Protest gegen unfairen Pattaya-Medienbericht

Bild: PR Pattaya
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PATTAYA: Am Donnerstagabend (11. Juli 2024) gegen 20.00 Uhr versammelten sich Hunderte von thailändischen Geschäftsleuten, Influencern, Stadtbeamten und Vertretern von Tourismusorganisationen in der berühmten Pattaya Walking Street, um ihrer Forderung nach einem gerechteren Medienbild über Pattaya Ausdruck zu verleihen.

Die als „Save Pattaya“ betitelte Kundgebung entstand als direkte Antwort auf die jüngsten negativen Schlagzeilen einer renommierten thailändischen Zeitung.

In einem umstrittenen Artikel mit der Schlagzeile „Pattaya, die Stadt der Sünde, das Paradies der Prostituierten“ wurde die Touristenmetropole ausschließlich in einem negativen Licht präsentiert, ohne die Vielfalt und Attraktivität der Stadt zu würdigen, was eine breite Diskussion und Kritik auslöste. Von jährlichen Großveranstaltungen über malerische Inseln, moderne Einkaufszentren, vielfältige Touristenattraktionen, gemütliche Cafés, exzellente Restaurants bis hin zu luxuriösen Resorts, Hotels und Golfanlagen – all dies wurde in dem Artikel außer Acht gelassen.

Bild: PR Pattaya
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„Es ist an der Zeit, dass die Medien aufhören, Pattaya nur als ‚Stadt der Sünde‘ oder als ‚Paradies für Prostitution‘ darzustellen. Wir müssen uns zusammenschließen, um die Ehre der Einwohner Pattayas wiederherzustellen“, forderte Lisa Hamilton, Präsidentin der Pattaya City Night Business Association und Initiatorin der Kundgebung.

Bild: PR Pattaya
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Zu den weiteren Rednern gehörten Boonanant Pattanasin, Präsident der Vereinigung der Geschäftsleute und des Tourismus in Pattaya, Amphorn Kaewsang, Präsidentin der Vereinigung der Unterhaltungs- und Tourismusindustrie in Pattaya, und Deo Singh, Präsident der indischen Vereinigung in Chonburi, sowie Sukrach Kalra, Vorsitzender der Gemeinschaft der Walking Street.

Bild: PR Pattaya
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Boonanant Pattanasin, Präsident der Vereinigung der Geschäftsleute und des Tourismus in Pattaya, betonte die Rolle der Medien bei der Verbreitung konstruktiver Nachrichten und forderte, Pattaya als Stadt der Möglichkeiten darzustellen.

Bild: PR Pattaya
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Amphorn Kaewsang, Präsidentin der Vereinigung der Unterhaltungs- und Tourismusindustrie in Pattaya, fügte hinzu, dass Pattaya eine wirtschaftlich wichtige Stadt ist, in der viele Menschen Arbeit suchen und ihre Familien versorgen.

Die Demonstranten verlangten nicht nur eine öffentliche Entschuldigung von der beschuldigten Zeitung, die den Artikel inzwischen offline genommen hat. Die Einwohner und Unterstützer der Stadt möchten die öffentliche Aufmerksamkeit lieber auf die positiven Aspekte richten, die Pattaya zu bieten hat und die jedes Jahr Millionen von in- und ausländischen Touristen anziehen.

Bild: PR Pattaya
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Das klare Signal der Kundgebung war deutlich: Pattaya hat weit mehr zu bieten als das klischeehafte Bild, das oft in den Medien gezeichnet wird. Die Touristenmetropole zeigt sich bereit, ihr wahres, dynamisches und gastfreundliches Gesicht zu zeigen.

