Ukrainekrieg: Meldungen am Dienstag

Foto: epa/Fotomontage
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Viele Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Busse

BELGOROD/DONEZK: Ukrainische Drohnenangriffe fügen Russland empfindliche Schläge zu. Doch immer häufiger treffen Drohnen auch zivile Objekte. Nun traf es zwei Busse unweit des Frontgebiets - mit vielen Verletzten.

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf zwei Busse sind nach russischen Angaben insgesamt 24 Menschen verletzt worden. In der Grenzstadt Schebekino sei eine Drohne in einen Linienbus eingeschlagen, teilte der amtierende Gouverneur der westrussischen Region Belgorod, Alexander Schuwajew, mit. 19 Menschen seien verletzt worden, 6 davon schwer.

Eine zweite Attacke wird aus den von russischen Truppen besetzten Gebieten in der Ukraine gemeldet. In der Stadt Horliwka unweit von Donezk habe eine ukrainische Drohne fünf Personen verletzt, als sie in einen Bus eingeschlagen sei, teilte Horliwkas Bürgermeister Iwan Prichodjko mit.

Die Ukraine hat zur Abwehr der seit 2022 von Russland betriebenen Invasion ihre Drohnenangriffe zuletzt massiv ausgeweitet. Ziel ist es, die russischen Truppen an der Front vom Nachschub abzuschneiden. Dabei werden aber auch immer wieder zivile Ziele getroffen. Das verstößt gegen das Kriegsrecht. Die Unterscheidung zwischen zivilen und militärischen Zielen ist freilich schwierig, weil das russische Militär eigene Fahrzeuge teilweise als zivil tarnt - auch dies ist ein Verstoß gegen das Kriegsrecht.

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