Schwere Kämpfe im Südlibanon

Gefechte in Bint Dschubail dauern weiter an

Rettungskräfte arbeiten in den Trümmern eines beschädigten Gebäudes in den südlichen Vororten von Beirut nach einem Luftangriff. Foto: epa/Wael Hamzeh
Rettungskräfte arbeiten in den Trümmern eines beschädigten Gebäudes in den südlichen Vororten von Beirut nach einem Luftangriff. Foto: epa/Wael Hamzeh

TEL AVIV/BEIRUT: Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge den libanesischen Ort Bint Dschubail eingekreist. Dort sollen noch immer Dutzende Kämpfer der Hisbollah eingeschlossen sein.

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge eine Hochburg der vom Iran unterstützten Hisbollah im Südlibanon eingekreist und dort etliche Mitglieder der Miliz getötet. Die Umstellung des Orts Bint Dschubail sei bereits in der vergangenen Woche abgeschlossen worden, teilte das israelische Militär am Vormittag (Ortszeit) mit. Bei Luftangriffen und Nahkämpfen in dem Ort seien mehr als 100 Mitglieder der libanesischen Miliz getötet worden.

Auch aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, Israel habe den Ort, der nur wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, vollständig umstellt. Es gebe dort heftige Kämpfe und viele Opfer in den Reihen der Hisbollah. In Bint Dschubail sind den Angaben sowie Berichten zufolge seit Tagen auch Dutzende Hisbollah-Kämpfer eingeschlossen. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es am Morgen, dies betreffe rund 40 Mitglieder der Miliz. Israels Armee hatte die Zivilbevölkerung vor einer Weile aufgerufen, den Ort zu verlassen.

Derzeit keine israelischen Bombardements in Beirut

In der libanesischen Hauptstadt Beirut hat es derweil seit Donnerstag keine israelischen Angriffe mehr gegeben. Nach einer großangelegten israelischen Angriffswelle mit vielen Toten soll US-Präsident Donald Trump Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dazu gedrängt haben, die Angriffe zu reduzieren.

In Nordisrael heulten nach Drohnen- und Raketenangriffen der Hisbollah am Morgen und Vormittag erneut die Warnsirenen. Berichte über Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht.

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