Maßnahmen gegen streunende Hunde

Straßenhunde suchen unter einer Brücke Schatten vor der Sonne. Foto: The Thaiger
Straßenhunde suchen unter einer Brücke Schatten vor der Sonne. Foto: The Thaiger

PHUKET: Das Phuket Provincial Livestock Office verkündet die inselweite Tollwutimpfung streunender Hunde.

Auch sollen aggressive Hunde eingefangen werden. Nachdem ein 7-jähriges Kind in Phuket vor zwei Tagen von Straßenhunden fast zu Tode gebissen wurde und die Fotos auf Facebook online zu sehen waren, wurden Stimmen laut, dass endlich etwas geschehen muss. Phukets Gouverneur Phakaphong Tavipatana ordnete eine Aufstellung aller Hunde und Katzen auf Phuket an, die im Februar beginnen soll. Danach sollen ab März Impfstoffe gegen Tollwut flächendeckend auf Thailands größter Insel ausgelegt werden. Im Baan-Khanun-Tierheim in Thalang leben derzeit rund 700 Hunde. Die Bevölkerung wird gebeten, aggressive Hunde dem Phuket Provincial Livestock Office zu melden. Die vier Hunde, die den Jungen angegriffen hatten, wurden von der Behörde unter Quarantäne gestellt und werden auf Tollwut untersucht. Sollten sie keine Tollwut haben, würden sie sterilisiert und in ein Tierheim gebracht. Mit dieser Maßnahme wolle man, so das Livestock Office, „das Vertrauen unter den Bürgern und Touristen wiederherzustellen. ".

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Leserkommentare

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Ireen Spycher Wuerth 31.01.19 16:48
Danke
Danke, Thomas Schiffer für ihren Kommentar. Leider sind es nur wenige, die so denken wie Sie.
Thomas Thoenes 31.01.19 10:46
Warum erweitert man die Maßnahme nicht
und fügt direkt ein Sterilisationsmittel dazu? Ich hab zwar außer Aspirin zum Eigenbedarf keine Ahnung von Medikamenten aber Bayer hat doch da sicher was auf Lager.
Alois Amrein 31.01.19 10:29
Strassenhunde
sind aggressiv und zudem ein grosses Gesundheitsrisiko, da sie oft Träger des Tollwut-Virus sind. Bei einem Biss von einem tollwütigen Hund besteht akute Lebensgefahr, wenn nicht sofort ein Gegenmittel verabreicht wird. Die thailändischen Gesundheitsbehörden kümmern sich leider nicht wirklich um das Problem, wie das Beispiel Phuket zeigt. In anderen Ländern Südostasiens hat es bei weitem nicht so viele Strassenhunde wie in Thailand, ausser in Laos. In Vietnam hat es sehr wenige, denn dort landen die Hunde auf dem Grill oder in der Pfanne, auch in Indonesien. Thais lieben ihre Schosshündchen, aber die Strassenhunde sind ihnen leider komplett egal, obwohl sehr gefährlich.
Thomas Schiffer 30.01.19 15:56
Politiker und Mitarbeiter des Staates sollten eigentlich unabhängig und neutral zum Wohle der Bevölkerung Entscheidungen treffen. Das funktioniert seit fast 20 Jahren in Deutschland nicht, wieso sollte es in Thailand funktionieren. Denn überall, wo es funktioniert, werden die Politiker angefeindet und für verrückt erklärt. Ich kann immer nur sagen, jeder bekommt das, was er wählt. Und wer nicht wählen darf und Gast ist, sollte die Gastfreundschaft akzeptieren. Denn dem Gast bleibt frei, zu gehen, wenn es ihm nicht gefällt. Sich als Gast als Milchkuh zu bezeichnen, was immer das heißen mag, sagt aus, dass der Grund, in diesem Land zu wohnen, ein andere ist, als das Land und die Leute zu mögen.
Dr. Ulm 30.01.19 15:54
Was ist mit den Händlern ( Nachtmarkt... ) am Straßenrand, den gefüllten Käfigen mit jungen Hunden ? Die gefärbten Küken auf den Märkten...ab in die Plastiktüte, ach die sind ja so süß .. usw....! Da reicht der Platz leider nicht, und ändern wird sich da nicht viel .....!