Unternehmen und Einwohner Hua Hins gegen Öffnung

Foto: Jahner
Foto: Jahner

HUA HIN: Das Unternehmerrtum Hua Hins hat am Mittwoch die euphorische Stimmung der Thailändischen Tourismusbehörde (TAT) über die geplante Öffnung des königlichen Seebads für den internationalen Tourismus in Pandemiezeiten am 1. Oktober mit einem Schlag zunichte gemacht: Sowohl die lokale Wirtschaft als auch die Menschen im Urlaubsgebiet von Hua Hin sind nicht bereit, den internationalen Tourismus wie geplant im nächsten Monat wieder willkommen zu heißen, da sie befürchten, dass – analog zum „Sandbox“-Modell auf Phuket – auch in Hua Hin die Covid-19-Fälle zunehmen könnten.

Die Handelskammer der Provinz Prachuap Khiri Khan bezweifelt deshalb, dass am Öffnungstermin am 1. Oktober festgehalten werden kann.

Niphon Suwannawa, der ehrenamtlicher Berater der lokalen Handelskammer, sagte am Mittwoch gegenüber Reportern der „Bangkok Post“, dass Hua Hin nicht bereit sei, sich im nächsten Monat für den internationalen Tourismus zu öffnen, da sich der Großteil der Einwohner weigere, sich an dem Projekt zu beteiligen. Er fügte hinzu, dass darüber hinaus die in der Region ansässigen Hotels und Resorts mehr Zeit und Geld benötigen würden, um ihre Betriebe an die strengerenCovid-19-Auflagen und Seuchenschutzstandards anzupassen.

