Regierung reagiert auf EV-Probleme

Beschwerden über Defekte und Preisstürze nehmen zu

Kunden und Behörden befassen sich zunehmend mit Beschwerden über Defekte, Serviceprobleme und Preisstürze bei Elektrofahrzeugen. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Kunden und Behörden befassen sich zunehmend mit Beschwerden über Defekte, Serviceprobleme und Preisstürze bei Elektrofahrzeugen. Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die thailändische Regierung hat angesichts wachsender Probleme mit Elektrofahrzeugen (EVs) Sofortmaßnahmen angeordnet. Hintergrund sind zunehmende Beschwerden über technische Mängel, geschlossene Servicezentren sowie starke Preisnachlässe kurz nach dem Fahrzeugkauf.

Wie Supamas Isarabhakdi, Ministerin im Büro des Premierministers, nach einer Sitzung zum Verbraucherschutz am Montag (11. Mai 2026) im Government House erklärte, sei die Zahl der Beschwerden von Käufern deutlich gestiegen. Viele Verbraucher hätten Elektrofahrzeuge im Rahmen der staatlichen Förderung alternativer Energien während der Energiekrise erworben, sähen sich nun jedoch mit erheblichen Problemen konfrontiert. An der Sitzung nahmen unter anderem der Generalsekretär des Office of the Consumer Protection Board (OCPB), Ronnarong Poolpipat, Vertreter des Thailand Consumers Council (TCC) sowie Betreiber aus der EV-Branche teil.

Defekte belasten viele EV-Käufer 

Nach Angaben der Ministerin hätten zahlreiche Käufer Fahrzeuge mit technischen Defekten erhalten oder müssten feststellen, dass Servicenetzwerke aufgegeben wurden. Zudem seien die Preise vieler Modelle kurz nach dem Kauf deutlich gesunken. Dadurch seien bei vielen Verbrauchern Zweifel an Sicherheit, Qualitätsstandards, Ersatzteilversorgung, Montageprozessen und dem Kundendienst entstanden.

Zwischen 2024 und 2026 gingen beim OCPB insgesamt 556 Beschwerden im Zusammenhang mit Elektrofahrzeugen ein. Der Thailand Consumers Council registrierte weitere 792 Fälle. Damit summierte sich die Gesamtzahl auf 1.348 Beschwerden. Nach offiziellen Angaben konnten bislang 402 Streitfälle beziehungsweise 72,3 Prozent der bearbeiteten Fälle beigelegt werden.

Preisstürze und Defekte belasten Käufer

Am häufigsten beklagten Verbraucher technische Defekte und Fehlfunktionen der Fahrzeuge mit 47,3 Prozent aller Fälle. Weitere Beschwerden betrafen nicht erstattete Anzahlungen bei Reservierungen mit 18,2 Prozent, starke Preisreduzierungen nach dem Kauf mit 14,7 Prozent sowie nicht gelieferte Werbeprämien mit 13,1 Prozent. Zudem wurden Unfälle oder verzögerte Reparaturen gemeldet.

Darüber hinaus berichteten Kunden in 329 Fällen über geschlossene Servicezentren. Weitere Beschwerden betrafen beschädigte oder fehlerhafte Ausrüstung, lange Wartezeiten auf Ersatzteile sowie die Unmöglichkeit, Fahrzeuge nach Firmenschließungen zurückzugeben.

Klagen gegen mehrere EV-Anbieter 

Supamas betonte, Fahrzeuge seien wichtige Vermögenswerte vieler Haushalte, weshalb Verbraucher fair behandelt werden müssten. Das Verbraucherschutzkomitee habe inzwischen Zivilklagen gegen mehrere Betreiber genehmigt, um Schadensersatzforderungen in Höhe von mehr als 103,1 Millionen Baht durchzusetzen.

Zudem verwies die Ministerin darauf, dass Elektrofahrzeuge nach dem Verbraucherschutzgesetz als „kennzeichnungspflichtige Produkte“ eingestuft seien. Unternehmen seien daher verpflichtet, klare und korrekte Produktinformationen bereitzustellen.

