BANGKOK: Die thailändische Luftfahrtbehörde (Civil Aviation Authority of Thailand, CAAT) plant eine Anhebung der internationalen Luftverkehrsgebühren, um Einnahmeverluste auszugleichen.
Wie Generaldirektor ACM Manat Chavanaprayoon erklärte, werde die Behörde im Oktober einen Vorschlag zur Anpassung der Gebühren dem Civil Aviation Board (CAB) vorlegen. Ziel sei es, die Einnahmen stärker an den tatsächlichen Betriebskosten auszurichten und die finanzielle Basis für Sicherheit und Standards im Luftverkehr zu festigen.
CAAT plant höhere Abgaben für Passagiere
Bisher erhebt die CAAT lediglich eine internationale Abgabe von 15 Baht pro Passagier, während die tatsächlichen Kosten bei 23 Baht liegen. Trotz steigender Passagierzahlen seien die Einnahmen kontinuierlich zurückgegangen. Um das Defizit zu schließen, sollen die Gebühren auf 25 Baht pro Reisendem erhöht und zusätzliche bislang nicht erhobene Abgaben eingeführt werden. „Die jährlichen Einnahmen der CAAT betragen rund 1,2 Milliarden Baht, doch der Trend ist rückläufig, während die technischen und sicherheitsrelevanten Ausgaben hoch bleiben. Die Anpassungen sind notwendig, um den Betrieb effizient fortzuführen“, sagte Manat.
PSC-Gebühren bleiben im Regionalvergleich niedrig
Parallel dazu wurde bereits eine Erhöhung der sogenannten Passenger Service Charges (PSC) beschlossen. Für internationale Abflüge steigen die Gebühren von 730 auf 830 Baht, für Inlandsflüge von 130 auf 230 Baht. Die neuen Sätze treten im kommenden Monat in Kraft und werden von den Airports of Thailand (AOT) sowie dem Department of Airports erhoben. Laut Manat liege das Niveau der PSC in Thailand im regionalen Vergleich weiterhin relativ niedrig.
Die PSD Gebühren sind um 100 THB angehoben worden und sind im internationalen Vergleich auch sehr tief.