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Chris Jomtien 14.07.24 18:20
Soziale Strukturen
@Lutz E., ihre Behauptungen das es in Thailand keine Unterstützung durch die Arbeitsämter gäbe, das alleinerziehende Mütter rechtlos seien, es keine angemessene Altersrente gäbe und auch keine Krankenversicherung entsprechen nicht der Wahrheit.
Alle legal Beschäftigten, sowie deren Arbeitgeber zahlen, genauso wie z. B. in Deutschland, in die Sozialkassen ein und haben damit Anspruch auf entsprechende Unterstützung.
In Thailand, wie wohl auch in jedem anderen Land auf diesem Planeten, gibt es jedoch auch Leute die reguläre Arbeit meiden. Es ist nicht jeder -manns, -frau, -divers Interesse, tagtäglich morgens früh aufzustehen um auf beschwerlichen Wege Geld zu verdienen und davon noch einen Teil an die Sozialversicherungen abzugeben. Für diese Leute sorgt in Deutschland ALG2 und in Thailand sind's die Barbesucher, darunter insbesondere jene leichtgläubigen Farangs, die absolut alles Glauben was ihnen die Engel der Nacht ins Ohr flüstern.
Tom​ Spiess 13.07.24 11:50
Es ist, was es ist.
Es ist in der Medienwelt völlig normal, wenn Städte nach ihren "Besonderheiten" beurteilt werden. Besonders in Hinblick auf kritische Dinge. Im Vergleich zu anderen Orten in TH ist weder der Strand besonders schön, noch ist Pattaya eine schöne Insel. Die Stadt macht viel Geld mit ihren "Besonderheiten", deshalb empfehle ich ein bisschen mehr Gelassenheit und etwas weniger empfindliches Wehklagen. Ich sehe kein grösseres Problem.
thomas covenant 13.07.24 08:30
sturm im wasserglas
klar pattaya wurde wegen dem sex gewerbe berühmt. amsterdam unter anderem (cannabis) auch. prostitution ist das älteste gewerbe. inzwischen hat pattaya mehr zu bieten als noch vor 20 jahren als ich das erste mal hier war. jede grössere stadt hat ein rotlicht viertel und niemand ist gezwungen hinzugehen. phuket gehört auch dazu. bkk, chiang mai ebenfalls.
also all die verbitterten hier: lasst die touris dort hin gehen, wo sie wollen.
Hans-Dieter Volkmann 12.07.24 21:30
N.K.Leupi / Kurz und bündig
Wie heißt es doch? Getroffene H...... bellen laut.
Jürgen Franke 12.07.24 20:20
Der Protest gegen die Medienberichte
ist völlig berechtigt, weil jeder Mensch offensichtlich die Dinge, die sich in Pattaya abspielen, anders bewertet. Denn nicht jede Frau mit kurzem Rock ist käuflich. Es ist jedoch üblich, dass unbegleitete Männer von Thailänderinnen mehr Beachtung finden.
Helmut Loehr 12.07.24 20:20
Familien Urlaub Pattaya?
Ein Ausflug mit der Familie zum Strand. Sehr schnell wird "Familie" erkannt haben, um was für einen Ort es sich hier handelt. Überall sind die "Ladys" unterwegs und suchen Kundschaft. Frau wird nicht begeistert sein, wenn Mann sagt er wolle kurz alleine etwas unternehmen. Der Urlaubsstress ist vorprogrammiert. Echt..!
Es gibt für Pattaya nur zwei Möglichkeiten.
1. Alles läuft wie bisher. Sextourismus wie gehabt.
2. Sämtliche Bars, Stripplokale etc. werden dicht gemacht. Die Familien können kommen.
Ich tippe auf "1".
Andererseits ist es so. Thailand hat wegen seines Sextourismus kein gutes Image. In Deutschland braucht man nur sagen, dass man Urlaub in Thailand macht. Sofort kommt das Thema Sextourismus hoch.
Dabei sind die meisten thailändischen Frauen sehr anständig. Nur ganz wenige,
% gerechnet auf die Bevölkerung, gehen diesem Job "Lady" nach.
Das Land Thailand ist sehr schön.

Manfred Guempel 12.07.24 18:50
Protest gegen
Einige Leute können oder wollen nicht,die Wahrheit erkennen.
Da helfen auch keine Spopping-Center oder gute Hotels,den Ruf wiederherzustellen.
Lutz E 12.07.24 17:10
Rauchen ist...
... nicht gesundheitsschädlich. Gez. Dr. Marlboro.
Die Geister die ich in meiner Doppelmoral rief, werde ich nun nicht mehr los. Egal welche Art von Kundgebungen man da initiiert oder welche "seriösen" Events man auf die Beine stellt. Pattaya hat diesen Ruf und zwar zu recht! Es gab bereits eine deutsche Fernsehdokumentation, wo seitens Thailands versucht wurde, die Ausstrahlung zu verhindern.
Wenn Thailand es endlich schaffen würde, die Gründe für Prostitution abzuschaffen, (keine Hilfe bei Arbeitslosigkeit, Rechtlosigkeit von alleinerziehenden Müttern, eine angemessene Altersvorsorge für Rentner, Krankenversicherung für alle u.v.m.), anstatt Billionen von Baht in in sinnlose Tourismusprojekte zu investieren, dann würde dieses Thema, zumindest in diesem Ausmaß, von ganz alleine verschwinden. Denn kaum eine der Frauen, die dort ihre Körper verkaufen, tun das, weil es ihnen Spaß macht.
Chris Jomtien 12.07.24 16:30
Ein neues Pattaya ohne Rotlichtmilieu
Frau Hamilton hat absolut Recht wenn sie sagt das Pattaya nicht (mehr) ausschließlich vom Rotlichtmilieu geprägt wird.
Allerdings ist sie meiner Meinung nach keine geeignete Person um dies zu vermitteln.

