Sturmschäden in Durian-Plantagen

Millionenschäden für Bauern in Rayong gemeldet

In der Provinz Rayong verursachte ein schwerer Sommersturm erhebliche Schäden in zahlreichen Durian-Plantagen. Archivbild: epa/Diego Azubel
In der Provinz Rayong verursachte ein schwerer Sommersturm erhebliche Schäden in zahlreichen Durian-Plantagen. Archivbild: epa/Diego Azubel

RAYONG: Ein schwerer Sommersturm hat in der Provinz Rayong erhebliche Schäden in Durian-Plantagen verursacht. Nach Angaben des Landwirtschaftsamts der Provinz Rayong (RAO) wurden in vier Bezirken rund 43 Tonnen Durian zerstört. Der wirtschaftliche Schaden wird auf mindestens 4,3 Millionen Baht geschätzt.

Der Sturm traf die Provinz am Freitagnachmittag (8. Mai 2026) und brachte starke Winde mit sich, die zahlreiche Obstgärten kurz vor Beginn der Erntesaison beschädigten. Besonders betroffen waren die Bezirke Wang Chan, Klaeng, Khao Chamao und Pluak Daeng. Dort wurden herabgefallene Früchte sowie entwurzelte Bäume gemeldet.

Behörden prüfen Ausmaß der Schäden

Nach Angaben von RAO-Vertreter Sommai Phonmanee laufen die Schadensaufnahmen weiterhin. Mitarbeiter der landwirtschaftlichen Beratungsstellen, lokale Behörden und Dorfvertreter würden derzeit das gesamte Ausmaß der Schäden erfassen. Die Daten sollen als Grundlage für mögliche Soforthilfen dienen.

Erste Erhebungen vom Samstag (9. Mai 2026) ergaben Schäden in vier Bezirken, zwölf Unterbezirken und 31 Dörfern. Insgesamt seien 146 Landwirte betroffen. Allein im Bezirk Wang Chan wurden 16 entwurzelte Durianbäume registriert.

Vier Bezirke besonders stark betroffen

Die vorläufige Schadensbilanz verteilt sich wie folgt: Im Bezirk Wang Chan gingen rund 18,1 Tonnen Durian verloren, betroffen sind dort 77 Landwirte. In Pluak Daeng wurden etwa 2,95 Tonnen zerstört, wodurch vier Bauern Schäden erlitten. In Khao Chamao belief sich der Verlust auf rund 18 Tonnen bei neun betroffenen Landwirten. Im Bezirk Klaeng wurden etwa 3,95 Tonnen Durian beschädigt, betroffen sind dort 56 Landwirte.

Die Behörden wurden angewiesen, die Wetterlage in den kommenden Wochen genau zu beobachten und die Landwirte frühzeitig vor weiteren möglichen Stürmen zu warnen.

Hilfen für betroffene Durianbauern

Die ersten Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich derzeit auf die Wiederherstellung der beschädigten Plantagen. Landwirte erhalten Empfehlungen zum Rückschnitt beschädigter Äste, zur Stabilisierung geschwächter Bäume sowie zum Umgang mit herabgefallenen Früchten. Teilweise gereifte Durian können laut Behörden noch zu Produkten wie Durian-Eis oder frittierten Durian verarbeitet werden. Unreife Früchte sollen hingegen kompostiert oder als organisches Material genutzt werden.

Gleichzeitig arbeiten die lokalen Behörden gemeinsam mit dem Landwirtschaftsministerium daran, zu verhindern, dass vom Sturm beschädigte Durian auf den Markt gelangen. Kontrollteams wurden angewiesen, die Überwachung von Verkaufsständen zu verstärken, um das Vertrauen der Verbraucher in die Qualität der Früchte zu sichern.

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