Transgender-Gang greift Deutschen an

Polizei ermittelt nach nächtlicher Attacke am Pattaya Beach

Eine Transgender-Gruppe soll nachts am Pattaya Beach einen Deutschen angegriffen haben. Bild: TMN.TV
Eine Transgender-Gruppe soll nachts am Pattaya Beach einen Deutschen angegriffen haben. Bild: TMN.TV

PATTAYA: Ein deutscher Tourist ist in der Nacht zum Dienstag (24. Februar 2026) am Pattaya Beach mutmaßlich von einer Gruppe Transgender-Personen angegriffen und beraubt worden. Polizei und Behörden ermitteln, nachdem Zeugen von wiederholten ähnlichen Vorfällen entlang des Strandes berichten.

Gegen 02.30 Uhr erhielt eine Streifenbesatzung der Polizeistation Pattaya City die Meldung über einen Angriff auf einen ausländischen Touristen am Eingang der Soi 13 am Pattaya Beach.

Telefon aus Abwasserschacht geborgen

Am Einsatzort trafen die Beamten auf den 55-jährigen deutschen Staatsbürger, der nach eigenen Angaben von mehreren Personen geschlagen und beraubt worden sein soll. Der entstandene Schaden wird auf mehr als 90.000 Baht geschätzt. Während des Vorfalls fiel ein Mobiltelefon in einen Abwasserschacht. Mitarbeiter der Stadt Pattaya öffneten diesen zur Überprüfung. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich dabei um das Telefon eines mutmaßlich Beteiligten handeln. Die Polizei prüft derzeit weitere Hinweise und mögliche Zusammenhänge.

Am Arm des Betroffenen sind nach dem Vorfall sichtbare Verletzungen und Schürfwunden zu erkennen. Bild: TMN.TV
Am Arm des Betroffenen sind nach dem Vorfall sichtbare Verletzungen und Schürfwunden zu erkennen. Bild: TMN.TV

Eine Verkäuferin am Strand erklärte, dass sie beobachtet habe, wie eine Gruppe das Opfer umringte und angriff sowie Personen einschüchterte, die eingreifen wollten. Anwohner berichten, dass es entlang des Strandes wiederholt zu ähnlichen Vorfällen gekommen sei. Dabei würden mutmaßlich auch Pfefferspray und Elektroschockgeräte eingesetzt.

Treffen im Condo endet mit Diebstahl

Der Geschädigte gab an, zuvor ein Treffen mit einer Person aus der Gruppe in einem Condominium nahe der Soi Diana an der Pattaya Second Road vereinbart zu haben. Während eines Aufenthalts im Badezimmer seien aus einem Safe Bargeld in Höhe von 35.000 Baht sowie 1.200 Euro entwendet worden. Als er die Beteiligten später am Strand zur Rede stellen wollte, sei es zu einem erneuten Angriff gekommen.

Der Geschädigte zeigt den geöffneten Hotelsafe, aus dem nach eigenen Angaben Bargeld entwendet wurde. Bild: TMN.TV
Der Geschädigte zeigt den geöffneten Hotelsafe, aus dem nach eigenen Angaben Bargeld entwendet wurde. Bild: TMN.TV

Anwohner fordern ein konsequenteres Vorgehen gegen kriminelle Gruppen am Strand und verweisen auf wiederholte Vorfälle. Die Behörden warnen zugleich vor möglichen Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl von Besuchern und das Image der Stadt als internationales Reiseziel.

