Nachrichten aus der Sportwelt am Dienstag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Bayern vor Pokal-Turnier zurück in der Erfolgsspur

MÜNCHEN: Meister Bayern München hat in der Basketball-Bundesliga (BBL) zurück in die Erfolgsspur gefunden. Der Tabellenführer gewann dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit 70:56 gegen die Skyliners Frankfurt und geht so mit einem Sieg in das Halbfinale um den BBL Pokal am kommenden Samstag. Dort treten die Bayern im Final-Four-Turnier zunächst beim gastgebenden Mitteldeutschen BC an (16.00 Uhr).


1. FC Nürnberg trennt sich von Sportdirektor Rebbe

NÜRNBERG: Der 1. FC Nürnberg hat sich mit sofortiger Wirkung von Sportdirektor Olaf Rebbe (46) getrennt. Wie der fränkische Fußball-Zweitligist mitteilte, wird «zu gegebener Zeit» über einen Nachfolger informiert. Rebbe war seit April 2021 Sportdirektor beim Club, er war vom damaligen Sportvorstand Dieter Hecking geholt worden. Er war für die Lizenzspieler und das Scouting zuständig. Zuvor hatte Rebbe bei PAOK Saloniki, Huddersfield Town, beim VfL Wolfsburg und bei Werder Bremen gearbeitet.


Bellingham schockt Man City: Real gewinnt spät 3:2

MANCHESTER: Titelverteidiger Real Madrid steht nach einem späten Erfolg im Champions-League-Kracher bei Manchester City vor dem Einzug ins Achtelfinale. Der frühere Dortmunder Jude Bellingham traf in der Nachspielzeit zum verdienten 3:2 (0:1)-Erfolg beim Team von Pep Guardiola. Zwei Treffer von Superstar Erling Haaland waren für City zu wenig. Die Entscheidung fällt im Rückspiel am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr) im Estadio Santiago Bernabéu in Madrid.


BVB dicht vor Einzug ins Champions-League-Achtelfinale

LISSABON: Borussia Dortmund hat einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Achtelfinale gemacht. Die Mannschaft des neuen Trainers Niko Kovac gewann das Playoff-Hinspiel bei Sporting Lissabon klar mit 3:0 (0:0) und hat damit vor dem Rückspiel in einer Woche beste Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgten Serhou Guirassy (60.), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) für den verdienten Sieg des BVB.


Fans von Manchester City verhöhnen Reals Vinicius Junior

MANCHESTER: Die Wahl zum Ballon d'Or hatte für großen Ärger bei Real Madrid gesorgt, nachdem Vinicius Junior gegen Rodri das Nachsehen hatte. Die Anhänger von Manchester City sorgen mit einem Plakat für Wirbel.

Nach dem Streit um die Wahl zum Gewinner des Ballon d'Or haben Fans von Manchester City Real Madrids Stürmerstar Vinicius Junior verspottet. Vor dem Zwischenrunden-Kracher der beiden Clubs in der Champions League zeigten die Anhänger des englischen Meisters ein großes Banner, auf dem Rodri den Ballon d'Or küsst. Daneben stand in großen Buchstaben: «Hör auf, dir die Seele aus dem Leib zu weinen».

Der derzeit verletzte Rodri von Manchester City gewann im vergangenen Jahr die Wahl zum Ballon d'Or - vor Vinicius Junior. Dies hatte für Ärger bei den Königlichen gesorgt. Real Madrid hatte deshalb die Zeremonie in Paris boykottiert. Real-Trainer Carlo Ancelotti hatte noch am Montag das Vorgehen verteidigt. «Wir wollten nicht teilnehmen, weil wir dachten, dass Vinicius der Gewinner des Ballon d'Or ist», sagte der Coach. Bei der Wahl zum Weltfußball durfte schließlich Vinicius Junior jubeln.


Deutsche Ski-Herren in Team-Kombination nur Außenseiter

SAALBACH-HINTERGLEMM: Das deutsche Duo für die Team-Kombination wird kurzfristig umgestellt. Zu den Medaillenkandidaten gehört Linus Straßer aber auch mit Simon Jocher nicht. Österreich hofft auf den nächsten Ski-Festtag.

Einen Tag nach den Damen treten bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Saalbach-Hinterglemm am Mittwoch (10.00 und 13.15 Uhr/ZDF und Eurosport) die Herren zur Team-Kombination an. Das einzige deutsche Duo zählt dabei aber nicht zu den Medaillenkandidaten. Statt des erkrankten Romed Baumann wird Simon Jocher die Abfahrt am Vormittag bestreiten, in den anschließenden Slalom geht Linus Straßer.

Der Mini-Mannschafts-Wettbewerb ist neu im WM-Programm. Gastgeber Österreich setzt große Hoffnungen in Vincent Kriechmayr, den Abfahrts-Zweiten vom Sonntag, und Manuel Feller, Slalom-Gesamtweltcupsieger des vergangenen Winters.

Bei den Damen bot das neue Format direkt Spektakel. Lena Dürr und Emma Aicher verpassten auf dramatische Art und Weise eine Medaille. Das deutsche Ski-Team muss am Zwölferkogel damit weiter auf das erste Edelmetall warten.


Biathlon-WM in der Schweiz startet mit Mixedstaffel

LENZERHEIDE: Das Highlight der Biathlon-Saison beginnt. In Lenzerheide soll es möglichst gleich zum Auftakt die erste deutsche Medaille geben.