Das OCPB wurde außerdem angewiesen, ein digitales „EV Labels“-Handbuch zu erstellen. Dieses soll die Kennzeichnungsinformationen sämtlicher in Thailand verkaufter Elektrofahrzeuge bündeln und Verbraucher zugleich über ihre Rechte sowie wichtige Prüfungen vor dem Kauf informieren.

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Michel Maillet 17.05.26 23:10
Lange Rede
kurzer Sinn. Der Elektromotor wird der Antrieb der Zukunft sein. Kein Getriebe erforderlich und keine Kupplung, extrem einfache Konstruktion. Nicht einmal ein Differential ist erforderlich da es bei Nabenmotoren elektronisch simuliert wird. Rekuperation ist ebenso ein Vorteil. Der Wandel wird genauso stattfinden wie dato vom Kolbenmotor zum Strahltriebwerk von Flugzeugen. Eine einzige geradlinige Welle, also ein reines Radialtriebwerk ohne oszillierende Teile, da diese erheblich aufwändiger in Konstruktion, Wartung und zu erwartende Lebensdauer sind:
Michel Maillet 17.05.26 22:20
Aber@Chris Jomtien
Wenn ich rekapituliere, welche Autos ich in Thailand hatte, dann fällt mir mein erster Nissan vor 30 Jahren ein, das Auto konnte mit 91 Oktan betankt werden oder mehr (was natürlich nichts bringt) Wie die meisten Japaner damals benötigte man gar kein klopfesteres aber logischerweise zündunwilligeres Superbenzin. Wäre nur teurer gewesen ohne Nutzen. Also habe ich erst gar nicht darauf geachtet. Vielleicht deshalb ist mir nicht aufgefallen dass es kein Superbenzin gab?
Michel Maillet 17.05.26 21:50
@Jomtien
Das ist, gelinde gesagt, nicht wahr! Jeder Hersteller kann seine Einschubakkus staffeln in genormte 5,10 oder 20 KW Elemente. Ein leichtes Auto hat nur eins, ein schwereres eben zwei oder mehrere davon. Auch die Problematik der Kühlung ist bereits gelöst. Es geht momentan einigen Herstellern nur darum zu verkaufen und die Altakkulast und den geringen Wiederverkaufswert auf die Verbraucher abzuwälzen. Und das erstaunlicherweise am konsequentesten in dem selbsternanntesten grünsten Land der Welt. Und was Sie da gerade von nicht lebensgefährlicher Spannung sagen: Das hat mit einem automatisierten Akkutauschsystem nicht das Geringste zu tun. Im Gegenteil, die Handhabung eines aktuellen 800 Volt Steckers ist potentiell lebensgefährlich, den man ja per Hand anschließt. Wehe der Gleichstrom FI ist defekt, wenn man im strömendem Regen die Wallbox "per Hand" anstöpselt. Außerdem, Ihre Annahme dass nur kleine Akkus sanfte Ladetechnik erfordern bzw. zu bevorzugen ist, ist grundlegend falsch. Jede aufladbare Batterie mit derselben Technik erfordert unabhängig von der Größe eine, wenn es nur geht, schonende Ladezeit! Und last but not least, die nicht verfügbares Superbenzin Geschichte ist doch das beste Beispiel...Strom gab es damals schon überall! Und da es keine Kilowattstunde mit 92 oder 95 Oktan gibt, ist es ja wohl klar was die universellere Energie darstellt. Vom viel besseren Wirkungsgrad der E-Motoren gar nicht erst zu reden.
Norbert Schettler 17.05.26 18:20
Chris Jomtien
