Hua Hin setzt auf KI-Kamera-Überwachung

Gesichtserkennung soll Sicherheit im Stadtgebiet erhöhen

Die Stadtverwaltung von Hua Hin prüft den Einsatz KI-gestützter Videoüberwachung zur Verbesserung von Sicherheit und städtischem Management. Archivbild: Punto_e_Virgola/Adobe Stock
Die Stadtverwaltung von Hua Hin prüft den Einsatz KI-gestützter Videoüberwachung zur Verbesserung von Sicherheit und städtischem Management. Archivbild: Punto_e_Virgola/Adobe Stock

HUA HIN: Die Stadtverwaltung von Hua Hin prüft den Einsatz von Videoüberwachung mit KI-gestützter Gesichtserkennung, um die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und die städtische Verwaltung zu modernisieren. Der Vorschlag wurde auf der jüngsten Sitzung im Rathaus unter Leitung von Nopporn Wutthikul erörtert.

An dem Treffen nahmen Vertreter mehrerer Behörden teil, darunter Samoe Yu Samran, Berater des Bürgermeisters, der Verwaltungschef Jeerawat Phrommanee, Isara Poolsawat aus der Abteilung für Strategie und Haushalt sowie Beamte der Touristenpolizei.

Ausbau des CCTV-Netzes mit KI-Systemen

Im Mittelpunkt der Beratungen standen Pläne zur Erweiterung und Modernisierung des bestehenden CCTV-Netzes unter Einbindung von Technologien der künstlichen Intelligenz. Das geplante System soll Gesichtserkennung und Echtzeit-Bildanalyse nutzen, um Überwachungsprozesse zu verbessern und die Arbeit der Sicherheitsbehörden zu unterstützen.

Schnellere Reaktion durch neue Technik

Nach Angaben der Stadtverwaltung soll der Einsatz der Technologie dazu beitragen, schneller auf Vorfälle zu reagieren, Personen bei Bedarf zu identifizieren und die Lageübersicht in besonders sensiblen Bereichen zu verbessern. Nopporn erklärte, dass die Kommune bereit sei, mit allen relevanten Stellen zusammenzuarbeiten, um eine abgestimmte Umsetzung zu gewährleisten. Dazu gehöre auch der Ausbau der Kameraabdeckung an wichtigen Standorten sowie die Entwicklung von Systemen, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind.

Hua Hin investiert in smarte Infrastruktur

Die Initiative ist Teil der Bestrebungen, Hua Hin schrittweise zu einer sogenannten „Smart City“ zu entwickeln, in der digitale Technologien eine zentrale Rolle für öffentliche Dienstleistungen und Sicherheit spielen. Nach Angaben der Stadt sollen die Investitionen in die Videoüberwachungsinfrastruktur fortgesetzt und die technischen Möglichkeiten des Systems kontinuierlich erweitert werden. Ziel ist es, das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken und die Lebensqualität der Einwohner langfristig zu verbessern.

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Derk Mielig 28.04.26 12:20
@Sandro Rudin
Sehr gut erkannt, in Thailand ticken die Uhren anders und die Alpen mit ihren Anforderungen an den Datenschutz sind weit weg.
Einfach ankommen, das macht vieles leichter.
Sandro Rudin 27.04.26 18:10
Gerade gestern wurde in CH Medien thematisiert, dass Webcams für touristische Zwecke in den Alpen den Anforderungen an den Datenschutz nicht genügen. In Hua Hin wird mit grosser Kelle das genaue Gegenteil angestrebt. Schon interessant, wie das für Europäer so wichtige Thema "Privacy" in Ländern wie Thailand als völlig irrelevant betrachtet wird.

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