Die Immigration von Hua Hin ist umgezogen und befindet sich zur Zeit in einer Wohnsiedlung an der Petchkasem Road, Soi 102, 4 Kilometer vom Markt der Stadt entfernt.
Chef der Dienststelle mit insgesamt neun Beamten ist Polizeihauptmann Saksuthee Khamthun. Einem Mitarbeiter des Blattes Hua Hin Today wurde von den Beamten berichtet, dass es jede Menge Anfragen von Ausländern gebe, bei denen es fast ausschliesslich um Visa-Verlängerungen und Arbeitsgenehmigungen geht. In Hua Hin könne man diesen zur Ausreise verpflichteten Ausländern nur eine Verlängerung um sieben Tage gewähren, dann müssten sie das Land verlassen. Die meisten von ihnen, die im südlichen Teil Thailands leben, fahren in die Provinz Ranong und von dort mit dem Boot auf die Insel Koh Song, die zu Burma gehört. Manche fahren allerdings bis nach Laos.
Die Betroffenen beschweren sich tagtäglich darüber, dass es für die zirka zehntausend in Hua Hin lebenden Ausländer äusserst unbequem sei, wegen der Visa-Verlängerungen ins benachbarte Ausland fahren zu müssen. Sie fordern unentwegt, die Regierung solle eine Möglichkeit schaffen, diese Verlängerungen auch im Inland erledigen zu können.
Die Beamten informierten auch darüber, dass der in der Provinz gelegene Singkhon-Pass nach Burma seit Jahren geschlossen ist, obwohl die thailändische Regierung ebenfalls seit Jahren zu einer Öffnung bereit ist. Doch auf alle schriftlichen Anfragen habe man aus Rangun immer nur die gleiche Antwort erhalten: "Myanmar ist dazu noch nicht bereit." Das ärgert allerdings fast nur Ausländer, die in der Provinz Prachuab Khiri Khan leben, da es ansonsten genügend andere Ausreisemöglichkeiten für eine Visum-Verlängerung gibt. Für die ausländischen Residenten von Hua Hin wäre es halt der einfachste und schnellste Weg.
Das ist für manche deshalb so verdriesslich, weil man am Singkhon-Pass selbst von einer Schliessung eigentlich nichts bemerkt. Grenzpolizei patrouilliert zwar auf beiden Seiten, das hält jedoch Tausende von Thais und Burmesen nicht davon ab, hier ihre Waren anzubieten und auch zu verkaufen. Dieser lebhafte Grenzhandel erleichtert es der Landbevölkerung beider Seiten, ihren Lebensunterhalt leichter zu verdienen, als wenn die Grenze hermetisch abgeriegelt wäre. Und wer wirklich auf die andere Seite muss, kann für nur 30 Baht einen Tagespass kaufen. Da das alles jedoch inoffiziell stattfindet, gibt es eben keine Immigration-Büros, an denen ein Ausländer die so dringend benötigten Aus- und Einreisestempel bekäme.
Die Beamten erzählten dem Zeitungsmann weiter, dass es im Gebiet von Hua Hin zahlreiche Ausländer gebe, die ohne Arbeitsgenehmigung als Sprachlehrer, Golfinstruktoren usw. arbeiten. Wenn sie von den Beamten auf frischer Tat ertappt und festgenommen würden, gebe es kurze Zeit später jedesmal einen Anruf von "Autoritäten" mit der Anordnung, sie wieder freizulassen.