Teutenberg triumphiert bei Bahnrad-EM
HEUSDEN-ZOLDER: Bahnradfahrer Tim Torn Teutenberg hat zum zweiten Mal nach 2023 den EM-Titel im Ausscheidungsfahren gewonnen. Der 22-Jährige aus Köln holte sich bei den kontinentalen Titelkämpfen im belgischen Heusden-Zolder die Goldmedaille. Im Teamsprint der Frauen ist die deutsche EM-Siegesserie gerissen. Nach zuletzt dreimal Gold in Folge gewann die neu formierte Mannschaft mit Pauline Grabosch, Lea Sophie Friedrich und Clara Schneider die Bronzemedaille.
DFB-Pokal der Frauen: Wolfsburg raus - Bayern zittert lange
SINSHEIM: Vorjahressieger VfL Wolfsburg ist im Viertelfinale des DFB-Pokals der Frauen ausgeschieden, Dauerrivale FC Bayern musste gegen Eintracht Frankfurt lange zittern. Das Wolfsburger Team um Ex-Nationalstürmerin Alexandra Popp unterlag beim Bundesliga-Konkurrenten TSG Hoffenheim mit 0:1 (0:0). Nach zuvor 52 Siegen in diesem Wettbewerb erwischte es die Wolfsburgerinnen dieses Mal. Meister München gewann gegen Bundesliga-Tabellenführer Eintracht Frankfurt erst nach Verlängerung mit 4:1 (1:1/0:0).
2:1 bei Celtic: FC Bayern auf Achtelfinal-Kurs
GLASGOW: Der FC Bayern München befindet sich in der Champions League auf Achtelfinal-Kurs. Der deutsche Rekordmeister gewann im Playoff-Hinspiel beim schottischen Traditionsclub Celtic Glasgow mit 2:1 (1:0) und erarbeitete sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Dienstag in der heimischen Allianz Arena.
Ersatzgeschwächter SC Magdeburg siegt in Kielce
KIELCE: Handball-Bundesligist SC Magdeburg hat in der Champions League einen wichtigen Sieg eingefahren. Bei Industria Kielce gewann der deutsche Meister am Mittwochabend mit 29:25 (16:10). Beste Magdeburger Werfer waren Felix Claar und Matthias Musche mit je sieben Toren. Magdeburg liegt in Gruppe B auf Rang fünf und kann weiter aufs Achtelfinale hoffen.
Heidenheim: Selbstvertrauen für Abstiegskampf holen
HEIDENHEIM: Der 1. FC Heidenheim tritt im Playoff-Hinspiel der Conference League beim FC Kopenhagen an. Dort geht es für den FCH aber nicht nur um das Weiterkommen ins Achtelfinale.
Der 1. FC Heidenheim will sich im ersten Playoff-Spiel der Conference League Selbstvertrauen für die Fußball-Bundesliga holen. «Das größte Ziel ist der Klassenerhalt in der Bundesliga, keine Frage», sagte FCH-Trainer Frank Schmidt vor der Partie am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL) beim FC Kopenhagen. Die Chance, das Heimspiel am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 zu gewinnen, sei größer, wenn seine Elf in Kopenhagen ein gutes Spiel mache, sagte Schmidt.
Für die in der Bundesliga abstiegsbedrohten Heidenheimer geht es im Stadion Parken in der dänischen Hauptstadt auch darum, mit einem Erfolg eine Grundlage für das Weiterkommen ins Achtelfinale zu legen. Der FCH wolle ein Ergebnis erzielen, dass ihm «Hoffnung, aber auch den Glauben» für das Rückspiel am 20. Februar (18.45 Uhr/Nitro) in der Heidenheimer Voith-Arena gebe, erklärte Schmidt.
Ermittlungen gegen Augsburger Profi
AUGSBURG: Gegen einen Profi des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg laufen Ermittlungen. Das bestätigten der Verein und die Staatsanwaltschaft Augsburg. Es handele sich um einen Sachverhalt «mit sexuellem Hintergrund», hieß es vonseiten der Behörde. Der bestehende Haftbefehl wurde demnach «durch das Amtsgericht Augsburg außer Vollzug gesetzt». Zuerst hatte die «Augsburger Allgemeine» darüber berichtet. Der Verein betonte, «dass für den Spieler die Unschuldsvermutung gilt».