Doch auch die lokalen Behörden seien laut Khun Niphon auf einen zeitlichen Aufschub angewiesen, da sie Probleme haben, die Vorschriften zur Pandemieprävention pünktlich durchzusetzen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Thomas Thoenes 18.09.21 20:28
Nun guck. Erfreulich zu lesen das
es zumindest den Einheimischen in dieser Region nicht schlecht zu gehen scheint. Sicher auch ein gutes Zeichen für die Regierung die ihre Hilfsprogramme dort abziehen und auf Regionen konzentrieren kann die es nötiger haben.
Joerg Obermeier 10.09.21 15:20
Egal was die Leute meinen
Heute nun kündigte die Regierung die "Öffnung", u.a. von Hua Hin zum 1. Oktober an. Macht auch richtig Sinn Gegenden in "tiefroten Kontrollzonen" mit nächtlicher Ausgangssperre zuerst zu öffnen. Sind ja noch genau 3 Wochen bis dahin. Abgesehen davon, der Begriff Öffnung in Zusammenhang von Sandbox-Programmen ist sowieso ein Widerspruch in sich. Und zieht zudem keinen einzigen normalen Touri an, sondern schreckt eher ab.
Gigi Geiger 10.09.21 09:00
Oeffnung von Hua Hin für Touristen
Sollten die Fallzahlen von Covid ansteigen, werden Diese nicht durch Touristen verursacht, sondern durch billige Arbeitskräfte, welche illegal beschäftigt werden und weder geimpft noch getestet sind. Diese Billiglohn-Arbeiter kommen so oder so, sobald die Nachfrage wieder steigt. Den Innland Tourisumus ankurbeln ist Augenwischerei. Die Thais können ja jetzt schon uneingeschränkt herumreisen. Das wird keine Mehreinnahmen generieren. Es wäre endlich an der Zeit die Unterhaltungsstätten wieder zu öffnnen und den Konsum von Alkohol zu gestatten. Das generiert Kohle!
Derk Mielig 09.09.21 15:00
@Obermeier im Ernst?
Ja. Warum sollte er sonst gefragt haben?
Joerg Obermeier 09.09.21 15:00
@ Manfred Guempel 09.09.21 10:10
Die Behauptung, die seit April diesen Jahres anhaltende Durchseuchung in Thailand hat nahezu nichts mit ausländischen Arbeitern zu tun. Dieses Narrativ wird ständig benutzt, stimmt aber nicht. Schon ganz vergessen wo der Ursprung seinerzeit lokalisiert werden konnte?
Manfred Guempel 09.09.21 10:10
Unternehmern u.Einwohner gegen
Die Thais haben doch Recht, dass sie im Augenblick keine Touristen haben wollen.
1. Sind nur ein paar geimpft, wenn fast immer nur mit Sinovac, viele nur 1 mal.
2.Hier war fast 11/2 Jahre Ruhe , dann kamen die legalen u. illegalen Arbeier über die Grenze ,u. schleppten Covid ein.Die Brennpunkte waren damals fast nur die großen Städte wie BKK, Pattaya usw.
Auf den übrigen Provinzen war so gut wie nichts.(Bis Ladys u. Arbeier wieder zurück gingen u. COVID-19 mit brachten)
Die betrachten die Arbeiter u. Touristen als die Gefahrenbringer jetzt, da sie nicht ausreichend geschützt sind,habe in Pattaya gefragt, alle die ich gefragt habe, garnicht geimpft, selbst Läden wo Leute rein u. rausgehen! (ausser 7 eleven )
Ich bin seit dem 1.9. aus der Quarantäne,14 Tage Ruhe! Bin in Pattaya u. im Isan rumgefahren, läuft alles wie gewohnt (außer Pattaya natürlich, ruhiger aber schöner, wie vor 30 Jahren!)
Das Quarantäne-Hotel war ziemlich voll.( etwas mehr ausgeben) COE kein Problem,Versicherung stört die meisten, kostet ja Geld !
Die Leute die sich aufregen, sind immer dieselben, möchten alles fast geschenkt bekommen!! Kommen größtenteils ohne Versicherung,usw.
Ausgenommen natürlich die Touristen, die nur kurzen Urlaub haben!
Die Zeiten sind halt nicht mehr wie früher. Geduld !
Ferner sind alle Länder ringsum gesperrt!
Jürgen Franke 09.09.21 00:29
Wenn die Unternehmen und die Einwohner
gegen die Öffnung von Hua Hin sind, machen sie deutlich, dass die Touristen nur stören und sie keinen finanziellen Nutzen haben.
Norbert Kurt Leupi 09.09.21 00:27
IRREN / Herr Michael Meier
Wer glaubt , niemals zu irren , der irrt und ist verwirrt !
Paul Khun 09.09.21 00:27
Servicekräfte
Nicht die Touristen sind für die steigende Infektionszahl verantwortlich, sondern die, durch die Öffnung bedingten, zuströmenden Servicekräfte. Die teilweise legal und tlw. illgegal kommen, war in Phuket sehr gut zu sehen.
Joerg Obermeier 08.09.21 23:00
Alles ist relativ!
@ Georg Meyer 08.09.21 21:40

Ich glaube, dass sich die große Masse an Touristen künftig anders zu Fernreisen verhält. Die negativen Erfahrungen letztes und dieses Jahr macht die Leute sensibler, ob sie solche Risiken wieder eingehen wollen. Dazu die sicherlich durch die Umweltdebatte ärger werdende "Flugscham". Das wird dauern bis die Zahlen von 2019 wieder erreicht werden, selbst wenn man morgen wieder wie früher einfach nur mit Reisepass in einen Flieger steigen könnte. Trifft zumindest auf Touristen aus Europa zu.

Die 40 Millionen, sind das nun viel, zu viel oder noch nicht genug? Frankreich hatte 2019 beispielsweise 51 Millionen und wäre ungefähr gleich groß wie Thailand und hätte ähnlich viele Einwohner. Spanien sogar 87,9 Millionen.