Das es vor 25 Jahren Probleme gab, auf der Strecke Korat - Ubon Ratchathani Superbenzin zu bekommen, kann schon stimmen. Aber für die 370km Strecke eine (fast) Tagesreise anzusetzen halte ich schon für leicht übertrieben. Volltanken war allerdings deswegen angesagt, weil der Sprit hier immer schon 1 Baht teurer ist als in Bangkok.
Chris Jomtien 17.05.26 18:20
Michel Maillet (Fortsetzung)
Einheitliche Akkugrößen sind weit schwieriger zu realisieren als ein Standard für Videokassetten oder die Breite von Geschirrspülmaschinen.
Kleinwagen kommen mit rund 20 kW/h Kapazität hin während die Akkus von Mittelklassewagen die zwei - bis vierfache Kapazität haben und große SUV haben oft über 100 kW/h. Dazu kommen unterschiedliche Spannungen, Zellchemie, Ladetechnologien und Kühlsysteme.
Wenn ein einheitlicher Standard geschaffen werden muss, kann dies nur eine Abwandlung der kleinsten Variante sein. Man kann in einen Kleinwagen keine 1.000 Kilogramm schwere Batterie einbauen. Jedoch könnte man in große Fahrzeuge problemlos etliche kleine Akkus unterbringen. Bei kleinen Batterien geht natürlich nur sanfte Ladetechnik. Auch dürfte die Spannung nicht lebensgefährlich hoch sein. Moderne 800 oder 1200 Volt Akkus erfordern besonders gewissenhafte Handhabung und Schutzkleidung etc.
Zudem müsste auf einen Kühlkreislauf verzichtet werden da es zu schwierig und zudem extrem anfällig wäre beim Akkuwechsel zusätzlich Schläuche für das Kühlmittel ab- und anzukoppeln.
All dies ist zwar theoretisch möglich und für Kleinwagenfahrer hätte dies ausschließlich Vorteile. Aber für die Besitzer großer Autos wäre der Aufwand unzumutbar groß. Statt 1 Akku in 2 Minuten zu wechseln wären es 8 X 2 Minuten oder entsprechend länger, je mehr Akkus vorhanden sind. Man könnte diese Autos auch nicht mehr Zuhause über Nacht aufladen, sondern es würde mehrere Tage dauern.
Das akzeptiert niemand.
Chris Jomtien 17.05.26 18:00
@Michel Maillet
Sie bringen eine Menge guter Beispiele. Bei genauer Betrachtung spricht jedoch jedes einzelne dieser Beispiele gegen Ihre Theorie.
Die überwiegende Mehrheit aller inzwischen weltweit oder zumindest annähernd weltweit gültigen Normen haben ihren Ursprung im deutschen Kaiserreich. Kaum ein anderes Land hatte sich damals tiefere Gedanken über Normung gemacht, jedoch wurden einheitliche Standards durch die deutsche Reichsgründung und den damit wachsenden innerdeutschen Handel mehr und mehr notwendig.
Trotzdem dauerte bis in die 1960er Jahre bis deutschlandweit ein einheitliches Stromnetz mit 220V/50Hz geschaffen war. Die Einführung der nun europaweit verfügbaren 230 Volt Spannung begann im Rahmen der EU hingegen erst 1987 und ist erst jetzt annähernd überall in Europa verfügbar. In außereuropäischen Ländern hat sich das jedoch nicht durchgesetzt, USA, Japan, Australien, China etc. haben andere Spannungen und Netzfrequenzen.
Auch das Beispiel VHS hinkt. In Südamerika dominierte Betamax und in Deutschland führten die Videotheken 3 Systeme nebeneinander.

