel hat sich mit seinem Treffer zur 1:0-Führung gegen den VfB Stuttgart zum jüngsten Torschützen in der langen Bundesliga-Historie des FC Bayern München gemacht. Der Neuzugang, zudem jüngster Startelfspieler der Münchner in der Liga, traf am Samstag im Alter von 17 Jahren und 136 Tagen. Bisheriger Rekordhalter beim Fußball-Rekordmeister war Tels Teamkollege Jamal Musiala (19), der im September 2020 im Alter von 17 Jahren und 205 Tagen getroffen hatte. Jüngster Torschütze der gesamten Fußball-Bundesliga bleibt Youssoufa Moukoko (17), der zum Zeitpunkt seines Tors für Borussia Dortmund im Dezember 2020 16 Jahre und 28 Tage alt war.


Frühes Qualifikations-Aus für Vettel und Schumacher in Monza

MONZA: Sebastian Vettel und Mick Schumacher sind bereits im ersten Zeitabschnitt der Formel-1-Qualifikation in Monza ausgeschieden. Vettel kam am Samstag im Aston Martin nicht über den 17. Platz hinaus. Chancenlos und abgeschlagen als Letzter endete die K.o.-Ausscheidung sogar für Schumacher, nachdem er in den Trainingseinheiten zuvor mit massiven Problemen am Haas zu kämpfen gehabt und insgesamt nur 17 Übungsrunden absolviert hatte.


Formel-1-Training: Verstappen top - Kaum Kilometer für Schumacher

MONZA: Formel-1-Weltmeister und WM-Spitzenreiter Max Verstappen hat im letzten Freien Training vor der Qualifikation zum Großen Preis von Italien die klar schnellste Runde gedreht. Der 24 Jahre alte Red-Bull-Star aus den Niederlanden verwies am Samstag Charles Leclerc im Ferrari auf den zweiten Platz mit einem Vorsprung von 0,347 Sekunden. Dritter wurde auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza Verstappens Teamkollege Sergio Perez vor Leclercs Stallrivalen Carlos Sainz.

Verstappen, der im Klassement mit 109 Punkten klar führt, Perez und Sainz gehören aber zu den vielen Fahrern, die nach dem Einbau neuer Motoren und Getriebeteile in der Startaufstellung am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) strafversetzt werden.

Für Mick Schumacher setzte sich die Pannenserie auch vor der Qualifikation fort. Am Freitag hatte er im ersten Freien Training zugunsten von Antonio Giovinazzi pausieren müssen, in der zweiten einstündigen Einheit stoppte ein defekter Motor den Haas-Rennwagen den 23 Jahre alten Deutschen nach nur neun Trainingsrunden.

Am Samstag ging es für ihn dann lange auch wieder nicht auf die Strecke. Der Grund diesmal: Ein Problem mit der Kupplung. Erst in den Schlussminuten konnte er ein bisschen üben und kam auf den vorletzten Platz. Weil aber auch in seinem Wagen Motor- und Getriebeteile gewechselt werden mussten, die über das erlaubte Kontingent hinausgingen, wird auch er strafversetzt werden. Kumpel und Landsmann Sebastian Vettel belegte im Aston Martin nur den 17. Rang.


Erster Sieg bei 7er-WM: Rugby-Männer schlagen Portugal

KAPSTADT: Die deutschen Rugby-Männer haben ihr erstes Spiel bei einer 7er-Weltmeisterschaft gewonnen. In der Trostrunde um die Plätze 17 bis 24 gab es am Samstagmorgen im südafrikanischen Kapstadt einen 21:14-Sieg gegen Portugal. Die Mannschaft der Nationaltrainer Clemens von Grumbkow und Philip Snyman hatte bereits 0:14 zurückgelegen, ehe sie das Spiel noch drehte.


