Starship absolviert neuen Testflug

Die Rakete «Starship» von SpaceX startet zu einem Testflug von der Starbase in Texas. Foto: Eric Gay/Ap/dpa
Die Rakete «Starship» von SpaceX startet zu einem Testflug von der Starbase in Texas. Foto: Eric Gay/Ap/dpa

STARBASE: Mit seiner Riesen-Rakete will Elon Musk zum Mars. Elf Tests gab es bereits, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Nun hat eine neue Version der Rakete einen zwölften absolviert - mit viel Feuer.

Eine komplett überarbeitete Version des größten jemals gebauten Raketensystems hat einen zwölften Testflug weitgehend nach Plan absolviert - obwohl einige Triebwerke ausfielen. Das von Tech-Milliardär Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelte Starship startete vom Weltraumbahnhof des Unternehmens im US-Bundesstaat Texas, flog eine Weile durch das Weltall und kam dann rund eine Stunde später wie geplant inmitten eines Feuerballs im Indischen Ozean auf.

Die untere Raketenstufe landete im Meer nahe dem Startplatz. Auch das Aussetzen von Satelliten wurde während des Flugs wieder simuliert. Weil an beiden Raketenstufen allerdings aus zunächst unbekannter Ursache Triebwerke ausfielen, konnte der Test nicht komplett wie geplant verlaufen. Erstmals kam bei diesem Testflug die «Version 3» des Starship zum Einsatz, eine nach Angaben des Unternehmens unter anderem im Hinblick auf Design und Leistungsfähigkeit komplett überarbeitete Version der Riesen-Rakete.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX das Ziel verfolgt, damit eines Tages den Mars zu erreichen.

Raketensystem der Superlative

Das Raketensystem Starship ist höher als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen: Dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der - ebenfalls Starship genannten - oberen Stufe, die rund 50 Meter misst. Beide Teile sind so konzipiert, dass sie irgendwann nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können.

Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden - und damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests erreichte die obere Stufe den Rand des Weltalls und landete auch schon kontrolliert im Indischen Ozean. Mehrere Testflüge waren allerdings auch bereits deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

SpaceX will sich an der Börse frisches Kapital beschaffen

Musks Unternehmen SpaceX, das zuletzt Milliardenverluste schrieb, will in diesem Jahr an die Börse gehen. SpaceX will dabei Medienberichten zufolge eine Bewertung von rund zwei Billionen Dollar anstreben. Mit demnach erhofften Erlösen von bis zu 80 Milliarden Dollar wäre es der mit Abstand größte Börsengang. Die Voraussetzung dafür dürfte sein, dass Anleger trotz laufender Verluste an Musks kühne Visionen glauben: Ihm schweben unter anderem eine Siedlung auf dem Mars, eine Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All vor.

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Pivat Märkl 26.05.26 16:47
@ Chris J., ein bisschen Spass muss sein :-)))
Am Stammtisch erzählte mal ein Gast, dass er in Monte Carlo im Casino beim Roulette 10.000 Euro gewonnen hat.

Später stellte sich heraus: Es war nicht in Monte Carlo, sondern im Nachbarort Hintertupfing und auch nicht im Casino, sondern in der "Alten Post".
Auch nicht beim Roulette, sonder beim Schafkopfen. Es waren letztendlich nicht 10.000, sondern nur 10 Euro und die hat er nicht gewonnen, sondern verloren.
Hinweis: Die obigen Äußerungen sind weder Werbung noch eine ernstzunehmende Aussage, sondern lediglich meine persönlichen Gedanken, welche Thematik sich an unseren oft erwähnten "Betongtischen" abspielen könnte.
Chris Jomtien 26.05.26 12:54
@joe bachmann
Ich finde den Hype um den SPCX SPAX zwar sehr interessant , aber eher als in dieses Lotteriespiel würde ich direkt in HYPE (den Coin) investieren, was mir allerdings ebenfalls zu riskant ist.
Bei dem dramaturgisch gut inszenierten SpaceX Börsengang sollte man nicht den Blick auf die unzähligen anderen Weltraumunternehmen verlieren. Insbesondere jene die seit Jahrzehnten gut im Geschäft sind und nachweislich satte Gewinne machen. Meine persöhnliche Perle ist die Bremer OHB. Daneben halte ich noch ein paar weitere bekannte Namen aus der Luft- und Raumfahrt. Aber es gibt noch viele weitere ebenso gut oder noch besser aufgestelle Raumfahrtunternehmen, von denen viele zur Zeit (noch) unter dem Radar fliegen.
Da ich nicht die nötige Zeit habe mich intensiv mit der gesamten Branche auseinandersetzen habe ich ausnahmsweise ein ETF im Portfolio, das sich ausschließlich mit in der Raumfahrt tätigen Unternehmen befasst. Dieses steigt zwar nicht so schnell wie die Satelliten aus Bremen oder die Raketen von RocketLab. hat aber in den letzten 12 Monaten immerhin rund 240% gewonnen. "Kleinvieh macht auch Mist".
Hinweis: Die obigen Äußerungen sind weder Werbung noch Anlageberatung sondern lediglich meine persönliche Meinung.
joe bachmann 25.05.26 09:00
folgendes wurde gerade bekannt:
⚡️HYPERLIQUID ERÖFFNET JETZT EINE TÜR FÜR DAS SPACEX-EINKOMMEN

SpaceX plant Berichten zufolge einen Börsengang im Wert von 1,8 Billionen US-Dollar (vermutlich 1,8 milliarden), doch die meisten Anleger haben noch keinen Zugang.

Hyperliquid ermöglicht Händlern nun über seinen neuen SPCX-Futures-Markt ein synthetisches Engagement im impliziten Aktienkurs von SpaceX.

Kein Zugang zum Börsengang. Kein Brokerkonto. Nur On-Chain-Einstieg.
joe bachmann 25.05.26 06:20
spacex geht nicht irgendwann in diesem jahr an die börse. in kürze, im juni, ist es soweit.
auf der homepage von der nasdaq kann man es finden.

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