BANGKOK: In Thailand treten neue Vorschriften für Fahrer von Fahrdienstplattformen in Kraft. Künftig müssen sie ihre Fahrzeuge als öffentliche Verkehrsmittel registrieren lassen und über einen speziellen Führerschein für den öffentlichen Personenverkehr verfügen. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit zu erhöhen und den Verbraucherschutz zu stärken.
Die Regelung wurde von der Electronic Transactions Commission unter dem Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft erlassen und am 4. Juli 2025 in der „Royal Gazette“ veröffentlicht. Sie stuft Fahrdienste über Apps als „digitale Plattformgeschäfte mit besonderen Merkmalen“ gemäß Abschnitt 18(3) des königlichen Dekrets über digitale Plattformdienste von 2022 ein. Die neuen Vorschriften treten 90 Tage nach Veröffentlichung in Kraft.
Pflichten und Vorgaben für Fahreraccounts
Gemäß den Bestimmungen müssen Fahrer Fahrzeuge nutzen, die als öffentliches Transportmittel zugelassen sind, und einen gültigen Personenbeförderungsschein vorweisen. Sie sind verpflichtet, sich täglich per Gesichtserkennung zu identifizieren und GPS-Daten in Echtzeit zu übermitteln. Eine Weitergabe des Fahrerzugangs an Dritte ist nicht erlaubt.
Auch für Fahrgäste gelten neue Anforderungen: Sie müssen sich vor Nutzung der Dienste einmalig verifizieren. Zudem erhalten sie vor Fahrtantritt Informationen zu den voraussichtlichen Kosten, können den Fahrzeugtyp auswählen und Beschwerden künftig einfacher über die Plattform einreichen.
Transparenzpflicht und Notfallmaßnahmen
Die Betreiber der digitalen Plattformen müssen jährliche Berichte beim Department of Land Transport einreichen, sich an gesetzlich festgelegte Tarife halten und vollständige Reisedaten bereitstellen – darunter Name des Fahrers, Fahrzeugkennzeichen, Preis und Strecke. Zusätzlich sind Funktionen zur Notfallhilfe zu integrieren sowie rund um die Uhr erreichbare Hotlines für Vorfälle bereitzustellen.
Eine begleitende Bekanntmachung der Electronic Transactions Development Agency (ETDA) verpflichtet alle Plattformanbieter zur Einhaltung des Dekrets, um eine ordnungsgemäße Aufsicht über Dienste zu gewährleisten, die potenziell das öffentliche Interesse berühren.
Maßnahmen für mehr Verbraucherschutz
Die neuen Vorschriften sind Teil einer umfassenderen Strategie der Regierung zur Erhöhung von Transparenz, Sicherheit und Verbraucherschutz im Bereich digitaler Mobilitätsdienste.
Auch zahle ich g e r n e die erhöhte Eintrittsgebühr in Nationalparks mit dem Wissen, dass ich hiermit oft in der Hitze arbeitende Mindestlohnempfänger unterstütze und Thailand helfe, seine wunderschönen Nationalparks für Einheimische u.Touristen dieser Welt zu erhalten.
Jetzt mal ehrlich: hat dieses Verhalten nicht etwas mit gelebter Empathie zu tun?
Und alles andere bisher Diskutierte nur die zweifelhaften Moralvorstellungen einiger westlicher, engherziger Wichttigtuer an den Pranger stellt?