Der Vergleich mit Benzin hinkt besonders stark.
Noch vor 25 Jahren war es in Thailand außerhalb der Großstädte problematisch größere Mengen Superbenzin zu bekommen. Diesel gab es zwar quasi überall sowie Normalbenzin in Flaschen, aber die letzte "richtige" Tankstelle mit Superbenzin auf der Strecke nach Ubon Ratchatani war in Korat. Fast eine Tagesreise mit Auto entfernt. Man tankte daher überall voll und zusätzlich in Kanister.
Michel Maillet 17.05.26 15:11
Die Verfügbarkeit
von Strom in unserer Gesellschaft ist weltweit xmal dichter als die Verfügbarkeit von flüssigem Brennstoff zum Betrieb von Fahrzeugen mit Otto oder Dieselmotoren. Wenn man mal von den mit Benzin gefüllten SaengSomflaschen absieht, so ist Strom in fast jedem Dorf und Haushalt verfügbar, zusätzlich kann man ihn selbst erzeugen. Leichter als Benzin herzustellen auf jeden Fall. Es ist aber vor allem der Wirkungsgrad der Elektromotoren, die die Entwicklung der Mobilität in Zukunft klar definieren wird. Nicht anders war es beim Wechsel der chemischen Bildspeicherung (ich vermeide bewusst den Irrbegriff analoge Fotographie) zur Fotografie mittels digitaler Bildspeicherung.
Michel Maillet 17.05.26 14:30
@Chris Jomtien
Zudem, schließt die Möglichkeit des Wechselns eines leeren Akkus gegen einen geladenen Akku an einer solchen Station nicht aus dass der Besitzer sein E-Auto immer noch zuhause oder sonst wo laden kann. Sie beschreiben eine Fahrzeit von einer Stunde zu einer Servicestation, hat denn jeder eine Tankstelle für Verbrennerautos um die Ecke? Wenn Sie ein gut ausgebautes Netz von Tauschstationen und das Laden zuhause oder an Ladepunkten (so wie es sie jetzt schon gibt) annehmen, dann ist die Dichte der Anlaufpunkte schon sehr hoch und nicht mehr weit entfernt von der Einfachheit eine Butangasflasche einzutauschen.
Michel Maillet 17.05.26 13:20
@Chris Jomtien 12.05 17:00
Sie täuschen sich. Gerade in freien Märkten funktioniert so etwas, das beste System wird sich durchsetzen. Südkorea experimentiert mit solchen Wechselstationen. Auch VHS Kassetten unterlagen keinem Markt in einer Diktatur (Son" hatte mit seinem Betamax das Nachsehen) CD und DVD genauso so wenig wie der erwähnte USB-C Stecker als Folge des Ladekabelwirrwars (USB auch) es sei denn Sie bezeichnen die EU als Diktatur. Küchengeräte haben fast weltweit 60 cm Breite um in Schränke aller Hersteller zu passen, kommen trotzdem nicht aus Nordkorea. Elektrogeräte werden auch ohne das Diktat eines obersten Patriarchen mit einphasigem Wechselstrom 230 Volt betrieben. Renault bot Wechselakkus auf Mietbasis an, jedoch unter ungünstigen Voraussetzungen. Da wird bei der Mobilität bleiben wollen, sogar die Zapfhähne der Tankstellen unterscheiden sich weltweit nicht, Autostarterbatterien haben 12 Volt, die Polklemmen unterliegen einer freiwilligen Norm oder einer Industrienorm (DIN/SAE/ISO etc) und das alles ohne "Befehl von Oben"
Jörg Obermeier 15.05.26 15:50
@ Hans Dieter
