Neues aus der Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Jolie: Hätte vor fünf Jahren noch keine Krebskranke gespielt

NEW YORK: Die US-Schauspielerin kennt das Schicksal Krebskranker aus bitterer Erfahrung in der eigenen Familie. Nun spricht sie über ihre Rolle als eine Regisseurin, die an Brustkrebs erkrankt ist.

Hollywood-Star Angelina Jolie (51) hat ihre Rolle einer an Brustkrebs erkrankten Frau im Film «Couture» als sehr persönliche Angelegenheit bezeichnet. «Ich bin mir nicht sicher, ob ich schon vor fünf Jahren stark genug gewesen wäre, das zu tun - offen und vertrauensvoll zu sein, mich mitzuteilen und wieder Verletzlichkeit zuzulassen», sagte die zweifache Oscar-Gewinnerin dem US-Magazin «People».

Jolies Mutter, Großmutter und Tante starben an Krebs. Sie selbst gab 2013 bekannt, sich vorsorglich die Brüste und Eierstöcke entfernen lassen zu haben, um ihr Krebsrisiko zu senken. Laut «People» lud Jolie am Montag in New York zu einem Dinner, bei dem rund 20 Gäste die Stärke von Menschen würdigten, die eine Krebserkrankung überlebt haben.

Eine Krebskranke zu spielen, «fühlte sich so privat an, dass es für mich wahrscheinlich der einzige Film ist, der sich nicht wie ein Film anfühlt», zitierte die Zeitschrift die Filmikone («Maleficent», «Mr. & Mrs. Smith»). In «Couture» spielt sie Maxine, eine US-Filmregisseurin, die in Europa einen Beitrag über eine Modenschau dreht, als bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wird. Regie führte Alice Winocour, die auch das Drehbuch schrieb. Der Film feierte im September vergangenen Jahres beim Toronto International Film Festival Premiere.

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