BANGKOK: Das dritte Jahr in Folge wird das thailändische Neujahrsfest – Songkran – trockengelegt. Zwar hat das Center for Covid-19 Situation (CCSA) auf seiner großen Sitzung am Freitag zur Neubeurteilung der Covid-19-Situation im Land Songkran-Feiern erlaubt – jedoch ohne: Wasserspritzen, Alkoholkonsum auf den Neujahrsveranstaltungen, Schaumpartys und gegenseitiges Beschmieren mit Puderpaste.
Wie bereits im Vorjahr bleibt das Songkran-Fest auf seinen kulturellen Wurzeln beschränkt. Erlaubt sind traditionelle Aktivitäten wie das Besprenkeln von Buddha-Statuen mit duftendem Wasser, das Gießen von Wasser auf die Hände älterer Menschen, um deren Segen zu erbitten und andere rituelle Aktivitäten in Tempeln. Alle organisierten Veranstaltungen müssen in einem „Covid-freien Umfeld“ stattfinden, so das CCSA.
Lokale und kommunale Feiern unterliegen ebenfalls den Covid-19-Kontrollmaßnahmen des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und dürfen sich nicht auf öffentliche Bereiche wie Straßen erstrecken. Personen, die Veranstaltungen in öffentlichen Bereichen abhalten wollen, müssen zunächst die Genehmigung der zuständigen Behörden einholen.
Es gelten dieses Jahr keine Reisebeschränkungen während des Songkran-Festes, das Reisen zwischen den Provinzen wird erlaubt sein, bestätigte das CCSA.
Kein Kniefall vor der sich abschwächenden Pandemie!
Die größten Gefahren gehen, meiner Ansicht nach, nicht von der Straße aus, auch wenn zeitweilig die Abstände nicht eingehalten werden und können oder gar vom verspritzten Wasser.
NEIN. Die größte Gefahr droht von nicht wissenden Infizierten die sich auf den stundenlangen Heim- oder Rückfahrten in enge Autos zwängen und von den alkoholgeschwängerten Heimpartys im engsten Kreis! HIER hat der Virus seine größte Chance zuzuschlagen! Denn hier werden die Masken- und Abstandsregeln vergessen!