Zu den Verhältnissen in Deutschland kann ich mich aus eigener Erfahrung nicht wirklich äußern. Die kenne ich viel zu wenig und schon gar nicht in/um Frankfurt. Was ich aber aus eigener Erfahrung weiß, dass es sich für mich nicht wirklich gelohnt hat zweigleisig zu fahren. Zumindest hierzulande. Hatte einen kleinen EV für die Stadt und einen Hybrid SUV für Fernfahrten. Nach 2 Jahren hatte der kleine EV 22.000 km drauf und der Hybrid 7.000. Habe beide verkauft und mir als Kompromiss aus diesen einen BYD Atto 3 zugelegt. Das ist kein besonderes oder luxuriöses Fahrzeug, aber mir reicht das voll und ganz. Ich kenne hier ein paar EV Halter die auch keine eigene Ladestation haben. Die zahlen zwar (viel) mehr an öffentliche Stationen, verbinden das aber regelmäßig mit Einkäufen oder ähnlichem und freuen sich trotzdem, dass sie wesentlich günstiger unterwegs sind als mit ihren früheren Verbrennern. Aber wie gesagt, ich habe keine Ahnung wie das in Deutschland ist, aber mit meinem Atto 3 würde ich theoretisch sogar auch ohne Stopp von Frankfurt bis Leer kommen. Übrigens laut Google KI gibt es in Frankfurt 2.133 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Davon 1.890 AC-Ladepunkte (=langsam) und 243 DC-Ladepunkte (schnell). Wollen Sie auch noch wissen wie viele Tankstellen es in Frankfurt gibt? Ebenfalls laut Google KI sind das 63 registrierte öffentliche Tankstellen.
Plante HDV 15.05.26 13:26
Jörg Obermeier 14.05.26 07:50
Herr Obermeier, Sie laden ihren EV zu Hause, in Thailand. Sehr praktisch und bequem und auch preiswerter. Aber so geht es nur den wenigsten EV-Nutzern. Insbesondere in Großstädten wie z.B. Ffm. gibt es viel Unzufriedenheit mit den EV. Die Anzahl der EV. wird in Zukunft zunehmen aber deutlich geringer als gewünscht. Ich überlege mir bei meinem kleinen Diesel zu bleiben und einen EV als Zweitwagen, für Kurzstrecke bzw. Stadtverkehr, zu erwerben. Das erhält mir die Unabhängigkeit, in Deitschland, von den viel zu wenigen öffentlichen Zapfsäulen. Diese Tatsache stört mich halt gewaltig.
Jörg Obermeier 14.05.26 07:50
Bin seit über 3 Jahren elektrisch in Thailand unterwegs. Geladen wird der EV zu 99% Zuhause, so umweltfreundlich wie möglich und kostengünstig durch die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach. Seit mehr als 6 Monaten zwar selten, aber auch auf längeren Strecken die ein Nachladen erfordern. Ich mache gerne nach rund 2 Stunden eine Pause und der EV wird längstens binnen 20-30 Minuten wieder voll geladen. Manchmal geht das schneller als man seinen Kaffee kriegt.
Nicht wegzudiskutieren ist allerdings das Ersatzteilproblem. Ein Bekannter hatte vor kurzem einen selbstverschuldeten Unfall mit Beteiligung der Vorderachse. Nicht mehr fahrbereit und man hat ihm gleich gesagt, dass das aufgrund zu liefernder Ersatzteile bis zu 3 Monaten dauern kann. Das bei einem renommierten und großen Hersteller! Da kann ich mir locker vorstellen wie das sein wird, wenn so ein Hersteller plötzlich wieder vom thailändischen Markt verschwunden sein sollte. Beispiele wie Volt oder Neta gibt es ja schon. Vielleicht sollte man bei der Anschaffung nicht nur nach dem Preis, sondern auch darauf achten wer hinter dem Herstellernamen wirklich steckt. Ein weiteres Thema sind die vergleichsweise hohen Versicherungsprämien welche wohl im direkten Zusammenhang mit der Reparaturfähigkeit und Kosten sehen muss. Ansonsten kann ich auch nur bestätigen was Franky und Chris aus Jomtien alles geschrieben haben.
Michael Meier 14.05.26 05:30
@ Chris, FS vefallen doch,
wenn man den alten FS nicht gegen €-FS austauscht. Da ich keinen Wohnsitz in D habe , ist kein Straßenverkehrsamt zuständig und FS-Wechsel nicht möglich. Ich bin BJ 51 und ab 2033 darf ich mit dem alten FS nicht mehr in Deutschland fahren. VG, Michael
Chris Jomtien 14.05.26 04:00
@Plante HDV