Unabhängig davon, die Ausbauten der Flughäfen wurden samt und sonders vor 2020 geplant und begonnen. Derzeit wäre sogar Don Muang nicht wirklich ausgelastet. Ich bin vor rund 2 Wochen in Suvarnabhumi gelandet. Keine Wartezeiten an Gesundheits- und Dokumentenkontrollen. Genauso wenig an der Immigration. Es sind überhaupt nur noch 4-5 Gepäckbänder in Betrieb. Alles andere ist stillgelegt. Der Flieger von Frankfurt war auch nur zu vielleicht 20 % ausgelastet. Fast nur Thailänder. Und ich denke, das wird sich auch nicht ändern, solange die mit den Sandbox-Projekten die Touristen eher abschrecken als anziehen.
Georg Meyer 08.09.21 21:40
Hr. Uaan
Wenn alles wieder in alten Bahnen in Thailand läuft und der Dollar rollt, bin ich überzeugt, das es mehr als 40 Mio Touristen werden. Covid mal ausgeblendet, trifft die ganze Welt, Covid free???? Schauen Sie sich doch mal an, was alles an Airports gebaut wird. BKK auf 80 Mio, Utapo auf 60 Mio, Don Mueng, Krabi, Hut Hin und CM Kapazitätserweiterungen, alle wollen mehr vom Kuchen. Das sind locker mehr als 200 Mio. Ob diese erhofften Massen auch kommen?
Ling Uaan 08.09.21 21:00
Khun Meyer,
ja, da haben Sie schon recht, vielen ging es um die Lagune - d'accord, das Beispiel hinkt ein bisschen.

Jetzt darf man nicht mehr am Markus Platz vorbeifahren sondern man muss direkt in den Industriehafen fahren - wie in vielen andern Städten auch.
Aber auch das ist vielen wieder nicht recht, die Schiffe und vor allem die Kreuzfahrer sollen ganz weg.
Die einen wollen die Touristen die andern nicht, wie auch in Thailand.

Und ob für Thailand 40 Millionen Touristen jährlich gut oder akzeptabel sind ist eine gute Frage.
Kennen Sie die Antwort?
Georg Meyer 08.09.21 20:50
Hr. Baehler
Hr. Scharf hatte zur Geschichte von Thaksin gefragt, mal lesen. Joerg und meine Wenigkeit haben Ihn geantwortet, wo ist das Problem? Das sich dieser Politikstil bei einigen Verantwortlichen bis heute fortsetzt, ist Ihnen bekannt? Schon im Kleinen, mir fällt immer wieder die Immigration in BKK ein, schon jemals ein Sawasdee Kap gehört. Selbst in den sturen EU Ländern wird man höflich begrüsst.
Joerg Obermeier 08.09.21 20:00
@ Marcus Baehler 08.09.21 19:40
Da haben Sie schon recht. Nur das gehört halt leider dazu, warum die Leute heute völlig irrationale Vorbehalte haben. Bei den Staatsstreichen haben Sie sich vertippt, das waren 21 und nicht 12, seit 1932.
Georg Meyer 08.09.21 20:00
Joerg an Hr. Scharf
Thaksin kommt aus einer chinesischen Familie, eingeheiratet
Georg Meyer 08.09.21 20:00
Hr. Ling Uaan
Ihr Beispiele passen nicht. Die Einwohner von Venedig wollen keine Touristen Monsterschiffe mehr, weil die Lagune beschädigt wird. Beide Städte haben bereits vor Covid beschlossen, die Massen der Touristen zu begrenzen. Das Gleiche gilt fuer Amsterdam und andere Städte in Europa. Ist in Thailand auch so?
Klaus Huber 08.09.21 19:50
War der Protest in Venedig nicht wegen dem dicken Schiff? Diese wollens doch wegen Wellenschlag und anderem nicht direkt in der Stadt anlegen lassen.

