PATTAYA/TAK/LAMPANG: Aus der Corona-Krise resultieren zahlreiche Geschichten, die sowohl die Tragik und Not aber auch den Lebenswillen und die Hoffnung der thailändischen Bevölkerung zum Ausdruck bringen.
Eine dieser Geschichten ist sicher auch der Versuch von einer Mutter und ihren zwei Töchtern, mit einem heruntergekommenen Moped mit Beiwagen („saleng“) von Pattaya an der Ostküste des Golfs von Thailand den 1.000 Kilometer langen Heimweg nach Mae Sai im hohen Norden des Landes zu bezwingen.
1.000-Kilometer-Odyssee von Pattaya nach Mae Sai
Die drei Frauen starteten in der stillgelegten Touristenmetropole etwa vor einer Woche und kamen bis nach Tak, etwa die Hälfte der Strecke, wo ihr Moped den Geist aufgab. Dorfbewohner versorgten die von den Reisestrapazen völlig erschöpften Frauen und halfen ihnen, ihr defektes Motorrad zu reparieren. Dank ihrer Hilfe konnte die Familie ihre Heimreise fortsetzen.
Hilfsbereitschaft der Menschen sorgt für ein Happy End
Am Dienstag erreichten die drei Frauen schließlich Lampang in der Nordregion von Thailand, wo sie zu einem weiteren Stopp gezwungen und von den Gesundheitsbehörden der Provinz auf Corona-Symptome untersucht wurden. Unklar ist, ob das „saleng“ erneut eine Panne erlitt. Viel wichtiger ist die Nachricht, dass dort beherzte Einwohner einen Van und einen Pick-up-Truck organisierten, um die drei Frauen nach Hause zu bringen.