Wirtschaftskomitee tagt 2020 in Berlin

Foto: The Nation
Foto: The Nation

BANGKOK: Deutschland und Thailand wollen Gespräche des Wirtschaftskomitees beider Länder auf Ministerebene wieder aufnehmen.

Darauf haben sich Thailands stellvertretender Handelsminister Weerasak Wangsuphakijkosol und der stellvertretende deutsche Wirtschaftsminister Thomas Bareiß bei einem Treffen in Bangkok geeinigt. Deutschland wird das Treffen Mitte 2020 in Berlin ausrichten. „Wir streben eine Ausweitung des bilateralen Handelsvolumens von 12 auf 16 Milliarden US-Dollar bis 2020 an", sagte Weerasak. Deutschland wird auch Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Thailand und der Europäischen Union unterstützen, um die Handels- und Investitionsmöglichkeiten für alle Beteiligten zu erweitern.

Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner Thailands. Im Jahr 2018 erreichte das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern 12 Milliarden US-Dollar und stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Prozent. Zu den wichtigsten thailändischen Exportgütern nach Deutschland zählen Computerkomponenten, Edelsteine und Schmuck, elektronische Leiterplatten, Automobilkomponenten und Klimaanlagenkomponenten im Wert von insgesamt 5,2 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Aus Deutschland importierte Produkte im Wert von 6,8 Milliarden US-Dollar pro Jahr umfassen Maschinenkomponenten, elektrische Maschinen, chemische Produkte sowie wissenschaftliche und medizinische Werkzeuge.

Die Investitionen Thailands in Deutschland belaufen sich auf 353 Millionen Dollar verglichen mit deutschen Beteiligungen im Wert von 2,1 Milliarden Baht im Königreich.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Jürgen Franke 23.11.19 00:24
Herr Auer, obwohl Ihnen Michael Meier
schon deutlich genug geantwortet hat, erlaube ich mir lediglich hinzufügen, dass es nicht die Aufgabe der Thailändischen Regierung sein kann, sich mit den Bedürfnissen der deutschen Urlauber zu befassen. Nach wie vor sollte jeder Besucher eine Reisekrankenversicherung in Deutschland abschließen. Sollte man sich jedoch in Deutschland abgemeldet haben, bieten ausreichend Versicherungsgesellschaften ihre Leistungen an. Die Höhe der Beiträge richten sich nach dem Alter und den Vorerkrankungen.
Roman Müller 23.11.19 00:04
Laut gedacht...
und schon wird erneut geträumt und fixe Zahlen in den Raum geworfen, obwohl die Gespräche noch nicht einmal begonnen haben. Wer weiss was bis dahin alles noch passiert.
Peter Diessner 22.11.19 23:33
Handelsabkommen
Stimme Herrn Herrmann Auer voll zu. Den deutschen Krankenkassen würden mit solch einem Abkommen Kosteneinsparungen beschert; nicht zuletzt auch zum Vorteil der Versichtenbeiträge. Sowohl die Arztgebühren für ambulante Behandlungen, als auch stationäre Krankenhausaufenthalte sowie Medikamente, sind in Thailand oft, um nicht zu sagen immer, wesentlich günstiger als in Deutschland.
Michael Meier 22.11.19 15:29
@ Hermann Auer
Wäre zu schön um wahr zu sein . Wird leider nicht passieren .
Hermann Auer 22.11.19 14:32
Wichtigeres
Wichtiger als dieses Handelsabkommen wäre für das gemeine deutsche Volk ein Sozialversicherungsabkommen, damit die deutschen Krankenkassen die Behandlungskosten in Thailand übernehmen könnten.