Polizist verunglückt mit Schmuggelzigaretten

Foto: The Nation
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TRAT: Die Polizei der Provinz Trat untersucht einen Verkehrsunfall, bei dem ein mit einem Polizeikennzeichen versehener Pick-up gegen einen Strommast prallte. Im Fahrzeug wurde eine große Menge geschmuggelter Zigaretten entdeckt.

Der Unfall ereignete sich am Sonntag (16. Februar 2025) gegen 18.30 Uhr auf der Sukhumvit Road im Bezirk Mueang. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte fanden diese einen abgebrochenen Strommast auf dem Mittelstreifen der Straße sowie einen schwer beschädigten viertürigen Isuzu-Pick-up vor. Das Fahrzeug trug einen Aufkleber der „Regionalpolizei der Provinz 2“.

Der Fahrer, ein 37-jähriger Polizist, erlitt Schürfwunden und Rückenschmerzen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

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Schmuggelware sichergestellt

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Beamten mindestens 300 Schachteln nicht versteuerter ausländischer Zigaretten sicher. Diese waren in schwarzen Tüten und Plastikbehältern im Innenraum sowie auf der Ladefläche des Fahrzeugs versteckt. Die Ware wurde zur weiteren Untersuchung beschlagnahmt.

Die Polizei bestätigte, dass sowohl das Fahrzeug als auch der verletzte Beamte offiziell registriert sind. Dennoch steht die Befragung des Fahrers zu den geschmuggelten Zigaretten noch aus. Der Beamte bleibt während der laufenden Ermittlungen unter polizeilicher Aufsicht im Trat Hospital.

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Disziplinarmaßnahmen eingeleitet

Pol Lt-Gen. Yingyos Thepjumnong, Chef der Provinzpolizei der Region 2, erklärte, dass die vorläufige Unfallursache vermutlich auf Müdigkeit am Steuer zurückzuführen sei. Die Herkunft der Zigaretten werde derzeit geprüft, da es sich mutmaßlich um unversteuerte Schmuggelware handelt. Die Ermittler wurden angewiesen, schnellstmöglich rechtliche Schritte gegen den beteiligten Beamten einzuleiten.

Hinsichtlich der Nutzung eines Dienstfahrzeugs für mutmaßliche illegale Aktivitäten betonte Yingyos, dass in einem solchen Fall keine Nachsicht geübt werde. Es wurde ein Disziplinarausschuss gebildet, und der Beamte wurde bis zum Abschluss der Ermittlungen vom Dienst suspendiert.

Yingyos unterstrich, dass die Königliche Thailändische Polizei keinerlei Fehlverhalten in ihren Reihen toleriere. Er machte deutlich, dass jeder Beamte, der ein Regierungsfahrzeug für illegale Zwecke missbrauche, mit drastischen Konsequenzen rechnen müsse. „Wenn ein Finger verfault, muss er abgeschnitten werden“, erklärte er und signalisierte damit eine kompromisslose Haltung gegenüber Korruption in der Polizei.

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Joe Schürmann 20.02.25 12:23
Schmuggelware
Is doch nix Neues das Polizei und Armee das beste Netz zum schmuggeln haben. Die armen müssen doch den Lebensunterhalt und das neue Haus sichern. Dumm gelaufen, wenn man dann noch nen Unfall macht.
Ingo Kerp 18.02.25 12:40
Oha, ein Polizist verunglückt mit seinem Dienstfahrzeug und hat moeglicherweise geschmuggelte Zgaretten an Bord. Wenn dann, bei Nachweis einer Straftat "keine Nachsicht geübt wird", dann ist wohl anzunehmen, das es eine schärfere Bestrafung gibt, als lediglich Versetzung auf einen inaktiven Posten.

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