Ich versteh sehr gut, dass man ein Zuviel an Touristen nicht mag, aber trotzdem, der Wiesn Umsatz fehlt gewaltig in den Taschen und im Stadtsäckel
Marcus Baehler 08.09.21 19:40
Schnee von gestern!
Thaksin Shinawatra war PM der Regierungen 54. und 55. (seit 1932) bis 19. September 2006, bis das Militär wieder mal durch einen Putsch an die Macht kam. Wenn wir gerade beim Thema sind, 2014 putschte General Prayut, der 12. Militärputsch seit 1932, und ist seither PM der 61. Regierung.
Zurück zu Ex-PM Thaksin. Waren sinngemäss seine Worte, dies ist richtig, war reiner Populismus, pure Innenpolitik! Wir sind in der Zwischenzeit im Jahr 2021 angekommen, in der Zwischenzeit sind 15 Jahre vergangen und einige Kommentatoren legen immer wieder die alten Platten, die uralten Platten auf. XY wird zitiert, der vor zig Jahren irgendwelche (wenig) weltbewegende Phrasen gedroschen hat. Z hat auch mal gesagt … usw.
Übrigens, Gigi, ich glaube, dass die Einheimischen, die Thais auch gerne auf den curfew verzichten würden und sich etwas Spass und Unterhaltung gönnen möchten!
Joerg Obermeier 08.09.21 19:30
@ Guenter Scharf 08.09.21 18:00
Im Ernst? Das Narrativ beispielsweise, dass Ausländer die Finanzkrise ausgelöst hätten und nicht die selbstmörderische Finanzpolitik Thailands. In seiner Amtszeit wurden auch nicht wenige Großkonzerne wie z.B. Shell und Zurich Versicherung aus dem Land getrieben und (billig) nationalisiert. Offiziell zumindest, in Wirklichkeit standen Chinesen dahinter. Vergessen, dass wir die strikte Umsetzung der Visa-Bestimmungen und Verschärfungen auch ihm zu verdanken haben? Vergessen, wie liberal das vor Thaksin in diesem Land gehandhabt wurde? Aber was soll man auch erwarten, wenn einer mit einer strikt nationalistisch ausgerichteten "Thai liebenden Thai" (Thai rak Thai) Partei antritt?
Ling Uaan 08.09.21 19:20
Khun Gigi Geiger - Öffnung ja oder nein?
Das ist in Teilen Europas nicht viel anders.
In Venedig haben sie sich mangels Touristen sehr besorgt gezeigt. Dann kam das erste halbleere Kreuzfahrtschiff und sie haben sofort wieder dagegen demonstriert. Das gleiche in Barcelona.
Joerg Obermeier 08.09.21 19:10
@ Gigi Geiger 08.09.21 18:20
Seien wir mal ehrlich. Hua Hin war schon vor Covid weitestgehend ein Farang-Altersheim. Verstehe schon, dass einige der Alt-Expats noch schnell ein bisschen Abwechslung und Spaß haben wollen. Die Zeit drängt!
Georg Meyer 08.09.21 18:30
Hr. Scharf
Thaksin hat zum Beispiel gesagt, liebe Farangs, bitte sendet Euer Geld nach Thailand aber kommt nicht nach Thailand.
Gigi Geiger 08.09.21 18:20
Hua Hin
Langsam aber sicher wird aus der Stadt Hua Hin ein Altersheim (tote Hose)! Die Unterhaltungsstätten sind oder waren nun schon das 3. Mal geschlossen und ab 2100 Uhr wird man weggesperrt. Offenbar denkt Niemand an die Residenten die hier leben und auch gerne wieder einmal etwas Abwechslung und Spass hätten! Auch das würde der Stadt Geld in die Kasse spülen. Noch eine kleine Anmerkung: Das Titelbild ist verwirrend. Die Touristen dürften sich nämlich nicht in der ganzen Provinz Prachuap Khiri Khan frei bewegen, sondern nur an genau bestimmten Orten.
Joerg Obermeier 08.09.21 18:00
Bin begeistert
Der Herr Kerp erfindet eine neue Provinz!

