Covid-19-Impfstoff löst bei Affen Immunreaktion aus

Dr. Kiat Ruxrungtham, Direktor des Coronavirus-Impfstoff-Entwicklungsteams der Chulalongkorn-Universität. Foto: National News Bureau Of Thailand
Dr. Kiat Ruxrungtham, Direktor des Coronavirus-Impfstoff-Entwicklungsteams der Chulalongkorn-Universität. Foto: National News Bureau Of Thailand

BANGKOK Wissenschaftler der medizinischen Fakultät der Chulalongkorn-Universität haben Affen am 23. Mai einen Covid-19-Impfstoff verabreicht und bezeichnen die Ergebnisse als vielversprechend. Der Impfstoff habe bei vier von fünf Affen, die die ersten Dosen erhielten, eine Immunreaktion ausgelöst.

Dr. Kiat Ruxrungtham, Direktor des Coronavirus-Impfstoff-Entwicklungsteams der Chulalongkorn-Universität, sagte, das Team habe einen DNA-basierten Impfstoff, einen mRNA-basierten Impfstoff und einen proteinbasierten Impfstoff verwendet. Zunächst wurden sie an Mäusen getestet. Der mRNA-basierte Impfstoff wurde Affen verabreicht. Das Team kann noch keine Schlussfolgerungen ziehen, aber der Impfstoff schien bei den meisten Affen eine Immunreaktion zu stimulieren.

Das Team wird zwei Wochen warten müssen, bevor die zweiten Dosen verabreicht werden können. Wenn alle Affen eine Immunreaktion entwickeln, wird die Studie ein erster Erfolg sein. Der Impfstoff wird dann zur Herstellung in die Vereinigten Staaten und nach Kanada geliefert. Dort werden etwa 10.000 Dosen hergestellt, die an 5.000 Freiwilligen getestet werden. Wenn die Ergebnisse positiv ausfallen, kann der Impfstoff in Massenproduktion hergestellt werden.

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Rainer Stutz 16.06.20 09:32
Nach dem Affen kommt dann der Affe Mensch
Schon erstaunlich, echt, es geht weiter. Dies auf der Basis, das bei 4 von 5 infizierten Personen keine bis mittlere Symptome auftreten. Schauen wir dann an, das bei den Todesfällen (z.B. Schweiz) gerade mal 10 Personen unter 50 Jahren (bei 1.164 Toten gemäss BAG) gestorben sind, da frage ich mich schon langsam, wie lange wir noch von dieser schwer zu verstehenden Angst Corona uns peitschen lassen. Wenn möglich ordnen die "Angst-Staaten" noch eine Impfung für die Einreise an ?! Es ist hier festzuhalten, das immer noch keine greifbaren Programme für "Riskogruppen" - ausser Einsperren (Quarantäne, Isolierung, das sogar präventiv...) aufgelegt werden. Lieber erfasst man ganze Völker mit App's usw. als endlich die wirklich Gefährdeten zu erfassen (ca 20%..). Das ist doch wirklich den Esel am Schwanz aufgehängt, was hier durchgezogen wird im Namen der Gesundheit.
Norbert Gschwendner 15.06.20 19:31
genügend Freiwillige
bekommt man ohne Probleme wenn man genügend bezahlt - war schon immer so in der medizinischen Forschung.
TheO Swisshai 15.06.20 18:52
@Markus Boos / Freiwillige bestimmen
Ja genau tolle Idee, so wird es wahrscheinlich in China und Nordkorea normalerweise gehandhabt. In diesem Fall sehen wir auch gerne mal über die dortigen Menschenrechtsverletzungen hinweg, ist ja diesmal ausnahmsweise für eine gute Sache. Sanktionieren kann man sie deswegen ja immer noch.
Ich hätte allerdings noch eine andere Idee, die WHO hat sicher auch 5000 geeignete und motivierte Leute auf der Gehaltsliste, wenns klappt ist gut und wenn nicht, fallen die fehlenden Beiträge der USA dann wenigstens nicht mehr so ins Gewicht.
Markus Boos 15.06.20 15:37
@Rene Sidler
Die Freiwilligen werden bestimmt. Gefängnisse? Hafterleichterung? Und alles ist gebongt. ;-))
Sylvia Schattschneider 15.06.20 13:07
Was ich nicht verstehe ,weshalb ein Impfstoff um die halbe Welt zur Herstellung reisen muss ,bis alle klinischen Studien abgeschlossen sind müsste es doch möglich sein entdprechende Industrien in sehr viel mehr Ländern der Welt zu errichten.Es wird mit Sicherheit nicht der letzte Impfstoff sein ,der produziert werden muss und vielleicht braucht man diesen auch jedes Jahr ?

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