Maya-Bucht bleibt bis auf Weiteres geschlossen

Zum Wohle des maritimen Lebensraumes bleibt die Maya Bay bis auf Weiteres für Besucher gesperrt.  Foto: The Nation
Zum Wohle des maritimen Lebensraumes bleibt die Maya Bay bis auf Weiteres für Besucher gesperrt. Foto: The Nation

KRABI: Die Maya-Bucht auf der Koh Phi Phi Ley bleibt bis auf Weiteres geschlossen, weil sich die Korallen nicht wie erhofft erholt haben.

„Die Maya Bay wird nicht dauerhaft geschlossen werden. Wenn das Korallenwachstum abgeschlossen ist, wird dieser Ort für Touristen aus der ganzen Welt wieder geöffnet sein", versicherte der Minister für Natürliche Ressourcen und Umwelt Varawut Silpa-archa nach einer Besichtigung der Bucht. Der Politiker wollte sich über die Fortschritte bei Erholung der Land- und Meeresumwelt informieren. Die für Nationalparks zuständige Behörde hatte die Bucht zum 1. Juni 2018 wegen der gravierenden Umweltschäden durch den Massentourismus geschlossen.

Laut Varawut wachsen inzwischen an Land viele Pflanzen - sogar Morning Glory, die noch nie zuvor an der Maya-Bucht gesehen wurden. Aber im Meer hätten sich die erheblich beschädigten Korallen noch nicht ausreichend erholt. Der Minister steht der Idee positiv gegenüber, im rückwärtigen Teil der Bucht von Loh Samah einen Hafen anzulegen. Schiffen und Booten wird es künftig nicht mehr erlaubt sein, die Maya-Bucht direkt anzufahren.

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Siam Fan 19.05.20 10:55
Abwasser!
Solange das Abwasser ungeklärt ins Meer kommt, ist da keine Rettung in Sicht! Auch wenn die Maya-Bucht nicht viel abbekommt, aber es reicht! Normalerweise, wenn die "Trägerstruktur" erhalten ist, geht die Neubesiedlung sehr schnell, weil auch hier die Natur voll Überfluß ist. Ist die Struktur darunter kaputt (Anker, Schiffsschrauben, Dynamitfischen, ...) dauert es Jahre. Zu der Bleiche haben auch die beschi*senen (!!!) Toiletten in der Bucht selbst beigetragen. Hauptursache sind aber die nicht vorhandenen Abwassertanks der Zigtausenden Boote. Der (geringe) Teil der täglich ungeklärt von der Hauptinsel kommt, reicht aus, eine Wiederbesiedlung zu verhindern. Eine Kläranlage, Brauchwasseraufbereitung, ... käme auch dem Wasserbedarf auf der Insel zugute! Eine Salzwasseraufbereitung mit der hochbelasteten Salzlake wäre das Ende der Bucht!
Rüdiger 18.05.20 15:43
Korallen
Das beim Wachstum von Korallen nicht von Tagen, Wochen oder gar Monaten gesprochen wird, ist schon klar. Oder? Ein Hafen geht wohl schneller. Und dazu geregelte Besucherzahlen.
Norbert Schettler 18.05.20 13:40
Korallen
Hatte damals schon geschrieben, die Korallen erholen sich nur langsam. Jetzt heißt es "bis das Korallenwachstum abgeschlossen ist". Dann werden viele Touristen aus aller Welt die Eröffnung dieser Bucht aber nicht mehr erleben. Denn Korallen wachsen extrem langsam, das wird der Umweltminister auch wissen. Da hört sich die Idee mit dem Hafen schon realistischer an.
Ingo Kerp 18.05.20 13:39
Das Meer und seine Bewohner in der Maya Bucht sagen ein herzliches Dankeschoen.