Hundefleisch pfui!

Gefangene Hunde auf einem Lastwagen in Vietnam. Sie erwartet ein qualvoller Tod. Foto: Lenz
Gefangene Hunde auf einem Lastwagen in Vietnam. Sie erwartet ein qualvoller Tod. Foto: Lenz

HANOI: Die vietnamesische Hauptstadt hat ihre Bürger aufgefordert, kein Hundefleisch mehr zu essen. Diese Sitte sei nicht gut für das Image der Stadt und zudem geeignet, Tollwut zu verbreiten, erklärte die Stadtverwaltung.

Weniger populär als Hundefleisch, aber unter dem Namen „Kleine Tiger“ auf so manchen Karten zu finden ist Katze gedünstet, gekocht oder gegrillt. Geht es nach den Stadtvätern, soll auch damit Schluss sein. „Der Handel mit sowie das Töten und der Konsum von Hunde- und Katzenfleisch löst bei Touristen und Expats in Hanoi negative Reaktionen aus“, hieß es in der Erklärung der City Hall Hanoi.

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Leserkommentare

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Mike Dong 02.10.18 11:53
@Eine moderne u aufgeschlossene Gesellschaft
isst keine Hunde ? Aber auch keine Insekten ! Nach meinem Verständnis sind aber gerade die Insekten "das Fleisch der Zukunft", weil sie gesund u bekömmlich sind. Es gibt auch genügend davon. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Mahlzeit.
TheO Swisshai 02.10.18 09:33
@Ernst Schwartz / Schweizer Hundeesser
Ja, so bedauerliche und unangebrachte Handlungen gab es früher auch in der Schweiz. Das Hunde und Katzen zu essen, nicht das gleiche ist wie Rinder oder Schweine zu essen, zeigt sich schon daran, dass diese Tiere in keiner modernen und aufgeschlossenen Gesellschaft gegessen werden. Früher hatten die Frauen im Appenzell auch noch kein Wahlrecht. Seit 1989 sind sie nun aber auch in der modernen Welt angekommen und haben ihre Defizite korrigiert. Besser spät wie nie. Aber wie gesagt, lassen SIE sich deshalb bitte nicht abhalten und geniesen Sie Hund um Hund. Wenn möglich jeden Tag mindestens einen Zum Wohle der Allgemeinheit.
Ernst Schwartz 02.10.18 00:54
Auch in der Schweiz
In einem Weiler bei Urnäsch lebte zu Anfang des letzten Jahrhunderts eine Bauernfamilie, die auch einen Webkeller betrieb. Wenn der Hofhund etwas älter geworden war, wurde ein junger Hund nachgezogen und der alte geschlachtet und von der Familie verspiesen. Ich weiss dies von einer Tochter der Familie, geboren 1906. Die Familie dachte sich nichts dabei, denn sie mochten auch die Rinder und Schweine, und die assen sie auch. Im Appenzellischen sollen auch heute noch Hunde verspiesen werden, vernimmt man.
TheO Swisshai 01.10.18 13:01
@Schwartz@Amiguet@Pires@Thomas / Hunde
Wie ich sehe, sind bisher alle Kommentarschreiber davon überzeugt, dass der Hundefleischkonsum viel Probleme beseitigen kann und dazu erst noch eine "gute" Sache ist. Ich nehme daher an, dass es keinem der Herren etwas ausmachen würde, täglich einen oder zwei der "leckeren" Hunde zu verspeisen, um damit der Allgemeinheit einen Dienst zu erweisen. Ich wünsche Ihnen jedenfall allen jetzt schon guten und vor allem grossen Apetit. Und dran denken; irgendwelche Emotionen wären völlig unüberlegt.
Thomas 30.09.18 18:22
Fleisch ist (ißt) Fleisch
Ich sehe darin kein Problem - zudem machen dir nicht so viel Methan beim Wachsen. Ja und die Strassen sind auch "leerer".