DOSB will Umfrage bei Vereinen zur Energiekrise starten

BERLIN: Mit einer repräsentativen Umfrage bei einer Auswahl von Sportvereinen will der Deutsche Olympische Sportbund aussagekräftige Zahlen zur Auswirkung der Energiekrise auf den organisierten Breitensport sammeln. Es solle herausgefunden werden, welche Kostensteigerungen es gebe, wie das Budget sei und welche Vereine Insolvenz anmelden müssten, sagte die im DOSB-Vorstand für Sportentwicklung zuständige Michaela Röhrbein der «Welt am Sonntag».


Vielseitigkeits-Reit-Team: Zwei Tage Anreise zur WM in Italien

BERLIN: Die deutsche Vielseitigkeits-Mannschaft startet am frühen Sonntagmorgen mit ihren Pferden zur Weltmeisterschaft in Italien. «Wir fahren am Sonntag um 4 Uhr los», sagte Bundestrainer Peter Thomsen. «Es gibt eine Pause mit Übernachtung in Nord-Italien.» Die Unterbrechung sei vor allem für die Pferde gedacht, die so geschont würden. Das deutsche Team hatte in den vergangenen Tagen ein Trainingslager in Wachtberg bei Bonn absolviert. Die WM in Rocca di Papa beginnt am Donnerstag mit der Dressur.


Fußballfan-Stelle KOS: «Verschärfung» bei Ausschreitungen

FRANKFURT/MAIN: Die Koordinationsstelle Fanprojekte KOS sieht in den Ausschreitungen vor dem Conference-League-Spiel des 1. FC Köln beim OGC Nizza einen bedenklichen Trend. «Wir beobachten momentan eine Verschärfung der Situation, die besorgniserregend ist», sagte KOS-Leiter Michael Gabriel der Düsseldorfer Zeitung «Rheinische Post». Vor der Partie am Donnerstag waren 32 Menschen verletzt worden, der Anpfiff musste um eine Stunde verschoben werden. Die Behörden ermitteln.


Detroit Lions nehmen deutschen Kicker Eberle unter Vertrag

DETROIT: NFL-Profi Amon-Ra St. Brown hat bei den Detroit Lions einen deutschen Teamkollegen bekommen. Der Kicker Dominik Eberle aus Nürnberg hat einen Vertrag für den Trainingskader unterschrieben, teilten die Lions am Freitag mit. Der 26-Jährige ist damit zunächst nicht spielberechtigt für NFL-Partien, kann aber in den aktiven Kader befördert werden. Er sei «einfach sehr glücklich, eine Chance zu bekommen und wieder mit einem Team zusammen zu sein», sagte Eberle der Deutschen Presse-Agentur. Es sei ein langer Weg gewesen, «aber es lohnt sich alles dafür».


Serie-A-Verein Bologna holt Ex-Profi Motta als neuen Trainer

BOLOGNA: Der frühere italienische Nationalspieler Thiago Motta wird neuer Trainer des Serie-A-Vereins FC Bologna. Der 40-Jährige tritt die Nachfolge von Sinisa Mihajlovic an, wie Geschäftsführer Claudio Fenucci am Samstag bei einer Pressekonferenz verkündete. Die letzten Vertragsdetails mit dem gebürtigen Brasilianer, der unter anderem für den FC Barcelona, Inter Mailand und Paris Saint-Germain spielte und 2012 mit Italien Vize-Europameister wurde, seien noch zu klären.


Ex-Dortmunder Lucas Barrios beendet Spielerkarriere

RIO DE JANEIRO: Der frühere Dortmunder Bundesligaprofi Lucas Barrios hat seine Karriere als Spieler beendet. «Es ist der Moment gekommen, den man sich nie vorgestellt hat, dem Profi-Fußball Adiós zu sagen», schrieb der 37-Jährige am Freitagabend (Ortszeit) auf Instagram. «Es waren 20 Jahre, in denen ich überall, wo ich war, das Beste gegeben habe.» Es sei aber ein «Hasta luego» (Bis bald), weil er dem Fußball immer verbunden sei. Der ehemalige paraguayische Nationalstürmer hatte zuletzt bei CA Patronato in Argentinien gespielt.