Sie müssen sich nicht rechtfertigen das Sie Auto fahren. Solange es in unserem Land weder für Menschen noch für Führerscheine ein Verfallsdatum gibt, darf und sollte jeder den Grad seiner Fahrtauglichkeit selbst beurteilen.
Und ob ein Verbrenner oder Elektroantrieb die bessere Wahl ist hängt von vielen Faktoren ab. Ich zum Beispiel fahre in Deutschland maximal 10.000 Km Auto pro Jahr. Mein Cabrio ist jetzt 15 Jahre alt und ich hoffe das ich es mindestens noch einmal so lange nutzen kann. Bei erheblich mehr Jahreskilometern würde ich jedoch E-Antrieb wählen.
Plante HDV 13.05.26 16:40
J. Obermeier 12.05.26 23:30
Herr Obermeier, fällt es ihnen so schwer andere Menschen mit ihren individuellen Eigenschaften zu akzeptierten? Dieser Methusalem hat sich voriges Jahr im Alter von 85 Jahren, auf freiwilliger Basis, vom ADAC auf seine Fahrtüchtigkeit testen gelassen. Um sich eine Vorstellung bezüglich meines biologischen wie geistigen Zustandes machen zu können, kann ich ihnen sagen, alle fremden Menschen die mit mir telefonierten. waren erstaunt bezüglich meiner Ausdrucksfähigkeit, mein Alter zu erfahren. Ich, mit 86 Jahren bin in der Lage meine 73jährige teilweise bettlägerige Frau (Thai) zu unterstützen. Ich hoffe das diese "paar Mal" Fahrten in Zukunft nach Ostfriesland, noch recht oft geschehen. Viele Grüße: Plante aus Ffm.
Jörg Obermeier 12.05.26 23:30
Abgesehen davon, dass das man sich fragen darf ob es eine besonders gute Idee ist, sich als Methusalem noch hinter's Steuer zu setzen, ist es sogar ganz bestimmt eine schlechte Entscheidung als solcher auch noch die rund 470 km in 4,5 bis 5,5 Stunden von Frankfurt nach Leer durchzubrettern. Egal ob mit EV oder Stinker. Aber ich kann es nachvollziehen! Für die paar Mal wo das noch anstehen kann, rentiert es sich wirklich nicht nochmal Geld in ein EV zu investieren.
Plante HDV 12.05.26 21:50
Chris Jomtien 12.05.26 17:00
Nicht durch unerschlossene Wüsten, sondern ganz einfach von Ffm bis Leer (Ostfriesland) und zurück. In Leer angekommen mach ich eine Woche Pause.
Jomtien Franky 12.05.26 18:50
@Harms und Mai
Mal wieder ein schönes Beispiel von keine Ahnung haben aber trotzdem was schreiben! Wer will denn beweisen, dass die Technik nicht ausgereift ist. Sie haben sich damals auch einen CD Player gekauft, obwohl die Technik nicht ausgereift war. Und? Der spielt wahrscheinlich heute noch, so wie mein Phillips, den könnte man nach 30 Jahren immer noch nutzen...
Und mit den ausgelutschten Batterien, das ist noch so ein weiteres Märchen. Es gibt doch längst Tests und Gutachten, die die Karren 400.000 km getestet haben, und die Batterien waren immer noch top. Außerdem gibt es ja immer noch die Chance, ein E-Auto zu leasen, was sich bei der rasanten Entwicklung auf dem Batteriesektor auch anbietet. Ich war persönlich von meinem E Auto in Thailand so begeistert, dass ich jetzt in D meinen Audi A6 Hybrid in einen Toyota vollelektrisch tausche. Der Toyota ist auf 4 Jahre geleast, dann kann ich mir was Netteres aussuchen, und während Ihr alle an der Tanke wegen den Spritkosten Krokrodilstränen heult, lade ich in Thailand mit billigem Strom über Nacht zuhause auf, und in D ebenfalls, aber mit Solarstrom, und zahle somit gaaaanz wenig. Das heißt, die 5 Minuten, die Ihr an der Tanke verschwendet, habe ich gespart, weil ich zuhause auflade, wenn das Fahrzeug steht.Und bei den paar wenigen Langstrecken, die ich fahre, kann ich mir in den 20 min auch mal einen Eiskaffee und ein Stück Kuchen gönnen, und dann ist die Kiste wieder voll.Und lieber Herr May, EAutos haben FAHRSPASS, testen Sie mal eins!
