Schlagerstar Beatrice Egli wird Schauspielerin
UNTERFÖHRING: Die Sängerin und Moderatorin tritt künftig auch als Schauspielerin vor die Kamera. Ab Spätsommer soll sie in einer Fernsehserie zu sehen sein.
Sängerin Beatrice Egli gibt ihr Debüt als Schauspielerin: Die 37-Jährige übernimmt eine Rolle in der Serie «Die Landarztpraxis - Team Sonnenhof», wie der Sender Sat.1 mitteilte. Bislang war die Schlagersängerin und Moderatorin stets als sie selbst vor der Kamera zu sehen - nun schlüpft die Schweizerin erstmals in eine fiktive Figur.
In der Serie wird Egli laut Sender die Schweizerin Céline Huber verkörpern, die unerwartet im Sonnenhof in Weilhausen erscheint. Dort begegnet sie ihrer Freundin Lilli Lamminger (Pina Kühr), mit der sie einst gemeinsam eine Hotelfachausbildung absolvierte. Céline gewinnt rasch das Vertrauen ihrer Umgebung. Lilli ahnt, dass hinter ihrem offenherzigen Auftreten ein Geheimnis steckt und das Auftauchen ihrer Freundin kein Zufall ist.
Für Egli ist die Rolle ein neuer Karriereabschnitt. «Nun die Möglichkeit zu haben, eine Figur zu verkörpern und in eine neue Rolle einzutauchen, ist für mich etwas ganz Besonderes», sagte die Sängerin laut dem Sender. Die Herausforderung verlange großen Respekt, bereite ihr aber «unglaublich viel Freude».
«Die Landarztpraxis - Team Sonnenhof» startet am 29. Juni montags bei Sat.1 und auf der Streamingplattform Joyn. Die Episoden mit Beatrice Egli sind den Angaben zufolge ab Spätsommer zu sehen.
Medien: Høiby legt Berufung gegen Urteil ein
OSLO: Für vier Jahre soll der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit hinter Gitter. Verurteilt wurde Høiby unter anderem für zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht. Doch er akzeptiert das Urteil nicht.
Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, will laut norwegischen Medien Berufung gegen das am Montag gegen ihn ergangene Urteil einlegen. Ein Gericht in Oslo hatte ihn für insgesamt 34 Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt. Nicht akzeptieren wolle sein Mandant die Verurteilung wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht sowie wegen des Missbrauchs in seiner Beziehung zu einer Ex-Freundin, sagte Verteidiger Petar Sekulic der Nachrichtenagentur NTB zufolge.
Høiby war wegen vier Vergewaltigungen angeklagt, jedoch nur in zwei Fällen verurteilt worden. In beiden Fällen soll er mit dem Finger in eine Frau eingedrungen sein, während diese schlief.
Taskforce-Chef: «Zwielichtige Gestalten» nicht in die USA
DALLAS: Andrew Giuliani, Chef der WM-Taskforce des Weißen Hauses, hat die Einreiseverweigerung für den somalischen Schiedsrichter Omar Artan in die USA verteidigt. «Es gibt Dinge, über die wir nicht sprechen können, aber zumindest ist bekanntgeworden, dass er kurz vor seiner Reise in die Vereinigten Staaten Kontakt zu sehr, sehr schlechten Menschen hatte», sagte Giuliani übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Dallas. Der 34-jährige Artan war vom WM-Gastgeberland trotz eines gültigen Visums abgewiesen worden, als er in die USA einreisen wollte. Als Grund nannten die Behörden Sicherheitsbedenken wegen angeblicher Verbindungen zu einer Terrororganisation in seiner Heimat Somalia.
US-Stars protestieren bei Konzert gegen Trumps Politik
NEW YORK: Stars wie die Schauspielerinnen Jane Fonda und Bette Midler haben mit einem Konzert am 80. Geburtstag von Donald Trump gegen die Politik des US-Präsidenten protestiert. «Wir stehen zusammen in der Verteidigung unseres Rechts auf freie Meinungsäußerung», sagte die 88-jährige Fonda bei der Veranstaltung in New York. «Es gibt eindeutige Anstrengungen, unsere grundlegenden demokratischen Rechte zu zerstören.» Mit dem Konzert sollte nach Angaben des Veranstalters «Committee for the First Amendment» der erste Zusatzartikel zur US-Verfassung gewürdigt werden, der unter anderem Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit garantiert.
