Stichwahl um Präsidentschaft in Finnland

Präsidentschaftskandidat Pekka Haavisto (R) steht als
Präsidentschaftskandidat Pekka Haavisto (R) steht als "DJ Pexi" mit seinem Partner Antonio Flores auf der Bühne des Kulturhauses in Helsinki. Foto: epa/Mauri Ratilainen

HELSINKI: Zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang entscheidet sich, wer künftiger Präsident von Finnland wird. Einer der beiden verbliebenen Kandidaten geht als Favorit in die Stichwahl.

Im EU- und Nato-Staat Finnland hat eine Stichwahl um die Präsidentschaft begonnen. Die Wahlberechtigten konnten sich am Sonntag noch bis zum Abend zwischen dem früheren Regierungschef Alexander Stubb (55) und dem ehemaligen Außenminister Pekka Haavisto (65) entscheiden.

Knapp zwei Millionen Wählerinnen und Wähler - das sind fast 46 Prozent der Wahlberechtigten mit Wohnsitz in Finnland - hatten bereits vorzeitig ihre Stimme abgegeben. Auf Basis ihrer Stimmen sollte am Abend kurz nach Schließung der Wahllokale um 20.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MEZ) eine erste Hochrechnung veröffentlicht werden. Im Laufe des Abends dürfte dann ein vorläufiges Endergebnis feststehen. Stubb galt Umfragen zufolge vorab als leichter Favorit.

Bei der ersten Wahlrunde vor zwei Wochen hatten der konservative Stubb und der Grünen-Politiker Haavisto die meisten Stimmen der neun Kandidatinnen und Kandidaten erhalten. Eine absolute Mehrheit erreichte dabei aber auf Anhieb niemand, weshalb die zweite Wahlrunde zwischen den beiden stärksten Kandidaten angesetzt wurde. Deren Sieger tritt die Nachfolge des bisherigen Staatsoberhauptes Sauli Niinistö planmäßig Anfang März an. Niinistö durfte nach zwei sechsjährigen Amtszeiten nicht noch einmal kandidieren.

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