Heidenheim will im Hinspiel in Kopenhagen vorlegen
HEIDENHEIM: Im Playoff-Hinspiel der Conference League tritt der 1. FC Heidenheim beim dänischen Club FC Kopenhagen an. Die Chance auf den Achtelfinaleinzug steht auf dem Spiel.
Der 1. FC Heidenheim will im Playoff-Hinspiel der Conference League am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL) beim FC Kopenhagen die Grundlage für das Erreichen des Achtelfinals legen. Ziel der Mannschaft von Trainer Frank Schmidt ist es zudem, mit einem Erfolgserlebnis neues Selbstvertrauen für den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga zu sammeln.
Der im Winter vom FC Bayern München ausgeliehene Frans Krätzig ist in der Conference League nicht spielberechtigt. Das Rückspiel in Heidenheim gegen den 15-maligen dänischen Meister findet am 20. Februar (18.45 Uhr/Nitro) statt.
Aicher führt deutsches Trio im WM-Riesenslalom an
SAALBACH-HINTERGLEMM: Emma Aicher, Lena Dürr und Fabiana Dorigo vertreten die deutschen Farben im Riesenslalom der Damen bei der alpinen Ski-WM. Die Favoritinnen sind andere.
Angeführt von der formstarken Emma Aicher gehen die deutschen Skirennfahrerinnen bei der WM in Saalbach-Hinterglemm am Donnerstag in den Riesenslalom (9.45 und 13.15 Uhr/ZDF und Eurosport).
Die 21-Jährige überzeugte bei den Titelkämpfen am Zwölferkogel bislang unter anderem mit sechsten Plätzen im Super-G und in der Abfahrt. Der Riesenslalom gehört allerdings nicht zu Aichers stärksten Disziplinen. Eine Medaille wäre eine große Überraschung. Die weiteren deutschen Starterinnen sind Lena Dürr und Fabiana Dorigo.
Zu den Favoritinnen gehören die Schwedin Sara Hector, die Italienerin Federica Brignone und die Schweizerin Lara Gut-Behrami. Bei den Olympischen Spielen in Peking hatte das Trio vor drei Jahren Gold, Silber und Bronze geholt.
Wirbel um israelische Baseballer vor Turnier in Stuttgart
TEL AVIV: Ein Bericht über den Ausschluss israelischer Baseballer von einem Turnier in Stuttgart sorgt in Israel für Wirbel. Wie der Fernsehsender Channel 12 berichtet, soll eine Jugendmannschaft von dem internationalen Wettkampf Ende April wieder ausgeladen worden sein. Laut dem Bericht sorgen sich die Veranstalter um die Sicherheit des Teams außerhalb der Wettkampfstätten. Man sei zutiefst schockiert und verletzt von der ungerechten und unsportlichen Entscheidung, sagte der Präsident des israelischen Baseball-Verbandes Jordy Alter laut Channel 12.
Geschlechter-Debatte: Khelif wehrt sich gegen Boxverband
LAUSANNE: Die algerische Olympiasiegerin Imane Khelif will sich gegen den umstrittenen Boxverband Iba juristisch zur Wehr setzen. Die vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ausgeschlossene Box-Organisation hatte angekündigt, in der hitzig geführten Geschlechter-Debatte um die Gold-Gewinnerinnen Khelif und die Taiwanerin Lin Yu-ting gegen die Olympia-Organisatoren zu klagen. Die Iba hatte die Sportlerinnen lange vor den Spielen in Paris disqualifiziert und das IOC darüber informiert.
Bayer-Sportchef Rolfes mit eigener Sicht zum Spitzenspiel
LEVERKUSEN: Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes sieht sein Team vor dem Topspiel gegen den FC Bayern München trotz der Tabellensituation nicht unter Zugzwang. «Wir sind ambitioniert, keine Frage. Und wollen unsere Tabellensituation auch verbessern. Trotzdem sind wir die einzige deutsche Mannschaft, die in drei Wettbewerben weiter aktiv ist und gute Chancen hat. Wir spielen eine Top-Saison», sagte Rolfes in einer Medienrunde. Vor dem Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky) liegt der Meister aus Leverkusen bereits acht Punkten hinter Spitzenreiter Bayern München.