Chris Jomtien 12.05.26 17:00
Markenvielfalt und inflationärer Modellwechsel
Von den gefühlt hunderten chinesischen Herstellern werden am Ende nur eine Handvoll überleben. Die Meisten werden bankrott gehen oder von Wettbewerbern geschluckt werden. In beiden Fällen lässt sich allenfalls auf Ersatzteile hoffen. Updates der Software wird es jedoch nicht mehr geben und sofern irgendwelche Funktionen über Internet bzw. Apps gesteuert werden, dann hat man besonders Pech gehabt. Zudem hat sich China zu einer Turbo-Konsumgesellschaft entwickelt. Es gibt kaum einen Gebrauchtwagenmarkt, sondern nur Neukauf und Verschrotten in immer schneller werdender Frequenz. Dementsprechend keine längere Ersatzteillagerung für nicht mehr gebaute Modelle.
@Michel Maillet
Wechselakkus hören sich in der Theorie toll an, auf den freien Märkten demokratisch regierter Länder funktioniert das jedoch nicht. Etwa in Nordkorea könnte sowas erfolgreich realisiert werden. Aber nicht da wo jedes Fahrzeugmodell seine individuell gestalteten Akkus hat.
3 bis 5 Minuten Dauer zum Akku tauschen ist ohnehin nur die Bruttozeit. Inklusive Anfahrt bis zum nächsten Depot mit passenden Akkus könnte die Nettozeit mitunter zwei Stunden höher liegen und die für den Umweg zum Depot verbrauchte Energie reduziert die Reichweite.
@Plante HDV wenn sie regelmäßig durch unerschlossene Wüsten fahren müssen könnten die 1000 Km ohne tanken zu müssen eventuell notwendig sein. Aber nicht in einem Industrieland. Nach jeweils 2 Stunden Fahrt sollte man ohnehin eine Pause machen.
Michel Maillet 12.05.26 17:00
Merkwürdigerweise
Sind fast immer die vehementesten E-Auto Gegner, genau die, wenn sie erstmal in einem gefahren sind, die Ersten die anbeißen!
Manfred May 12.05.26 15:50
EV-Probleme
Ich bin auch am überlegen ob ich mir so ein gebrauchtes EV-Auto in die Garage Stelle, nicht zum fahren, quasi als Powerbank.
Falls mal der Strom im Haus ausfällt kann ich dann trotzdem meiner Toaster und die Kaffeemaschine betreiben, meine Freundin ihre Haare föhnen, der Staubsauger funktioniert und das Handy kann geladen werden, für mehr taugen die ElektroAutos nicht.
Michel Maillet 12.05.26 15:40
@Plante
Deshalb, meinte ich ja: "WENN" die Qualität stimmt! Zum Thema Wechselakku, Vorteile: – Schnelligkeit: Der Akku-Tausch dauert oft nur 3 bis 5 Minuten, kürzer als selbst das Schnellladen, das von 10 auf 80 % Ladestand meist 15 bis 20 Minuten beansprucht. So können z. B. in wenigen Minuten rund 500 km Reichweite nachgeladen werden, ein klarer Vorteil des E Auto mit Wechselakku.
Kein Ladefrust auf langen Strecken: Da Akkus unterwegs an Wechselstationen getauscht werden, entfallen Wartezeiten. Besonders Vielfahrer und Firmenflotten profitieren von minimalen Standzeiten ihrer Elektroautos.
Schonende Ladung: Die entnommenen Batterien werden in der Station mit optimiert niedriger Leistung geladen. Dieses langsame, kontrollierte Laden im Hintergrund erhöht die Lebensdauer der Akkus. Bei jedem Tausch findet zudem ein Batterie-Gesundheitscheck statt, was die Betriebssicherheit erhöht.
Geringerer Fahrzeugpreis: Ohne fest installierte Batterie kostet ein E Auto mit Wechselakku in der Anschaffung meist rund 20 % weniger. Statt den Akku zu kaufen, schließen Halter einen Batteriemietvertrag ab.