Nizza-Fans dürfen nicht zum Spiel auf Korsika anreisen

PARIS: Nach den Ausschreitungen beim Europapokal-Spiel gegen den 1. FC Köln dürfen die Fans des französischen Erstligisten OGC Nizza nicht zum Spiel gegen den AC Ajaccio auf Korsika am Sonntag anreisen. Gründe seien die historische Rivalität der beiden französischen Vereine und die zahlreichen Störungen durch gewalttätige Fans beider Seiten in den vergangenen Wochen. Das teilte das französische Innenministerium am Freitagabend mit. Bei der Randale in Nizza am Donnerstagabend vor dem Spiel der Conference League gegen Köln waren nach Angaben der Präfektur 32 Menschen verletzt worden.


Duell um Titel und Nummer eins: Alcaraz folgt Ruud ins US-Open-Finale

NEW YORK: Der spanische Tennis-Jungstar Carlos Alcaraz kämpft im Finale der US Open in New York gegen den Norweger Casper Ruud um den Titel und die Nummer eins der Weltrangliste. Der 19-Jährige Alcaraz gewann sein packendes Halbfinalspiel in der Nacht zu Samstag gegen den US-amerikanischen Publikumsliebling Frances Tiafoe mit 6:7 (6:8), 6:3, 6:1, 6:7 (5:7) und 6:3. Zuvor hatte Ruud (23) sein Endspiel-Ticket durch ein 7:6 (7:5), 6:2, 5:7 und 6:2 gegen den Russen Karen Chatschanow gelöst.


Albon hat Blinddarmentzündung - Williams wechselt Fahrer in Italien

MONZA: Ersatzfahrer Nyck de Vries wird an diesem Sonntag sein Renndebüt in der Formel 1 geben.

Der 27 Jahre alte Niederländer ersetzt für den Rest des Grand-Prix-Wochenendes im italienischen Monza den Stammpiloten Alex Albon bei Williams. Der 26-Jährige aus Thailand hatte sich nicht gut gefühlt, nach Teamangaben hat er eine Blinddarmentzündung.


Hoeneß zu Olympia-Bewerbung: «Ich bin ein totaler Verfechter»

BERLIN: Der FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß wünscht sich wieder Olympische Spiele in Deutschland. Der Olympia-Teilnehmer von 1972 sagte der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung», dass die European Championships gezeigt hätten, «dass die Menschen bereit sind.» Hoeneß gehörte vor 50 Jahren zur deutschen Fußball-Mannschaft bei den Spielen in München. Dort hatten im August Europameisterschaften in neun verschiedenen Sportarten stattgefunden.

«Ich bin ein totaler Verfechter von Olympischen Spielen in Deutschland», betonte Hoeneß. «Das muss nicht in München sein. Wenn es in München wäre, wäre es traumhaft. Das könnte aber auch in Hamburg sein, in Berlin, in Westdeutschland, wenn sich zwei, drei Städte zusammentun. Die European Championships haben gezeigt: Deutschland ist in der Lage, so etwas zu stemmen.»

Zu den zuletzt gescheiterten Versuchen, Olympia nach München zu holen, sagte der ehemalige Fußballer und Funktionär: «Das waren auch sehr halbherzige Bewerbungen.»


Ferrari-Boss: Vertrauen in Binotto, aber Arbeit muss besser werden

MONZA: Ferrari-Boss John Elkann hat Teamchef Mattia Binotto mit dessen gesamtem Personal in die Pflicht genommen. Der 46-Jährige sprach Binotto zwar das Vertrauen aus, machte aber auch in einem Interview der «Gazzetta dello Sport» (Samstag) vor dem Heimrennen der Scuderia mit dem Großen Preis von Italien deutlich, was er erwartet. Sie würden alles zu schätzen wissen, was Binotto und die Ingenieure geleistet hätten, sagte er. «Aber es gibt keinen Zweifel, dass die Arbeit in Maranello, in der Box, am Kommandostand und hinterm Lenkrad sich verbessern muss», betonte Elkann.

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