Coach über Englands Henderson: «Ziemlich schwere Verletzung»
MEXIKO-STADT: England feiert bei der WM den Einzug ins Achtelfinale. Nach dem Abpfiff verletzt sich jedoch ein Spieler. Was ist passiert? Trainer Thomas Tuchel gibt ein Update.
Englands Nationalspieler Jordan Henderson hat sich beim Jubeln mit dem Team nach dem dramatischen Achtelfinalsieg gegen Mexiko wohl schwerer verletzt. Der 36-Jährige habe sich am Handgelenk verletzt, sagte Trainer Thomas Tuchel. «Es ist eine ziemlich schwere Verletzung und es passt einfach nicht zu diesem Abend, dass Jordan jetzt nicht bei uns ist.» Henderson sei im Krankenhaus.
Mitten in den WM-Feierlichkeiten nach dem 3:2 hatten die englischen Nationalspieler und Betreuer plötzlich einen Kreis gebildet. Bei der Party vor den Fans der Three Lions war Henderson offenbar über eine Bande gestürzt. Auf einer Trage wurde er in die Katakomben des Aztekenstadions getragen.
Kapitän Harry Kane hatte sich zunächst keine großen Sorgen gemacht. «Jordan ist da gerade hingefallen. Ich glaube, es geht ihm gut. Es ist nur etwas mit seinem Arm», sagte der Stürmer des FC Bayern München bei der BBC. England trifft im Viertelfinale nun auf Norwegen.
Mexiko-Coach bestätigt Abschied nach WM-Aus
MEXIKO-STADT: Javier Aguirre gibt nach dem WM-Aus seinen Abschied als Trainer der mexikanischen Nationalmannschaft bekannt. Seinem berühmten Nachfolger sichert er jede Unterstützung zu.
Javier Aguirre hat nach der dramatischen 2:3-Achtelfinale-Niederlage gegen England im Aztekenstadion das Ende seiner dritten Amtszeit als Coach der Mexikaner bestätigt. Der Trainerposten geht nun wie geplant an Rafael Marquéz. Die 47 Jahre alte Ikone arbeitete bereits seit zwei Jahren im Betreuerstab von Aguirre. «Ich habe ihm gesagt, dass er immer auf mich zählen kann», sagte der 67 Jahre alte Aguirre.
«Ich sage auf Wiedersehen zum Fußball. Auf Wiedersehen zum Aztekenstadion», sagte Aguirre: «Ich gehe mit Stolz.» Er hatte die Nationalmannschaft 2001 zum ersten Mal übernommen und blieb damals nur ein Jahr. Die zweite Amtszeit dauert von April 2009 bis Ende Juni 2010. Die dritte begann im Sommer 2024.
Schreckmoment nach Sieg: Englands Henderson auf Trage
MEXIKO-STADT: England feiert bei der WM den Einzug ins Achtelfinale. Nach dem Spiel verletzt sich jedoch ein Spieler. Was ist passiert?
Mitten in den WM-Feierlichkeiten nach dem dramatischen Achtelfinal-Sieg gegen Mexiko bildeten die englischen Nationalspieler und Betreuer plötzlich einen Kreis. Bei der Party vor den Fans der Three Lions war Jordan Henderson offenbar über eine Bande gestürzt. Auf einer Trage wurde der 36-Jährige in die Katakomben des Aztekenstadions getragen.
Kapitän Harry Kane machte sich nach dem 3:2 aber keine großen Sorgen. «Jordan ist da gerade hingefallen. Ich glaube, es geht ihm gut. Es ist nur etwas mit seinem Arm», sagte der Stürmer des FC Bayern München bei der BBC. England hatte das Duell 3:2 gewonnen und trifft im Viertelfinale nun auf Norwegen.
Bericht: 1. FC Köln darf auf Verbleib von El Mala hoffen
KÖLN: Kein Wechsel in die Premier League? Kölns Toptalent Said El Mala könnte nach zahlreichen Wechselgerüchten doch eine weitere Saison in der Bundesliga kicken. Ein Mitspieler wird Köln wohl verlassen.