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Sunny Aatid 26.02.26 12:32
@chris
Chris, vielen Dank für den Hinweis mit den Youtube Videos. Mir sind fast die Augen ausgefallen, als ich gesehen habe, wie einfach sich die Safes öffnen lassen. Daher ist es völlig nebensächlich, ob der Safe nun offen war oder nicht. Ich werde bei meinem Safe jetzt jedenfalls tiefer in die Tasche greifen.
Dieter Kowalski 25.02.26 17:30
@ Chris Jomtien
Ein Hotelzimmer mit Internetrouter, Bügeleisen, Haarföhn usw. habe ich erst letztes Jahr in Bangkok gleich neben dem Bumrungrad Hospital gehabt.
Chris Jomtien 25.02.26 16:50
@Dieter Kowalski
Nach einem typischen Hotelzimmer sieht der kleine Bildausschnitt mNn nicht aus. Ein Bügeleisen halte ich z. B. für atypisch. Daraus allein würde ich jedoch nicht schlussfolgern, da es Eigentum des Deutschen sein könnte.
Aber haben sie jemals ein Hotelzimmer mit Internetrouter gesehen? Das Zimmer hat offenbar einen eigenen Internetanschluss mit entsprechenden monatlichen Kosten. Hotels haben stattdessen einen zentralen Glasfaseranschluss mit WLAN Repeatern auf den Fluren.
@Rudolf Ram
Der Alles mit drei Zeilen Kommentierende wohnt schon lange nicht mehr im Sündenpfuhl, sondern laut hörensagen in einer Seniorenresidenz im Hinterland. Da wird er sich Nachts allenfalls eine Flasche Wasser mit aufs Zimmer nehmen können.
Michel Maillet 25.02.26 14:40
@Ram
สมน้ำหน้า oder som nam naa ist das Äquivalent von: Das kommt davon, das geschieht dir recht. Wortwörtlich also: Passt dir gut ins Gesicht, es drückt aber nicht so sehr Schadenfreude aus, wie farangs oft vermuten , eher scherzhaft gemeint.
Rudolf Ram 25.02.26 14:10
@Ingo Kerp
Das ist kein Einzelfall sondern mittlerweile leider an der Tagesordnung.
Also wenn som na na heisst, den Strand zu meiden, dann siei Ihr in Pattaya ja auf dem richtigen Weg.
Hoffentlich greift die Polizei mehr durch.
Dieter Kowalski 25.02.26 14:08
@ Chris Jomtien
Unter dem Bild steht folgendes geschrieben:

Der Geschädigte zeigt den geöffneten HOTELSAFE, aus dem nach eigenen Angaben Bargeld entwendet wurde. Bild: TMN.TV

Und m.M. nach, sieht das wie ein typisches Hotelzimmer aus. Da hat wohl Google bei der Übersetzung geschlampt.
Chris Jomtien 24.02.26 21:00
@Roman Knöpfel
Laut obigen Bericht wohnt(e) das Opfer nicht in einem Hotel, sondern in einer Eigentumswohnung (Condo). Die Option "Hoteltresor" scheidet daher aus. Auch wissen wir nicht ob er den Zimmersafe offen ließ oder ob dieser von das Besucher:In geöffnet wurde. Auf YouTube gibt es etliche Anleitungen, wie man solche Safes ohne Schlüssel oder Zahlenkombination öffnen kann. Eine dieser Möglichkeiten habe ich bei meinem Eigenen schon mehrmals erfolgreich angewendet. Schützen kann man sich gegen Letzteres, indem man den Safe einmauert oder fest an einer Wand verankert.
Roman Knöpfel 24.02.26 15:50
Verwundert
mich eigentlich nur, dass man den Safe im Zimmer offen liess. Selbst wenn man die Präferenzen des Herrn ausblendet, gebietet sich doch ein Minimum an Vorsichtsmassnahmen. Dazu gehört, Bargeld gehört in den Hotelsafe und nicht in einen offenen Zimmersafe! Ich möchte dem Opfer nicht die Schuld zu schieben, aber eine riesengrosse Portion Naivität ist dem Opfer nicht abzusprechen.
Michael Meier 24.02.26 15:40
@ Naumann
Asbachuralte gehen nicht allein auf´s Klo . Zu gefährlich 555
Siegfried Naumann 24.02.26 15:00
Bravo @Ingo Kerp
So wird ein Opfer zum Täter und ein(e) Täter(in) zum Opfer. Was für ein Quatsch: Der Farang.....ging ALLEIN ins Bad und hat sich somit in Gefahr begeben.....! Frage an Herrn Kerp: Nehmen Sie immer jemand mit, wenn sie ins Bad gehen....? Es wäre interessanter zu wissen, wie der "Gast" an den Inhalt des Safes gekommen ist.
Ingo Kerp 24.02.26 13:50
Wer sich in Gefahr begibt, der kommt darin um. Das besagt das bekannte Sprichwort. Der Farang ist zwar nicht umgekommen, hat sich aber spätestens dann in Gefahr begeben, als er ins Bad ging und seinen "Gast" offensichtlich alleine zurück ließ, was der dann für eigene Tätigkeiten nutzte. Som nam na.

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