Meeresschildkröte legt 125 Eier in Rawei ab

Eine Grüne Meeresschildkröte hat an Phukets Ao Sane Beach in Rawei 125 Eier abgelegt. Foto: The Thaiger/Achadthaya Chuenniran
Eine Grüne Meeresschildkröte hat an Phukets Ao Sane Beach in Rawei 125 Eier abgelegt. Foto: The Thaiger/Achadthaya Chuenniran

PHUKET: An Phukets Ao Sane Beach in Rawei wurde zum ersten Mal in diesem Jahr eine Grüne Meeresschildkröte bei der Eiablage am Strand beobachtet, ein seltenes Ereignis, dem jedes Jahr mit Spannung entgegengefiebert wird.

Nach Aussage der Behörden schwamm die Schildkröte in den Abendstunden an den Strand, wo sie ihre Eier ablegte – insgesamt 125 Stück. Rawais Bürgermeister informierte die Presse über das Schildkrötennest, nachdem er gemeinsam mit Beamten der Abteilung für Meeres- und Küstenressourcen das besondere Ereignis verfolgt hatte.

Die Schildkröte schwamm nach Aussage des Bürgermeisters an den Strand, grub ein Loch, legte 125 Eier hinein und füllte es mit Sand, bevor sie ins Meer zurückkehrte. Als die Schildkröte später zurück an Land kam, gelang den Beamten die Vermessung des Tieres: Sie wog 100 Kilogramm und war 1,2 Meter lang und 75 Zentimeter breit.

Als die Beamten das Nest am nächsten Tag untersuchten, stellten sie fest, dass die 125 Schildkröteneier befruchtet waren. Sie wurden vorsichtig verladen und in ein Forschungszentrum gebracht, wo sie bis zum Schlüpfen der Jungtiere sicher verwahrt werden.

Auch wenn in den letzten Jahren immer wieder nistende Meeresschildkröten auf Phuket gesichtet wurden, ist dies immer noch ein seltenes Ereignis. So wurden im vergangenen Jahr in der Inselprovinz nur zwei Nester in Laem Pai in Rawei gesichtet, mit jeweils etwa 100 Eiern.

Die Covid-19-Pandemie hat den Tourismus auf der Insel praktisch zum Erliegen gebracht und dazu geführt, dass sich deutlich weniger Menschen am Strand aufhalten, so dass die Schildkröten in Ruhe nisten können.

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Guenter Scharf 28.01.22 20:00
Einfach geschriebene Kommentare
@Alfred Tetzlaff, 28.01.22, 15:40: Ich habe bisher immer meine Kommentare "klar und für jeden User hier auch unmissverdtändlich" geschrieben. Sie sind der 3inzige User, der sie nicht versteht. Von anderen User*innen ist bisher noch nie Unverständnis gekommen. Das sollte Ihnen zu denken geben!
Guenter Scharf 28.01.22 11:30
@Alfred Tetzlaff, 27.01.22, 19:50: Sie haben meinen Kommentar mal wieder nicht richtig gelesen bzw. verstanden! Wo habe ich denn behauptet, dass mir "ein paar Schildkröteneier nicht sonderlich wichtig sind"? Nirgendwo! Ich habe ja explizit begrüßt, dass die Eier in Obhut genommen werden, um sie vor Zerstörungen durch Strandgänger*innen zu bewahren.
Warum geben Sie Adrian Krebs Recht, aber nicht mir? Ihnen scheint's nur um eine grundsätzliche Konfrontation.zu gehen.
Ihr zig-faches Zitieren meiner Äußerung zu Straßenhunden und -katzen macht's auch nicht besser.
Adrian Krebs 26.01.22 18:40
Seltenes Ereignis
Ich denke, dass dieses Ereignis zu selten ist als das man es der Natur überlassen kann. Die Möglichkeit, dass um die hundert kleine Schildkröten das Wasser sicher erreichen und dann ihrem Schicksal überlassen werden ist so um einiges höher. Normalerweise überleben ja die wenigsten überhaupt den Weg zum Wasser. Falls sich die Bestände jemals wieder erholen, würde es vermutlich reichen die Nester zu markieren und sie vor Nesträubern zu schützen.
Guenter Scharf 26.01.22 12:30
Schildkröteneier ausbuddeln
@Dirk, 26.01.22, 12:20: Wer weiß, wie viele Tourist*innen am Strand über die Nester laufen werden und die Eier zerstören.
Dirk 26.01.22 12:20
Beobachten
Warum werden die Eier ausgebuddelt? Die Schildkröten schlüpfen am Strand und nicht im Labor...
Hartmut Wirth 26.01.22 12:10
@Günter Scharf
Um das zu erreichen, darf man nicht nur Touristinnen (rassistisch!!) sondern auch die anderen Touristen (Kinder, Männer) vom Strand fernhalten. Dass dies gelingt, halte ich persönlich für sehr sehr schwer, denn was derzeit zählt, ist Geld, Geld und nochmals Geld.
Guenter Scharf 26.01.22 11:30
Umweltschutzauflagen
@Alfred Tetzlaff, 26.01.22, 10:20: Dann müsste man Tourist*innen wohl gänzlich von Stränden verbannen oder ähnlivhe Auflagen vornehmen wie auf Kho Phi Phi.