Deutscher setzte sich nach Bangkok ab

Foto: Siam Rath
Foto: Siam Rath

BANGKOK: Am Mittwoch (3. Mai 2023) führte die Abteilung zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität (ECD) des Central Investigation Bureau unter der Leitung von Police Lieutenant General Puttidet Boonkrapue, Deputy Superintendent Police Colonel Wat und anderen Beamten eine Durchsuchung in einer Eigentumswohnung in der South Sathorn Road, in Bangkok durch.

Die Durchsuchung erfolgte auf der Grundlage eines vom Southern Bangkok Criminal Court ausgestellten Haftbefehls. Die Razzia war das Ergebnis der internationalen Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Königlich Thailändischen Polizei über das Büro des Generalstaatsanwalts.

Die deutschen Behörden hatten ihre thailändischen Kollegen darüber informiert, dass ein deutscher Staatsangehöriger, der der vorsätzlichen Steuerhinterziehung verdächtigt wurde, nach Thailand geflohen war.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Verdächtige am Ort der Durchsuchung wohnte, woraufhin die thailändischen Behörden um Zusammenarbeit bei der Suche nach Beweisen für die mutmaßliche Straftat gebeten wurden.

Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten vier Notebooks und neun Festplatten, die vermutlich Beweise für die Straftat enthalten. Die Gegenstände wurden zur weiteren Untersuchung beschlagnahmt. Von dem Verdächtigen fehlte jedoch jede Spur, weshalb die Ermittlungen andauern.

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Ninja Hattorri 08.05.23 16:19
@Ingo Kerp
In ein Land ohne Auslieferungsabkommen zu flüchten nutzt auch nichts, spätestens wenn sein Reisepass abläuft hat der Flüchtende das Problem dass ihm kein neuer ausgestellt wird da Passversagen wegen Strafverfolgung und das jeweilige Land in dem er sich aufhält kein Visa mehr ausstellt ohne gültigen Reisepass und er in sein Heimatland abgeschoben wird.
joe bachmann 06.05.23 18:00
wenn man sieht wie die deutsche regierung steuergelder mit vollen händen weltweit verschenkt oder auch im land milliarden unsinnig verschleudert, dabei aber die eigenen alten am hungertuch nagen lässt, und wenn man sieht wie die sich gleichzeitig ihre diäten unverfroren jahr um jahr erhöhen, dann muss man ja steuern hinterziehen.
ein hoch auf jeden der das schafft. ich hoffe, dieser eine hat seine daten in der cloud gesichert und schafft es der fahndung zu entkommen.
Ingo Kerp 06.05.23 13:40
Wenn weder Bild noch Name bekannt gegeben wird, darf man annehmen, das die Polizei weiß, wo er zusuchen ist. Erstaunlich, warum Menschen die von heimatl. Behoerden gesucht werden immer in ein freundliches und sonniges Land fliegen, aus dem sie ausgeliefert werden koennen. Um Ruhe zu haben gibt es solche Länder auch ohne Auslieferungsabkommen mit dem ehem. Heimatland.

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