Syriens Präsident reist nach Berlin

Der syrische Interimspräsident Ahmed al-Sharaa. Foto: epa/Mohammed Al-rifai
Der syrische Interimspräsident Ahmed al-Sharaa. Foto: epa/Mohammed Al-rifai

BERLIN: Im Januar wurde der Besuch wegen eines neuen Gewaltausbruchs in Syrien verschoben. Jetzt wird er nachgeholt. Beim Treffen mit Merz geht es vor allem um zwei Themen.

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa holt am kommenden Montag seinen im Januar verschobenen Deutschlandbesuch nach.

Er wird in Berlin unter anderem den deutschen Kanzler Friedrich Merz treffen und an einem Runden Tisch mit Unternehmern teilnehmen, wie Regierungssprecher Stefan Kornelius mitteilte.

Zu den Hauptthemen dürften die Rückführung syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat und der Wiederaufbau des in jahrelangem Bürgerkrieg schwer zerstörten Landes gehören.

Merz hatte al-Scharaa bereits im November nach Deutschland eingeladen. Im Januar wurde der bereits fest geplante Besuch wegen einer neuen Eskalation der Gewalt in Syrien verschoben.

In dem arabischen Land wurde Ende 2024 der langjährige Machthaber Baschar al-Assad durch die Islamistenmiliz HTS gestürzt, angeführt von al-Scharaa. Dieser wurde im Januar vergangenen Jahres zum Übergangspräsidenten ernannt und steuert das Land seitdem hin zu einer Öffnung und Annäherung an den Westen.

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