Neues aus der Raumfahrt am Freitag

Foto: Pixabay/Wikiimages
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Nasa: Astronauten müssen wegen Lecks Raumstation verlassen

NEW YORK: Risse und Lecks an einem Modul der Internationalen Raumstation bereiten der Nasa Sorge. Das hat nun Konsequenzen für die Besatzung.

Auf der Internationalen Raumstation (ISS) hat es einen Zwischenfall mit Folgen für die Besatzung gegeben. Wegen Lecks an einem Modul wurden fünf Raumfahrer - alle vier Mitglieder der SpaceX-Crew 12, die im Februar auf der ISS angekommen war, und der US-Astronaut Chris Williams - angewiesen, sich in das Dragon-Raumschiff zu begeben. Dies teilte eine Sprecherin der US-Raumfahrtbehörde Nasa auf der Plattform X mit. Dort sollten sie bleiben, bis die Reparaturarbeiten abgeschlossen waren. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme.

Die Lecks seien an einem Transfertunnel am Swesda-Modul gefunden worden. «Die Risse waren schon immer ein Problem, das die Nasa sehr genau beobachtet», schrieb Stevens. Wegen neuer Risse habe die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos beschlossen, «umfangreichere Reparaturen» vorzunehmen. Von Roskosmos gab es zunächst keine weiteren Informationen zu dem Vorfall.

Laut dem Betreiber SpaceX passen bis zu sieben Personen in das «Dragon»-Raumschiff. An Bord der Internationalen Raumstation (ISS) leben und forschen seit rund 25 Jahren kontinuierlich Raumfahrer und Raumfahrerinnen. Die Besatzungen der ISS hatten schon mehrfach mit Lecks zu kämpfen - auch am Swesda-Modul. Zudem wurde die Raumstation bereits mehrfach wegen möglicher Kollisionen mit Weltraumschrott geräumt.

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