Auch in Team-Kombi der Männer keine deutsche Medaille
SAALBACH-HINTERGLEMM: Bei der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm bleibt das deutsche Team weiter ohne Medaille. In der Team-Kombination der Männer aus Abfahrt und Slalom landeten Simon Jocher und Linus Straßer auf dem achten Platz. Nach Jochers Abfahrt am Morgen holte Straßer im entscheidenden Slalom zwar zehn Plätze auf, zu einem Podestplatz fehlten aber 0,77 Sekunden. Die Schweizer feierten einen Dreifach-Erfolg.
Deutsche Biathleten holen beim WM-Auftakt Bronze
LENZERHEIDE: Dem deutschen Biathlon-Team ist mit dem Gewinn der ersten Medaille im ersten Rennen ein traumhafter Start in die Weltmeisterschaften im schweizerischen Lenzerheide geglückt. Zum Auftakt holten Selina Grotian, Franziska Preuß, Philipp Nawrath und Justus Strelow mit Bronze in der Mixedstaffel die erste Medaille in diesem Wettbewerb seit sechs Jahren. Nur die überragenden Franzosen und Silbergewinner Tschechien waren schneller.
Oberschenkelverletzung: Havertz droht Saison-Aus
LONDON: Kai Havertz droht das Saison-Aus. Der Fußball-Nationalspieler hat sich im Training des FC Arsenal eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen und fällt für längere Zeit aus, wie «The Athletic» berichtete. Eine genaue Diagnose und eine Bestätigung des Tabellenzweiten der englischen Premier League gab es zunächst nicht. Der Stürmer dürfte damit auch der DFB-Auswahl im Viertelfinale der Nations League gegen Italien im März fehlen.
Schröder gewinnt auch zweites Spiel mit Pistons
CHICAGO: Weltmeister Dennis Schröder hat mit den Detroit Pistons einen glasklaren Sieg gegen den alten Rivalen Chicago Bulls eingefahren und auch das zweite Spiel mit seinem neuen Team gewonnen. In Chicago gewannen die Pistons 132:92 und stellten dabei mit 42 Punkten Vorsprung zur Pause einen Rekord in der Geschichte des Teams auf. Schröder kam in 15 Minuten auf vier Punkte, vier Vorlagen und zwei Rebounds. Schröders Teamkollege Malik Beasley war mit 24 Punkten der erfolgreichste Werfer der Partie. Der Braunschweiger war vergangene Woche durch Tauschgeschäfte mehrerer Teams bei den Pistons gelandet.
Bilanz 2024: Weniger tote Pferde, aber Reiterin gestorben
LAUSANNE: Bei internationalen Reitturnieren sind im vergangenen Jahr weniger Pferde gestorben als im Vorjahr. Dafür gab es 2024 einen Unfall mit einer toten Reiterin bei einer Vielseitigkeits-Veranstaltung, wie der Weltverband FEI auf dpa-Anfrage bestätigte. 15 Pferde sind nach Angaben des Verbandes im abgelaufenen Jahr bei internationalen Turnieren in den drei olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit gestorben. 2023 waren es insgesamt 19. Wie im Jahr davor gab es auch 2024 die meisten toten Tiere beim Springen.
Sprint-Star Lückenkemper muss Hallensaison beenden
BERLIN: Die frühere 100-Meter-Europameisterin Gina Lückenkemper muss ihre Hallensaison wegen einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel vorzeitig beenden. Die Sprinterin wird mehrere Wochen ausfallen und damit auch nicht am Istaf Indoor in Berlin am Freitag teilnehmen, wie die Organisatoren des Leichtathletik-Meetings mitteilten. Lückenkemper hatte sich ihre Verletzung beim Vorlauf des Istaf Indoors in Düsseldorf am vergangenen Sonntag zugezogen.
Vor Topspiel bei Bayer: Löw tippt auf FC Bayern als Meister
FRANKFURT/MAIN: Ex-Bundestrainer Joachim Löw hat sich in der Meisterfrage der Fußball-Bundesliga schon vor dem Topspiel zwischen Titelverteidiger Bayer Leverkusen und Tabellenführer Bayern München festgelegt. «Meister, glaube ich, werden dieses Jahr die Bayern. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass Leverkusen das Spiel gewinnt», sagte der Weltmeister-Coach von 2014 dem Pay-TV-Sender Sky. Angesichts des Rückstandes von acht Punkten sei die Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky) für Bayer «wahrscheinlich die letzte Chance», das Titelrennen noch einmal spannend zu gestalten.
