Neuer Plan gegen Waldbrände und Smog

Die jährliche Smog-Katastrophe in Folge von Brandrodung schadet nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesundheit. Foto: epa/Greenpeace
Die jährliche Smog-Katastrophe in Folge von Brandrodung schadet nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesundheit. Foto: epa/Greenpeace

CHIANG MAI: Wie in jedem Jahr wurde in Chiang Mai ein sogenanntes taktisches Treffen zusammenberufen, auf dem Maßnahmen diskutiert wurden, mit denen der sich jährlich wiederholenden Smogkatastrophe in der Nordprovinz entgegengewirkt werden soll.

Ziel des Treffens, an dem Gouverneure und Beamte in führenden Positionen aus neun Provinzen im Norden, Leiter von Regierungsbehörden und lokalen Verwaltungsorganisationen sowie Gemeindevorsteher teilnahmen, war die gemeinsame Erarbeitung eines verbindlichen Maßnahmenkatalogs, um effektiver auf Waldbrände und Smogproblematik reagieren zu können. Generalleutnant Chalongchai Chaiyakham, Armeechef der Region 3 sowie Leiter der Abteilung zur Bekämpfung von Waldbänden und Smog des lokalen Katastrophenschutzamts, betonte, dass nur ein auf Nachhaltigkeit ausgelegter Plan zukünftige Katastrophen verhindern könne. Besondere Verantwortung tragen gemäß Chalongchai die Gemeindevorsteher, da sie in direktem Kontakt mit den Dorfbewohnern und ethnischen Minderheiten stehen würden. Sie übernehmen in diesem Zusammenhang die wichtige Aufgabe, die in der Landwirtschaft tätigen Bevölkerungsteile über die Folgen unsachgemäßer Brandrodung aufzuklären.

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Siam Fan 12.08.19 18:24
Eigentlich einfach
1.Es darf kein importierter (Plastik) Abfall in ungeeigneten Industrieanlagen mitverbrannt werden. 2.Es darf kein in eigenen RDF-Deponien "sortierter"Abfall in ungeeigneten Industrieanlagen mitverbrannt werden. 3. ...... 4. Es darf privat kein Abfall mehr verbrannt werden. ...... 10. Wälder dürfen nicht mehr zum Pilzsuchen abgefackelt werden. 11.Reisfelder dürfen nicht mehr abgefackelt werden. Die begehrten Pilze sollte man auch unter Gummibaumplantagen züchten können. Durch ein größeres Angebot sinken die Preise. Es gibt Pilze, bei deren Kultur Stroh und Heu eingesetzt wird. Grundsätzlich kann man die Pilze im Wald auch mit Laubbläsern finden. Halten sich die BergDörfer nicht an die Vorgaben, wird der Strom abgeschaltet, Krafträder dürfen nicht mehr durch die Wälder fahren, ..... Je nach Pilzart, kann man auch Militär und Polizeihunde zum Suchen ausbilden und die Pilze vor dem Abfackeln um die Dörfer herum einsammeln lassen, bis das Abfackeln aufhört. Dann sollte man den Bergdörfern Laubbläser zur Verfügung stellen und bei der Hundeausbildung helfen.
Thomas Thoenes 12.08.19 14:09
Ja wie? Reicht das Rauchverbot
zu Hause nicht?
Ingo Kerp 11.08.19 13:54
Jetzt kommt inzwsichen der Plan "F" oder ist es schon "G"?
Thomas 11.08.19 13:48
Manches ist nicht stuerbar !
Die sogenannte Hadley Zelle (Hochdruckzone der sinkenden Winde aus dem Monsunsystem) könnten sich evtl. Klima-Veraenderunhgs-Bedingt verschieben, aber dennoch ist noch in der Zeit kein Wind. - Damit werden auch die Abgase des sonstigen Jahres "sichtbar" im Tal gehalten, die immer ! emittiert werden. - Dazu zählen auch die Autos, Trucks und Kochfeuer. Felder abbrennen muss untersagt werden, aber mit Hinweis auf besseren Boden MIT dem Stroh unter gearbeitet usw. Beim Waldbrand, naja, kein Wald, kein Brand ? - Aber nachdem ich gesehen (und schon messbar nachvollziehen kann) dass die Winter bis so um 2100 um so 4 Grad C wärmer werden (und schon wurden), die Sommer so um 2.4 Grad C, werden die Böden noch trockener sein, außer die schon seit 8 Jahren veränderte Niederschlagessneigung anstatt bis Ende Oktober hier um ChiangMai, jetzt schon bis nach Neujahr, verlängert und intensiviert sich noch weiter ins neue Jahr. Das könnte helfen: nasse Boden brennen nicht so arg.