China startet Versorgungsflug zu Weltraumstation

Die chinesische Raumfahrtmission Shenzhou-21 startet an Bord einer Long-March-2F-Rakete vom Satellitenzentrum Jiuquan. Archivfoto: epa/Wu Hao
Die chinesische Raumfahrtmission Shenzhou-21 startet an Bord einer Long-March-2F-Rakete vom Satellitenzentrum Jiuquan. Archivfoto: epa/Wu Hao

PEKING: Die Astronauten auf Chinas Raumstation «Tiangong» können sich über Nachschub freuen: Ein unbemannter Frachter bringt neben Treibstoff auch einen neuen Raumanzug und ein Laufband ins All.

China hat einen neuen Frachter zu seiner Weltraumstation «Tiangong» geschickt. Die unbemannte Kapsel «Tianzhou 10» hob mit einer Trägerrakete vom Typ «Langer Marsch 7» vom Raumfahrtbahnhof Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan ab, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die chinesische Raumfahrtbehörde berichtete.

Der Frachter soll Versorgungsgüter und Treibstoff zur Station bringen. Nach chinesischen Angaben befinden sich an Bord knapp 6,3 Tonnen Fracht, darunter mehr als 220 Gegenstände für die Arbeit und das Leben der Besatzungen im All sowie rund 700 Kilogramm Treibstoff. Außerdem soll «Tianzhou 10» einen neuen Raumanzug für Außenbordeinsätze und ein Laufband für das Training der Astronauten liefern.

Bis 2030 chinesische Astronauten auf den Mond

Auf «Tiangong» halten sich derzeit drei Astronauten auf. Ihr Aufenthalt wurde zuletzt verlängert.

China treibt ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm voran. Neben dem regulären Betrieb der Raumstation «Tiangong» verfolgt die Volksrepublik auch das Ziel, bis 2030 Astronauten auf den Mond zu bringen.

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