Fußball-WM: Frist für Rechte-Kauf läuft ab
BERLIN: Die Entscheidung über die deutschen TV-Sender für die kommenden beiden Fußball-Weltmeisterschaft rückt näher. Die Frist zur Abgabe von Angeboten beim Weltverband FIFA für die zwei Turniere 2026 und 2030 endet an diesem Donnerstag. Bei den nächsten beiden Turnieren spielen 48 statt bisher 32 Mannschaften, dadurch steigt die Zahl der Spiele von 64 auf 104. Die geschätzten Preise der jüngsten EM- und WM-Turniere zugrunde gelegt, könnten die Rechte für die zwei Weltmeisterschaften zusammen mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten. Zudem endet am Donnerstag die Angebotsfrist für die Frauen-WM in Brasilien.
Rummenigge: «Unsere Spieler sollen aufhören zu jammern»
MÜNCHEN: Der langjährige Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (69) kann die Debatte über die Belastung durch die neue Club-WM nicht mehr hören. Unterstützung erhielt der langjährige Bayern-Funktionär von Borussia Dortmunds Clubchef Hans-Joachim Watzke. Beide Vereine sind als deutsche Vertreter bei der Club-WM ab Mitte Juni dabei. «Unsere Spieler sollen aufhören zu jammern! Die ganzen Vertragsverhandlungen, die ich bei uns miterlebe, gehen immer nur in eine Richtung: immer höher, immer weiter, immer schneller. Irgendwo muss das viele Geld aber herkommen», sagte Rummenigge im Interview der «Sport Bild».
«Überragendes Statement»: BVB will jetzt die Bestätigung
LISSABON: Zu sehr wollten Spieler und Verantwortliche von Borussia Dortmund diesem kleinen Befreiungsschlag noch nicht trauen. Geschäftsführer Lars Ricken etwa freute sich nach dem 3:0 (0:0) bei Sporting Lissabon zwar zunächst über ein «überragendes Statement» seines BVB. Der 48-Jährige lenkte aber auch gleich den Blick auf das Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim VfL Bochum. «Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen. Das Spiel jetzt auch abhaken, Bochum wartet», forderte der Sportchef.
Hoeneß rechnet nicht mit Wirtz-Wechsel nach München
MÜNCHEN: Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß sieht für den deutschen Fußball-Rekordmeister nur geringe Chancen auf eine Verpflichtung von Bayer Leverkusens Mittelfeld-Juwel Florian Wirtz. «Wir wollen Wirtz haben. Aber da gehören drei dazu. Er hat noch einen langfristigen Vertrag in Leverkusen. Die Chancen sehe ich bei zehn Prozent», sagte Hoeneß der «Bild»-Zeitung. Der von vielen Topvereinen umworbene Wirtz trifft mit Leverkusen am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Bundesliga-Topspiel auf die Münchner, die im Titelkampf momentan acht Punkte Vorsprung haben.
Französische Handball-Torhüterin stirbt mit 21 Jahren
FRANKFURT/MAIN: Der plötzliche Tod von Frankreichs Junioren-Nationaltorhüterin Jemima Kabeya hat die Handball-Welt geschockt und für große Trauer gesorgt. «Der Verlust eines so strahlenden und lebendigen jungen Lebens ist eine unbeschreibliche Tragödie», sagte Weltverbandspräsident Hassan Moustafa. Kabeya war am vergangenen Montag im Alter von nur 21 Jahren gestorben. Die Todesursache ist derzeit noch unklar.
Schlittschuh schneidet Stirn auf: Eishockey-Profi verletzt
DRESDEN: Eishockey-Profi Dane Fox ist vom Schlittschuh eines Gegners am Kopf getroffen worden und hat sich dabei eine blutige Schnittwunde zugezogen. Anschließend musste der Spieler der Dresdner Eislöwen ins Krankenhaus. Der Kanadier sei aber ansprechbar und konnte auch selbst das Eis verlassen, wie sein Club mitteilte.