Wertstabilität: Beim Weiterverkauf eines gebrauchten E-Fahrzeugs entfällt die Sorge um eine alte Batterie. Ohne fest verbauten Akku lässt sich der Fahrzeugwert einfacher bestimmen, was den Gebrauchtmarkt belebt.
Die Hersteller müssten natürlich die Akkus normen, was wohl ohne Druck vom Gesetzgeber nicht oder spät umgesetzt wird. Ähnlich der endlich eingeführten USB C Stecker, sogar app*e fügte sich
Lucien Huber 12.05.26 15:10
Interessant ist die Realitätsverweigerung, angesichts der weltweiten Verknappung und Verteuerung fossiler Brennstoffe. Dies ist wohl erst der Beginn eines Zeitenwandels. Dank der US-amerikanischen Lust an Kriegen bei mangelnder Weit(Welt)sicht, wird weltweit eine Abkehr von Gas und Öl stattfinden. Nicht wegen Klimawandel etc., sondern eimfach wegen der extremen Anfälligkeit gegenüber kriegerischen und terroristischen Anschlägen. Welche zu einer Verknappung und Verteuerung führen, die die gesamte Weltwirtschaft gefährdet. Und da wird die weltweite Wirtschaft schneller als manche glauben, sich so weit als möglich auf alternative Energien stürzen. Dabei ist es völlig wurscht, ob Hein Blaubär noch seinen alten Diesel durchs Dorf treibt oder Jens Hurtig seinen Verbrenner-Porsche über die Autobahn. Wie auch beim heizen, wird entscheiden sein, was der Spaß zukünftig kostet. Und wenn so n Stromer günstiger ist, so ne Wärmepumpe billiger heizt, entscheidet der Verbraucher. Das mag mancher sich nicht vorstellen können oder wollen. Muß man auch nicht, dann gehört man halt zu den Späteinsichtigen oder gar Realitätsblinden. Man kann also abwarten, jeder in seiner Ecke. Schau'n wir mal, dann sehen wir schon - wie unser Kaiser Franz schon sagte.
Plante HDV 12.05.26 13:50
M. Maillet 12.05.26 12:20
Die Qualität stimmt? Nein. dem ist nicht so. Zur Qualität gehört ganz einfach auch die Reichweite und die ausreichenden Tankmöglichkeiten bzw. die Tankdauer. Mein Wagen, ein VW-Polo 1600ccm D, verbraucht 3,8 l und fährt mit einer Tankfüllen gute eintausend km/h bei max. 120 km/h. Solange das nicht erreicht wird, kommt für mich der Stromer nur als Zweitwagen in Betracht. Interessant ist der Stromer allenfalls für Hausbewohner mit eigenem Ladeanschluß. In einer Großstadt wie z.B. Ffm. ist das aber Realitätsfremd.
Michel Maillet 12.05.26 12:20
@Harms
Wenn die Qualität stimmt ist alles gut, denn die Technik ist ausgereift. Es führt trotzdem kein Weg am Wechselakku vorbei mit all seinen Vorteilen. Leider sind es wieder mal die deutschen Hersteller die das nicht erkennen wollen oder möchten, und so dem Käufer die Bürde der stetig an Kapazität nachlassenden, alternden Batterie zu tragen geben.
Ingo Kerp 12.05.26 12:00
Das Servicenetz für Verbrenner-Autos ist weiterhin vorhanden, mit allen Ersatzteilen. Tanken dauert nur in paar Minuten und der Wertverlust hält sich in engen Grenzen. Kein Grund ein E-Auto zu kaufen.
Oliver Harms 12.05.26 11:00
Elektro Schrott
Wer ein E Fahrzeug kauft hat selber Schuld.
Eine nicht ausgereifte Technik die eine erhebliche Brandgefahr darstellt,bereits vor 100 Jahren gescheitert ist und auch wieder verschwinden wird wie sie aus der Klamotten Kiste entsprungen war.
Hinzu kommt der erhebliche Wertverlust, denn wer kauft ein E Fahrzeug mit verbrauchten Akkus wenn er für den Tausch einen Preis zahlen muss der dem eines Neufahrzeuges gleicht?



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