Bombenscherz verzögert Inlandsflug

Thai AirAsia-Flug von Krabi nach Bangkok mehr als vier Stunden verspätet

Ein Bombenscherz eines Passagiers löste am Flughafen Krabi einen Großeinsatz aus und verzögerte den Abflug um mehr als vier Stunden. Foto: Nopparuj Lamaikul/Unsplash
Ein Bombenscherz eines Passagiers löste am Flughafen Krabi einen Großeinsatz aus und verzögerte den Abflug um mehr als vier Stunden. Foto: Nopparuj Lamaikul/Unsplash

KRABI: Ein Passagier hat mit einer Bombendrohung an Bord eines Inlandsflugs der Fluggesellschaft Thai AirAsia einen Großeinsatz der Sicherheitsbehörden ausgelöst und ist anschließend festgenommen worden. Der Vorfall führte zu einer mehr als vierstündigen Verspätung der Verbindung von Krabi nach Bangkok.

Nach Angaben der Behörden ereignete sich der Zwischenfall am Sonntag (26. April 2026) auf Flug FD4401, der mit einem Airbus A320 vom Flughafen Krabi zum Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi unterwegs war.

Startabbruch nach Bombenbehauptung

Die Maschine hatte bereits um 16.47 Uhr mit dem Zurücksetzen vom Gate begonnen, als ein Mitglied der Kabinenbesatzung den Piloten informierte, dass ein Passagier behauptet habe, sich in einem Handgepäckstück befinde ein Sprengsatz. Daraufhin brach der Pilot den Startvorgang ab, ließ das Flugzeug zu seiner Parkposition zurückkehren und leitete umgehend die vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen ein.

Sämtliche Passagiere sowie das Gepäck wurden aus der Maschine gebracht. Das Flugzeug wurde anschließend auf eine abgelegene Parkposition außerhalb des Terminalbereichs verlegt, wo eine umfassende Kontrolle im Rahmen des Notfallplans des Flughafens durchgeführt wurde. Spezialkräfte für Kampfmittelbeseitigung sowie Sicherheitspersonal durchsuchten das Flugzeug und die Gepäckstücke, konnten jedoch keine verdächtigen Gegenstände feststellen.

Passagier spricht von Scherz über Bombe

Die Polizei identifizierte den Verdächtigen als 45-jährigen Mann aus der Provinz Chonburi. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte er die Bemerkung gemacht, während eine Flugbegleiterin ihm beim Verstauen seines Handgepäcks im Gepäckfach half. Dabei soll er das Bordpersonal gewarnt haben, vorsichtig zu sein, da sich eine Bombe im Gepäck befinde, und diese Aussage auf Nachfrage wiederholt haben. Später erklärte der Mann, dass es sich um einen Scherz gehandelt und er keine schädlichen Absichten verfolgt habe.

Gegen den Mann wurde nach dem Luftverkehrsgesetz Anklage erhoben. Ihm wird vorgeworfen, mit falschen Angaben Panik ausgelöst zu haben.

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Rudolf Lippert 29.04.26 11:47
Scherzkeks
Das ... in den USA hätte ihn das 10 Jahre hinter Gitter gebracht. Wie dumm kann man nur sein. Bei manchen Dingen ist stante pede Schluss mit lustig.

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