Nachrichten aus der Wirtschaft

«Abwärtsspirale»: Handelskrieg mit den USA drückt Chinas Wachstum

PEKING (dpa) - Der Handelskrieg mit den USA lässt dunkle Wolken über Chinas Wirtschaft aufziehen: Das Wachstum fiel im zweiten Quartal des Jahres auf 6,2 Prozent.

Damit wächst die zweitgrößte Volkswirtschaft so langsam wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr. Eine Lösung in dem seit einem Jahr anhaltenden Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften ist nicht in Sicht. Vielmehr droht eine Eskalation. «Chinas Wirtschaft steckt in einer Abwärtsspirale», sagt Wirtschaftsprofessor Huang Weiping von der Volksuniversität (Renmin Daxue) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Peking.


Geldvermögen der Privathaushalte trotz Zinsflaute auf Rekordhoch

FRANKFURT/MAIN (dpa) - Die Menschen in Deutschland haben trotz der Zinsflaute in der Summe so viel auf der hohen Kante wie nie.

Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen stieg im ersten Quartal auf den Rekordwert von rund 6170 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Das war ein Plus von gut 153 Milliarden Euro oder 2,6 Prozent gegenüber dem Schlussquartal 2018. «Die privaten Haushalte erhöhten vor allem ihre Bestände an Bargeld und Einlagen sowie ihre Ansprüche gegenüber Versicherungen», erläuterte die Notenbank.


Kommunen verbieten zunehmend Glyphosat auf Pachtflächen

MAINZ (dpa) - Viele deutsche Städte verzichten teils schon seit Jahren bei der Unkrautvernichtung auf ihren Grünflächen auf das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat.

Anders sah es lange bei den von Kommunen verpachteten und landwirtschaftlich genutzten Flächen aus. Aber das ändert sich: Immer mehr Städte und Gemeinden nehmen das Verbot auch in ihre Pachtverträge mit Landwirten auf, die stadteigene Äcker bewirtschaften.


Gericht zwingt Telekom zu Änderungen bei «StreamOn»

BONN (dpa) - Die Deutsche Telekom muss ihre «Stream On»-Tarife nach einer Gerichtsentscheidung ändern oder vom Markt nehmen.

Das Angebot verstoße gegen die Netzneutralität - der Datenverkehr werde also nicht wie vorgeschrieben gleichbehandelt, teilte das Oberverwaltungsgericht (OVG) am Montag in Münster mit (Aktzenzeichen 13 B 1734/18). In dem sogenannten Eilverfahren gab das Gericht der Bundesnetzagentur recht, die eine Änderung verfügt hatte. Ganz Schiffbruch erlitten hat die Telekom aber noch nicht, da ein separates Hauptsacheverfahren am Kölner Verwaltungsgericht noch läuft - dieses hat nun aber keine aufschiebende Wirkung.


Dax legt leicht zu

FRANKFURT/MAIN (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind vor der heißen Phase der Berichtssaison weiter zögerlich.

Am Montagnachmittag stand der Dax 0,47 Prozent höher bei 12 381,21 Punkten. Damit winkt ihm der erste Tagesgewinn nach sechs Sitzungen mit Kursabschlägen. Für den Index der mittelgroßen Werte MDax ging es zuletzt um 0,65 Prozent auf 25 981,17 Punkte hoch, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 einen Kursanstieg von 0,19 Prozent auf 3504,11 Punkte schaffte. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,27 Prozent am Freitag auf minus 0,30 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,15 Prozent auf 144,58 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,25 Prozent auf 172,15 Punkte. Der Euro kostete zuletzt 1,1268 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1253 Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8887 Euro gekostet.

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