Dagmar Berghoff: Selbstvertrauen gegen Lampenfieber im Job
HAMBURG: Die einstige «Tagesschau»-Sprecherin Dagmar Berghoff (83) hält sehr viel von der Fähigkeit, an sich selbst zu glauben. «Ich denke, das gehört zum Wichtigsten, was Menschen anstreben sollten - sich auf sich selbst zu verlassen», sagte Berghoff der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. «Sich zu sagen, du schaffst das schon. Oder auch: Komm, versuch es wenigstens. Das habe ich eigentlich mein ganzes Erwachsenenleben lang getan.» Schlimmstenfalls könne man scheitern, aber ohne Versuch ginge gar nichts, meinte die legendäre Nachrichtensprecherin und Moderatorin vieler Fernseh- und Radiosendungen.
Tyra Banks verklagt Netflix wegen Doku über Castingshow
BERLIN: Wegen einer Dokumentation über die Castingshow «America's Next Top Model» verklagt das ehemalige US-Supermodel Tyra Banks Medienberichten zufolge den US-Streaminganbieter Netflix. Wie unter anderem die «New York Times», das Promiportal «People» und die Branchenblätter «Deadline» und «Entertainment Weekly» mit Berufung auf Gerichtsdokumente berichten, wirft die 52-Jährige dem Unternehmen Verleumdung vor. Banks war Produzentin, Jurorin und Moderatorin der Show. Wie die Medien weiter aus den Dokumenten zitierten, soll Banks ein dreieinhalbstündiges Interview für die Dokumentation gegeben haben, von dem nur 16 Minuten verwendet worden seien.
Sie war Kate Tanner: «Alf»-Star Anne Schedeen ist tot
BERLIN: Sie wurde in der Fernsehserie «Alf» als Kate Tanner berühmt - nun ist die US-Schauspielerin Anne Schedeen im Alter von 77 Jahren gestorben. Der langjährige Agent der Schauspielerin bestätigte den Tod auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien über den Tod berichtet. Sie beriefen sich auch auf einen Facebook-Post von Schedeens Familie auf dem Profil der Schauspielerin. Anne Schedeen spielte in der erfolgreichen US-Sitcom die Mutter der Tanner-Familie.
Medien: Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Haft verurteilt
OSLO: Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist nach Medienberichten von einem Gericht in Oslo für 34 Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Von zwei von vier Vergewaltigungsvorwürfen nach norwegischem Recht wurde Høiby laut der Zeitung «Verdens Gang» freigesprochen. Einer dieser Freisprüche gilt dem schwersten Vorwurf: der Vergewaltigung mit Penetration mit dem Penis. In zwei anderen Fällen hielt ihn das Gericht dagegen für schuldig. Vier Frauen muss der Norweger eine Entschädigung zahlen, darunter zwei Ex-Freundinnen. Høiby verfolgte das Urteil aus gesundheitlichen Gründen nicht im Gerichtssaal mit, sondern über eine Videoschalte aus dem Gefängnis.
Starke TV-Quote beim deutschen WM-Auftaktsieg
HAMBURG: Das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM hat der ARD eine starke Quote beschert. Das 7:1 des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen Curaçao verfolgten laut AGF Videoforschung im Schnitt 23,427 Millionen Menschen im Ersten. Der Marktanteil lag bei 70,2 Prozent. Parallel zu dem öffentlich-rechtlichen Sender übertrug auch MagentaTV das Spiel in Houston. Die Telekom veröffentlicht für ihren Streamingdienst keine Einschaltquoten. Schon für den einstündigen Vorlauf am Sonntagabend hatten 11,476 Millionen Interessierte die ARD eingeschaltet. Sie sorgten für einen Marktanteil von 48,1 Prozent.
Videoschiri sorgt bei WM mit umstrittener Geste für Aufsehen
HOUSTON: Eine Handgeste eines Video-Schiedsrichters hat bei der Fußball-WM für Aufsehen gesorgt. Während der TV-Übertragung des Spiels zwischen Deutschland und Curaçao (7:1) war der australische Unparteiische Shaun Evans kurz im Video-Schiedsrichterraum gezeigt worden. In der Sequenz, die einige Sekunden dauerte, formte er mit dem Daumen und Zeigefinger einen Kreis und streckte die übrigen Finger aus. In sozialen Netzwerken wurde danach spekuliert, ob Evans ein Zeichen gemacht habe, das von rechtsextremen Gruppen als Symbol für «White Power» verwendet wird. Vom Schiedsrichter gab es bislang keine Stellungnahme.