Der 1. FC Köln darf sich laut eines Medienberichts offenbar Hoffnungen auf einen Verbleib von Shootingstar Said El Mala machen. Wie die «Bild» berichtet, nimmt der 19-Jährige angeblich Abstand von seinen Wechselplänen und stellt sich auf eine weitere Bundesliga-Saison ein. Zuletzt war immer wieder über einen Transfer des Offensivspielers in die englische Premier League spekuliert worden.
Beim FC besitzt El Mala noch einen Vertrag bis 2030 ohne Ausstiegsklausel. Köln soll rund 50 Millionen Euro Ablöse fordern. Der FC Brentford soll Medienberichten zufolge bereit gewesen sein, diese Summe zu zahlen. El Malas Mutter und Beraterin soll diesen Deal dann aber platzen lassen haben. Laut «Bild» soll der 19-Jährige seinen Wunsch nach einem Wechsel in die Premier League danach nicht erneut beim FC hinterlegt haben.
Trainingsauftakt mit El Mala aber ohne Kaminski?
In einer Woche - am 13. Juli - startet Köln unter Trainer René Wagner in die Vorbereitung auf die neue Saison. Während El Mala dann möglicherweise mit auf dem Trainingsplatz stehen wird, zeichnet sich bei Mitspieler Jakub Kaminski ein Abschied ab. Bei ihm soll ein Verkauf Medienberichten zufolge unmittelbar bevorstehen. Beste Chancen im Werben um Kaminski soll demnach aktuell der portugiesische Spitzenclub Benfica Lissabon haben.
Nach WM-Aus: Verwirrung um Senegal-Rückkehr
DAKAR: Senegals Nationalteam kehrt erst mit Verzögerung nach dem WM-Aus zurück. Die Gründe für den verspäteten Sonderflug bleiben unklar.
Erst mit tagelanger Verspätung soll Senegals Fußball-Nationalteam nach dem WM-Aus in die Heimat zurückkehren. Nach Angaben des senegalesischen Verbandes ist die Ankunft eines Sonderfluges in Dakar nun für den Dienstagmorgen geplant. Der TV-Sender RTV hatte zuvor berichtet, dass das Team nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Belgien (2:3 n. Verlängerung) am vergangenen Mittwoch in Seattle fest gehangen habe.
Demnach sei alles für die Abreise vorbereitet gewesen. Ein zuvor geplanter Sonderflug sei in der vergangenen Woche aus ungeklärten Gründen jedoch nicht gestartet. In senegalesischen Medien wurde spekuliert, der Verband sei völlig unvorbereitet auf das Ausscheiden gewesen und habe keinerlei Plan für eine Rückkehr gehabt.
Schwimmstar knackt letzten Rekord der Ganzkörperanzug-Ära
MONTREAL: Kanadas Schwimmstar Summer McIntosh bricht in ihrer Heimat einen ganz besonderen Weltrekord - und erfüllt sich damit einen Kindheitstraum.
Der älteste Schwimm-Weltrekord auf einer Einzelstrecke bei den Frauen ist Geschichte. Kanadas Star Summer McIntosh (19) brach vor den heimischen Fans in Montreal in 2:01,65 Minuten die bisherige Bestmarke über 200 Meter Schmetterling. Die dreifache Goldmedaillengewinnerin von den Olympischen Spielen 2024 in Paris war damit 16 Hundertstelsekunden schneller als die Chinesin Liu Zige, die 2009 den alten Rekord (2:01,81) während der sogenannten Ganzkörperanzug-Ära aufgestellt hatte.
«Das war der eine Weltrekord, von dem ich schon als Kind geträumt habe», sagte McIntosh nach ihrem Coup. «Dass ich ihn jetzt geschafft habe, ist wirklich unglaublich.» Sie hält nun fünf der sechs schnellsten Zeiten in der Delfin-Disziplin. Die Kanadierin lebt und trainiert in den USA. In Austin wird sie von Bob Bowman gecoacht, der US-Schwimmlegende Michael Phelps zu 23 olympischen Goldmedaillen geführt hatte.