Wenn es nach mir ginge könnten sämtliche 4-gewinnt Spielotheken, Chromstangenfachgeschäfte und Kurzzeitbegleitungsvermietungsinstitute schließen. Natürlich auch Lisa Hamiltons Bar in Jomtien.
Hans-Dieter Volkmann 12.07.24 16:30
N.K.Leupi 12.07.24 14:40
Wer sind denn die Nestbeschmutzer? Die, die den Ruf verursacht haben und einfach so weiter machen, aushalten und ein und ausatmen, oder die, welche Kritik üben? Ihr Kommentar ist schon recht krass. Ich bin mir ihres Unverständnisses bezüglich meines Kommentars bewusst.
jaagen chon 12.07.24 16:20
Pattaya ist nicht Thailand
Seit dem Vietnamkrieg in den 60er-Jahre lebt Pattaya nicht schlecht von dem, wie es ist..
Pattaya hat auch als einzige thailändische Stadt neben der Hauptstadt Bangkok einen Sonderverwaltungsstatus.
Wer will das wirklich aendern?
René Tischer 12.07.24 15:40
Ich konnte mir zum Glück gestern den Bericht selber anschauen (inkl. Deutscher Übersetzung durch eine Dame) und ganz haltlos sind die Tatsachen nunmal dort nicht. Pattaya hat dieses Bild von sich jahrzehntelang gepflegt und gut damit verdient und dass kann man nunmal nicht innerhalb von ein paar Jahren verändern. Wenn ich Gäste habe, die zum ersten Mal hier sind, was sollen sie sehen? Walking St., Beach Rd, Soi 6 und nicht Central oder T21. Wenn man Pattaya ein sauberes Image geben will, müsste man bei (dem Gesetz nach) verbotenen Prostitution hart durchgreifen, aber dann hat man eben nicht das dringend benötigte Geld.
Ludwig Haugg 12.07.24 12:50
Alles Lüge ?
Ein abendlicher Spaziergang entlang der Beach Road ,Walking Street,Soi Buakaow etc. wird dem neutralen Beobachter wohl den Eindruck vermitteln, dass die Beschreibung Pattayas nicht völlig aus der Luft gegriffen ist. Ein Blick auf die Organisatoren der Demo verrät deren Beweggründe : das Umfeld des Entertainment-Business in allen seinen Schattierungen, die Stadtverantwortlichen ( world-class tourist destination ) und Geschäftsleute,die um ihre Reputation fürchten aber durchaus an diesem verpönten Business mitverdienen.
Es gäbe für diese gesellschaftlichen Gruppen sicherlich dringlicher Gründe um auf die Straße zu gehen.
Ingo Kerp 12.07.24 12:40
Pattaya hat jahrzehntelang von der Prostitution und den Begleiterscheinungen prächtig gelebt und ist damit zu Wohlstand gekommen. Tripper-Clipper und groeßter Puff Asiens, das sind die Begriffe die verwandt wurden, wenn man von Pattaya sprach. Da ist es nicht so einfach diesen Ruf wieder los zu werdeen. Wer Pattaya kennt und die Korruption, der weiß, das das Rotlichtgeschäft weiter floriert. Wenn man auf die tatsächlich vorhandenen übrigen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungn jetzt groeßern Wert legt, muß man das Rotlichviertel halt abschaffen. Das ist natürlich nur ein Traum, der sich nicht verwirklichen läßt.
Jörg Obermeier 12.07.24 11:50
Kenne den Patty-Veriss nicht. Aber dass er offline genommen wurde ist kein gutes Zeichen. Bez. Meinungs- und Pressefreiheit meine ich.

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