Keine Wasserschlachten an Songkran

Corona legt Thailands Wasserfest das dritte Jahr in Folge trocken

Auch dieses Jahr beschränken sich die Aktivitäten an Songkran auf die rituellen Aspekte des Festes, wie das Besprenkeln der Buddha-Statuen mit geweihtem Wasser. Foto: epa/Narong Sangnak
Auch dieses Jahr beschränken sich die Aktivitäten an Songkran auf die rituellen Aspekte des Festes, wie das Besprenkeln der Buddha-Statuen mit geweihtem Wasser. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Das dritte Jahr in Folge wird das thailändische Neujahrsfest – Songkran – trockengelegt. Zwar hat das Center for Covid-19 Situation (CCSA) auf seiner großen Sitzung am Freitag zur Neubeurteilung der Covid-19-Situation im Land Songkran-Feiern erlaubt – jedoch ohne: Wasserspritzen, Alkoholkonsum auf den Neujahrsveranstaltungen, Schaumpartys und gegenseitiges Beschmieren mit Puderpaste.

Wie bereits im Vorjahr bleibt das Songkran-Fest auf seinen kulturellen Wurzeln beschränkt. Erlaubt sind traditionelle Aktivitäten wie das Besprenkeln von Buddha-Statuen mit duftendem Wasser, das Gießen von Wasser auf die Hände älterer Menschen, um deren Segen zu erbitten und andere rituelle Aktivitäten in Tempeln. Alle organisierten Veranstaltungen müssen in einem „Covid-freien Umfeld“ stattfinden, so das CCSA.

Lokale und kommunale Feiern unterliegen ebenfalls den Covid-19-Kontrollmaßnahmen des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und dürfen sich nicht auf öffentliche Bereiche wie Straßen erstrecken. Personen, die Veranstaltungen in öffentlichen Bereichen abhalten wollen, müssen zunächst die Genehmigung der zuständigen Behörden einholen.

Es gelten dieses Jahr keine Reisebeschränkungen während des Songkran-Festes, das Reisen zwischen den Provinzen wird erlaubt sein, bestätigte das CCSA.

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Maximilian Blaha 20.03.22 10:00
Covid und Gefahren
DAS größte Fest des Landes, SONKRAN, MUSS doch gefeiert werden!
Kein Kniefall vor der sich abschwächenden Pandemie!
Die größten Gefahren gehen, meiner Ansicht nach, nicht von der Straße aus, auch wenn zeitweilig die Abstände nicht eingehalten werden und können oder gar vom verspritzten Wasser.
NEIN. Die größte Gefahr droht von nicht wissenden Infizierten die sich auf den stundenlangen Heim- oder Rückfahrten in enge Autos zwängen und von den alkoholgeschwängerten Heimpartys im engsten Kreis! HIER hat der Virus seine größte Chance zuzuschlagen! Denn hier werden die Masken- und Abstandsregeln vergessen!
Strauss 20.03.22 09:00
auch noch eine episode vom sonkran
vor jahren noch, war ich mal mit einer gut bekleideten dame auf der kaosan road unterwegs.wir wollten hinüber in die damalige disco kommen.dies war vom format her eher eine grosse scheune.als ich sah wie da die jungen mit einer grossen feuerwehrspritze abgespritzt wurden, kam ich mir samt begleitung arg overdressed vor. aber alle achtung, die nahmen von, wasser marsch abschied, und machten einen grossen bogen, sodass wir völlig trocken blieben,
Ham Mmm 20.03.22 09:00
Um etwas Humor in die Plauderei zu bringen….
1. Abstand beim spritzen…….das sag mal in pattaya! Der Hochburg von Kultur und Riten!
2. auf den Dörfern hört man hin und wieder von covid regeln. Und umarmt sich. Pfeift auf regeln.
3. sonkran ist fü4 viele Menschen sowas wie der 1. mai. Trinken und nix arbeiten. Der Hintergrund? Egal. Kenn ich nicht.
Jürgen Franke 19.03.22 20:40
Jeder Gast sollte die kulturellen Wurzeln
dieses Festes kennen oder sich entsprechend informieren, damit es nicht ausufert.
Ingo Kerp 19.03.22 13:30
Das wird dann wohl nichts mit einer kostenlosen Dusche zu Songkran. Allerdings ist der rituelle Aspekt und die Handhabung der dazugehoerenden Handlung doch etwas stimmiger und feierlicher, als die Wasserschleudern.

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