Fünf-Punkte-Plan gegen teure Flugtickets

Foto: Jahner
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BANGKOK: Premierminister Prayut Chan-o-cha hat das Verkehrsministerium zur Ausarbeitung eines Fünf-Punkte-Plan angewiesen, der die steigenden Preise von Flugtickets kurz- und langfristig bekämpfen soll.

Der stellvertretende Verkehrsminister Atirat Ratanasate teilte der Presse mit, dass das Ministerium den Premierminister über die ergriffenen und geplanten Maßnahmen informiert habe, um die erheblichen Preiserhöhungen zu bewältigen, die auf den Anstieg der Nachfrage nach der Covid-19-Pandemie zurückzuführen sind.

Die thailändische Zivilluftfahrtbehörde (CAAT) hat die Ursachen und Faktoren untersucht und einen Fünf-Punkte-Plan entwickelt, um das Problem zu lösen, das die Passagiere frustriert und die Tourismusbranche beeinträchtigt.

Premier Prayut hat das Ministerium angewiesen, mit dem Plan fortzufahren, und die CAAT angewiesen, die inländischen Flugpreise im Auge zu behalten sowie die Menschen aufzufordern, ihre Reisen im Voraus zu planen, um günstigere Flugtickets zu erhalten, sagte er.

Die CAAT hat fünf Maßnahmen vorgeschlagen, darunter die Erhöhung der Bodenabfertigungskapazitäten, die Lockerung der Vorschriften zur Schaffung von Flexibilität für die Fluggesellschaften und die Prüfung eines Subventionsprogramms.

Nach Ansicht der Luftfahrtregulierungsbehörde führen begrenzte Bodenabfertigungskapazitäten dazu, dass die Fluggesellschaften ihre Flüge einschränken, weshalb mehr Bodenabfertigungsunternehmen zugelassen werden sollten.

Es sollten positive Anreize geschaffen werden, um die Fluggesellschaften zu ermutigen, ihre Slots so früh wie möglich zurückzugeben, wenn sie die Flüge nicht durchführen können, damit sie neu zugewiesen werden können, so die Beamten.

Da die Fluggesellschaften mit einer begrenzten Anzahl von Flugzeugen operieren, könnten die entsprechenden Vorschriften gelockert werden, damit sie mehr Flugzeuge beschaffen können, um das Problem der Sitzplatzkapazität zu lösen, so die CAAT.

Die CAAT schlägt vor, den Fluggesellschaften mehr Flexibilität in Bezug auf die in anderen Ländern durchgeführten Wartungsarbeiten zu gewähren. Wenn Flugzeuge gewartet werden, wird die Flugkapazität der Fluggesellschaften reduziert.

Als langfristige Maßnahme sollten die Gesetze verbessert werden, um Investitionen in Wartungszentren zu fördern, die das wachsende Geschäft der Fluggesellschaften des Landes bedienen.

Eine kurzfristige Maßnahme besteht darin, den in Thailand registrierten Fluggesellschaften die Möglichkeit zu geben, in der von Thai Airways International betriebenen Einrichtung gewartet zu werden.

Flugtickets auf bestimmten Strecken sind teuer, weil die Marktnachfrage gering ist oder der Dienst nur von einem einzigen Betreiber angeboten wird. Je höher die Flugpreise sind, desto geringer ist die Nachfrage.

Die Regierung sollte eine Subventionspolitik für Fluggesellschaften in Erwägung ziehen, die Flüge zu weniger beliebten Zielen anbieten.

Diese Maßnahme würde die Nachfrage ankurbeln und diese Flughäfen für Investoren attraktiver machen, so die Beamten.

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Hartmut Wirth 07.04.23 21:00
@Günter Jack
Ich bin immer verwundert, wie manche sich anmaßen, über andere Länder zu urteilen. Wem das Leben hier nicht passt (gefällt), muss sich fragen lassen, was er dann hier macht.
Aber wer sich hier länger aufhält (mindesten 1 Jahr oder mehr), der lernt vielleicht die Menschen hier besser zu verstehen.
Mit dem "am deutschen Wesen soll die Welt genesen", kommt man nicht sehr weit (klappt ja derzeit auch nur theoretisch in Deutschland, wie es praktisch umzusetzen ist, davon hat die derzeitige Regierung/Politik auch keinen Plan. Aber mit dem Finger auf Andere zu zeigen, das fällt halt leicht)
Stefan Maiwald 07.04.23 20:10
@ michael
So ist es. Die Aussage von Günter Jack erinnert mich an den Autofahrer welcher im Stau steht und sich darüber aufregt, dass so viele Menschen im Auto unterwegs sind.
Günter Jack 07.04.23 16:28
Es ist schon grotesk ! Während man sich andernorts Gedanken macht, wie der Flugverkehr reduziert werden könnte, um dem Klimawechsel entgegenzuwirken, werden hier Strategien entwickelt, um die Flugkapazitäten und damit das Passagieraufkommen zu forcieren.

Wie schon des Öfteren in diesem Forum bemerkt wurde, zählt hier in Thailand einzig und allein die Knete. Umwelt und Klima interessieren die Leute nicht. Das wurde mir heute wieder mal drastisch vor Augen geführt, als man hier im Norden am helllichten Tag mit Licht fahren musste und keine 200 m weit sehen konnte. Die Meisten hier haben sich an diese fürchterliche Luftverschmutzung längst gewöhnt und werden wohl bald sagen, dass das schon immer so war...
Manfred Guempel 07.04.23 12:20
Fünf Punkte Plan
Schön und gut, Pläne zu machen,das Hauptproblem liegt meines Erachtens darin,dass die Allgemeinkosten überall auf der ganzen Welt enorm steigen. Siehe Kerosin,Löhne,Wartungsarbeiten,Personalkosten,einschließlich der Forderung mehr Personal einzustellen.Wiederum höhere Kosten!
Die Maschinen sind wie ich das sehe ,voll ausgelastet,bin vor kurzem 2 mal geflogen,voll, im 380 Airbus, selbst First,C class,Eco. Werden doch schon wieder Airbus 380 vermehrt eingesetzt!
Als Kaufmann kann ich nur sagen,Kosten wesentlich höher, Preise anpassen, wenn nicht später Konkurs anmelden. Ganz einfache Kaufmanns Regel!
Ingo Kerp 07.04.23 12:20
Es ist zwar nett, das sich die thail. Regierung Sorgen um die hohen Flugpreise macht, sie wird aber inzwischen wohl von der Realität überholt werden. Die Opec reduziert die Foerdermengen, was zu hoeheren Preisen beim Barrel Oel führen wird. Damit wird zwangläufig Kerosin teurer und die Flugpreise steigen weiter. Eine Schraube ohne Ende.

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