Aber vor Jahren gab es tatsächlich den Plan für eine neue Hua Hin Provinz. Hat man aber längst wieder beerdigt.
Guenter Scharf 08.09.21 18:00
Thaksin und
@Jörg Obermeier, 08.09.21, 16:30: Im Groben kenne ich mich mit der thailändischen Geschichte aus, aber nicht im Detail. Welche Sprüche hat denn der ehemalige PM Thaksin über Ausländer gemacht und welche Schuld hat er ihnen zugeschrieben?
Michael Meier 08.09.21 17:50
@ Jack Nachtrag
Hab´s falsch gelesen , mein Irrtum :-))
Gigi Geiger 08.09.21 17:50
Oeffnung ja oder nein?
Genau die gleichen Leute haben noch vor kurzer Zeit gejammert, dass die Touristen ausbleiben. Jetzt, wo die die Regierung das Land wieder schrittweise öffnen möchte, ist es auch nicht recht. Ich frage mich wirklich, wie lange sich Thailand noch abschotten will und sich das leisten kann? Vielen Betrieben ist das Geld bereits ausgegangen. Es würde mich mal interessieren welche, Personengruppen und Unternehmen gegen eine Oeffnung sind! Ein Restrisiko besteht immer.
Michael Meier 08.09.21 17:40
@ Jack
Doppelgeimpfte und getestete Touristen sind gefährlicher als die ungetesteten und ungeimpften Wanderarbeiter ? So ein Blödsinn !!!
Günter Jack 08.09.21 17:30
@Rainer Hi
...das hat damit zu tun, dass die Gefahr dass das Virus durch illegale Wanderarbeiter aus Myanmar eingeschleppt wird sehr viel realer ist als dass ausländische Touristen es mitbringen. Ingo Kerp hat hier völlig recht!
Michael Meier 08.09.21 17:20
@ Jack
Ganz genau , Hua Hin ist eine Stadt in der Provinz Prachuap Khiri Khan und Pattaya ist eine Stadt in der Provinz Chonburi ! Es sind keine Grenzstädte und auch keine Provinzen !
Rainer Hi. 08.09.21 17:10
und was hat die Grenze zu Myanmar, die es nicht erst seit gestern gibt, mit der Oeffnung fuer auslaendische Touristen zu tun?
Ingo Kerp 08.09.21 17:00
Hua Hin (Provinz) hat eine über 200 km lange Grenze zu Myanmar.
Günter Jack 08.09.21 16:50
Wirklich verwirrt!
Der Herr Hammer hat in Geographie seinerzeit tatsächlich nicht aufgepasst. Die Provinz Prachuap Khiri Khan, zu der Hua Hin gehört, grenzt sehr wohl an Myanmar!
Joerg Obermeier 08.09.21 16:30
Verwunderlich?
Seit Jahrzehnten wird den Leuten eingeimpft, dass alles Schlechte von Ausländern über die armen, unschuldigen Thailänder kommt. Will nur mal daran erinnern mit welchen Sprüchen ein gewisser Herr Thaksin mit seiner "Thai liebenden Thai" Partei nach der Finanzkrise, ausgelöst durch die thailändischen Regierungen, überhaupt erst an die Macht kam. Mit der Isolation 2020 wurde ja auch die Null-Covid-Strategie begründet. Nicht zu vergessen die Sprüche eines gewissen Gesundheitsminister dieses Landes.