Nmecha betet nach besonderem WM-Debüt: «Sehr dankbar»
HOUSTON: Nach seinem besonderen WM-Debüt inklusive Tor beim 7:1-Sieg gegen Curaçao nahm sich Felix Nmecha Zeit für seinen Glauben. Arm in Arm mit Nationalteam-Kollege Jonathan Tah und mehreren Gegnern bildete der 25-Jährige auf dem Spielfeld einen Kreis. «Wir sind im Spiel Gegner gegeneinander und dann nach dem Spiel sind wir alle Christen und wir sind Brüder», sagte er in der ARD. «Da haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir sind immer noch sehr dankbar.» Nmecha erklärte: «Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus verherrlicht wird durch das Spiel. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.»
Vater aus Tunesien: Erst kein Jubel bei Schwedens Torschütze
MONTERREY: Schwedens Yasin Ayari traf gleich zweimal - gegen das Land, in dem sein Vater geboren wurde. Beim ersten Treffer in der WM-Partie im mexikanischen Monterrey gegen Tunesien in der siebten Minuten verzichtete Ayari noch auf Jubel. Als der 22 Jahre alte Fußball-Profi von Brighton & Hove Albion in der Nachspielzeit des ersten Spiels der Schweden bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko mit einem zweiten sehenswerten Distanzschuss den 5:1-Erfolg besiegelte, zeigte Ayari seine Freude dann doch noch. Er selbst wurde in Solna bei Stockholm geboren. Seine Mutter stammt aus Marokko.
Irans Kapitän: «Spüre die Spannungen seit dem ersten Moment»
INGLEWOOD: Irans Kapitän Mehdi Taremi hat vor dem WM-Auftakt gegen Neuseeland von der schwierigen Stimmung rund um die Nationalmannschaft gesprochen. «Ich spüre die Spannungen seit dem ersten Moment, seit wir bei dieser WM angekommen sind», sagte er am Tag vor dem Duell mit Neuseeland. Entgegen der ursprünglichen Absprachen schien Irans Nationalmannschaft doch schon am Tag vor dem ersten WM-Spiel geschlossen in die USA eingereist zu sein. Infolge des Krieges und der politischen Spannungen mit den USA hatte Iran sein WM-Quartier aus Arizona nach Mexiko verlegt und sollte erst an Spieltagen in die USA ein- und nach den Partien sofort wieder ausreisen.
Nach Urteil: Høiby kommt nicht aus U-Haft frei
OSLO: Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin soll für vier Jahre hinter Gitter. Sofort beantragt er nach dem Urteil die Freilassung aus der U-Haft, um bei der schwer kranken Mette-Marit zu sein. Ohne Erfolg.
Nach seiner Verurteilung zu vier Jahren Haft kommt der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit vorerst nicht aus der Untersuchungshaft frei. Einen Antrag von Marius Borg Høiby lehnte das zuständige Gericht in Oslo ab. Erst kürzlich hatte der 29-Jährige mit Verweis auf den Gesundheitszustand seiner Mutter einen solchen Antrag gestellt - auch damals letztendlich ohne Erfolg. Mette-Marit leidet an einer schweren Lungenkrankheit. Ihr geht es seit Monaten nach Angaben des Hofs immer schlechter.
Das Gericht geht davon aus, dass Høiby im Falle seiner Freilassung trotz eines bestehenden Verbots Kontakt zu einer Ex-Freundin aufnehmen könnte. Außerdem sieht es ein Risiko neuer Gewalttaten gegen die Frau. «Das Gericht hält eine weitere Inhaftierung für notwendig und verhältnismäßig», hieß es in der Entscheidung. Diese bezieht sich zunächst auf einen Zeitraum von vier Wochen.
Høiby war zuvor am Montag von einem Gericht in Oslo für 34 Straftaten zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Unter anderem wurde er in zwei Fällen von Vergewaltigung nach norwegischem Recht schuldig gesprochen. Gegen das Urteil will er nach Angaben seiner Verteidiger in Berufung gehen. Ziehe sich der Prozess wegen eines Berufungsverfahrens länger, müssten Alternativen wie eine elektronische Fußfessel in Betracht gezogen werden, hieß es vom Gericht.
Høiby sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft. Kurz vor Beginn des Prozesses gegen ihn hatte er gegen ein Kontaktverbot gegenüber der betroffenen Ex-Freundin verstoßen.