Dazu kommt, dass Hua Hin nicht in der Weise wie Pattaya, Koh Samui oder Phuket von internationalem Tourismus abhängig wäre. Schon früher hielten sich einheimische und internationale Touristen die Waage. Aber ganz egal, für die paar internationale Touristen lohnt der ganze Aufwand sowieso nicht. Ergo, Sturm im Wasserglas.
Guenter Scharf 08.09.21 16:30
Impfen, impfen, impfen in Hua Hin!
Die Angst vor ansteigenden Covid-19-Infektionen durch Touristen ist natürlich vollkommen daneben, da haben Ronald und Marcus Baehler vollkommen Recht.
Die Einwohner Hua Hin und die Handelskammer sollten eher dafür sorgen, daß die Impfquote noch deutlich erhöht wird. Denn bisher haben nur 73 % die Erstimpfung und 24 % die Zweitimpfung. Jetzt werden noch 11.000 Impfdosen erwartet - bei rund 65.000 Einwohnern in Hua Hin. Das würde die Zweitimpfungsquote auf maximal 40 % erhöhen also weit entfernt von der gewünschten Herdenimmunität von 70 %. In Deutschland wird übrigens zwischenzeitlich eine Herdenimmunität von mindestens 85 % für erforderlich gehalten.
Michael Meier 08.09.21 16:30
@ Kerp
Wenn man keine Ahnung hat ist es besser mal nix zu sagen. "Changwat" Hua Hin ist an der Grenze nach Myanmar und "Changwat" Pattaya ist an der Grenze nach Khmer 555. Lieber Himmel..schlimm !
Marcus Baehler 08.09.21 16:00
Regierungs-PR ist gefragt!
Wir haben eine PR-Abteilung der Regierung, mit (wahrscheinlich) vielen, vielen Leuten. Was wird da produziert? Einen Rangliste der Infizierten der „Top-Provinzen! Schlimmer wäre nur noch eine Rangliste nach Verstorbenen! Unglaublich! Die „Kerle„ sollen doch einfach mal die Bevölkerung aufklären, wer denn wen ansteckt, ob das Risiko von den vollständig Geimpften und mehrfach PCR- getesteten Sandbox-Reisenden ausgeht oder doch eher von den in Thailand Lebenden. Bei den über 20’000 Sandboxern wurden 83 Infektionen (ob „mitgebracht„ oder lokal infiziert, ist unklar) nachgewiesen, seit über einer Woche weist Phuket täglich über 200 lokale Infizierte aus. Warum kann dies nicht mal klipp und klar kommuniziert werden, ist mir ein Rätsel!
Früher oder (wohl eher) später wird der Regierung vielleicht bewusst werden, dass die aktuellen Vorgaben/Restriktionen nicht haltbar sind, schlicht unhaltbar. PCR-Test vor Abflug, vollständig geimpft, allenfalls noch ein Antigentest bei Ankunft. Fertig, aus, keine zwingenden Aufenthalte in teueren SHA Plus Hotels, sealed routes, weg mit den „dumben„ Restriktionen! Der Reisende sollte selber entscheiden können, ob er/sie das Risiko eines Aufenthaltes in Thailand auf sich nehmen will, dieses nicht eben kleines Risiko eingehen will. Schluss!
Hammer 08.09.21 16:00
Ich bin etwas verwirrt ...
was so manche Thailand Spezialisten wie der Herr @Ingo Kerp alles wissen oder habe ich den Ironie Smilie übersehen?

Seit wann hat Hua Hin auch nur einen Millimeter Grenze zu Myanmar?
Vielleicht hab ich vor 50 Jahren in Erdkunde ja nicht so genau aufgepasst, wobei ich glaube, dass es zu der Zeit noch Birma hieß

Aber unterm Strich sollte allen klar sein, dass uns die Thais aus Hua Hin nicht wollen, obwohl geimpft und getestet.
Jetzt nur keine Diskussion, von wegen, auch mit Impfung kann man die Seuche bekommen, das weiß ich
Kai-Uwe Werner 08.09.21 15:40
???
... da sie befürchten, dass – analog zum „Sandbox“-Modell auf Phuket – auch in Hua Hin die Covid-19-Fälle zunehmen könnten...

Ohne Worte
Derk Mielig 08.09.21 15:20
@Kerp
Illegale Grenzübertritte sind natürlich ausgeschlossen, wenn der Tourismus brachliegt. Das tut richtig weh!
Ingo Kerp 08.09.21 15:10
Da Hua Hin eine lange Grenze zu Myanmar hat, befürchtet man, das es illegle Grenzübertritte von dort gibt, da Arbeiter z.B. der Ananasplantagen in die Provinz kommen koennten. Diese würden wahrscheinlich als Ungeimpfte zum Arbeiten erscheinen. Die Sorge der Hua Hin Bewohner ist wohl eines der seltenen Male, das TAT einen Gegenwind bekommt, bei deren bisherigen hochfliegenden Plänen.
Andy 08.09.21 15:10
Gegen Öffnung
Dieses Thema hatten wir schon einmal, als es um die Öffnung Phukets ging.
Da hat "Harry " behauptet, viele Einwohner die er kennt, seien gegen diese, und nicht viele haben ihm geglaubt.
Es wurde trotzdem geöffnet.
Warten wir's ab.
Die Zeit ist sowieso ein bisschen kurz, um das alles zu planen und realisieren, für die Urlaubswilligen.
Ronaldo 08.09.21 14:30
"Analog zu Phuket"
Was für ein Unsinn: die steigenden Zahlen in Phuket wuden doch nicht von ausländischen Touristen eingeschleppt. Das ist schlicht nicht möglich bei 4 (!) PCR-Tests innerhalb von 2 Wochen.