Zum Auftakt der Biathlon-Weltmeisterschaften im schweizerischen Lenzerheide geht es für die deutsche Mixedstaffel um die erste Medaille. Am Mittwoch (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) erhofft sich das Quartett über 4x6 Kilometer dabei auch, eine Flaute zu beenden. Zuletzt hatte es 2019 in Schweden mit WM-Silber Edelmetall für das gemischte Quartett aus Deutschland gegeben. Danach folgten viele Enttäuschungen, darunter WM-Platz fünf im Vorjahr in Tschechien. Die Favoriten auf Gold sind vor allem Norwegen und Frankreich.

Insgesamt stehen in der Schweiz bis zum 23. Februar zwölf Titelentscheidungen an neun Wettkampftagen auf dem Programm. Die besten Aussichten auf einen erfolgreichen Saisonhöhepunkt hat aus deutscher Sicht Franziska Preuß, die bei den Frauen die Gesamtweltcupwertung anführt und in 14 Saisonrennen schon zehnmal auf dem Podest stand.


Bericht: Basketballer Theis wechselt aus NBA nach Europa

NEW ORLEANS/MONACO: Basketball-Weltmeister Daniel Theis soll vor einem Wechsel aus der NBA zur AS Monaco stehen. Das berichtet das Portal «basketnews». Theis war 2017 aus Bamberg in die USA gewechselt. Dort spielte er für die Boston Celtics, die Chicago Bulls, die Houston Rockets, die Indiana Pacers, die Los Angeles Clippers und die New Orleans Pelicans. Erst kürzlich war er von den Pelicans zu den Oklahoma City Thunder getradet worden, der Club hatte aber keine Verwendung für ihn. Mit der deutschen Nationalmannschaft gewann Theis 2023 die WM-Goldmedaille.


Missbrauchsskandal - Turnerinnen kritisieren Aufarbeitung

STUTTGART: Im Zuge des Missbrauchskandals haben ehemalige Top-Turnerinnen in einem offenen Brief den Deutschen Turner-Bund (DTB) für die Aufarbeitung kritisiert. Sie fordern den Verband dazu auf, den erteilten Auftrag an eine Frankfurter Kanzlei zur Aufklärung der Vorwürfe zurückzunehmen. Die Unterzeichner des Briefs meinen, dass sich bereits vor vier Jahren gezeigt habe, dass eine solche Untersuchung nicht unabhängig sein könne. Die Ergebnisse könnten ihrer Ansicht nach von Interessen des DTB beeinflusst werden. Damals waren Vorwürfe am Bundesstützpunkt in Chemnitz aufgekommen. Diesmal stehen die Stützpunkte in Stuttgart und Mannheim im Zentrum der Kritik.


Bundesgericht lehnt Vuskovic-Beschwerde gegen Sperre ab

HAMBURG: Fußballprofi Mario Vuskovic muss im Kampf gegen seine Dopingsperre die wohl letzte Hoffnung aufgeben und bleibt noch bis Ende des nächsten Jahres gesperrt. Das Schweizer Bundesgericht bestätigte auf Anfrage, dass Vuskovics Beschwerde gegen die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshof Cas vom 27. August 2024 vom Bundesgericht abgelehnt worden sei. Zuerst hatten das «Hamburger Abendball» und die «Hamburger Morgenpost» berichtet. Das Urteil ist endgültig, weitere Rechtsmittel sind nicht möglich. Demnach läuft die Sperre des Abwehrspielers des Fußball-Zweitligisten bis November 2026.


FC Bayern vor Celtic ohne Trio um kranken Palhinha

MÜNCHEN/GLASGOW: Der FC Bayern München hat sich ohne Alphonso Davies und João Palhinha auf das Playoff-Hinspiel in der Champions League beim schottischen Fußball-Meister Celtic Glasgow eingestimmt. Außenverteidiger Davies fehlt weiterhin nach seinem Muskelfaserriss, Palhinha muss am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) im stimmungsvollen Celtic Park wegen eines Infekts aussetzen.


Preuß führt deutsche Mixedstaffel bei Biathlon-WM an

LENZERHEIDE: Es soll gleich im ersten Rennen die erste Medaille geben. Das deutsche Team bietet zum Start der Biathlon-WM das bestmögliche Quartett auf. Favoriten sind aber andere.

Angeführt von Gesamtweltcup-Spitzenreiterin Franziska Preuß greift die deutsche Mixedstaffel bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Lenzerheide nach der ersten Medaille. Die 30-jährige Preuß tritt am Mittwoch (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport) zum Auftakt in der Schweiz gemeinsam mit Selina Grotian, Philipp Nawrath und Justus Strelow über 4x6 Kilometer an. Drei der vier Deutschen standen in diesem Winter zwar bereits auf dem Podest, Preuß und Grotian feierten jeweils Siege. Die Favoriten auf Gold sind aber vor allem Norwegen und Frankreich.

Für das Quartett des Deutschen Skiverbands geht es auch darum, eine Medaillenflaute zu beenden. Zuletzt hatte es 2019 mit WM-Silber in Östersund deutsches Edelmetall für das gemischte Team gegeben. Danach folgten viele Enttäuschungen, darunter ein fünfter Platz bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking. Im vergangenen Jahr war Deutschland mit der Mixedstaffel bei der WM in Tschechien auf Rang fünf ebenfalls leer ausgegangen. Preuß hatte dabei in Führung liegend die einzige Strafrunde verursacht.


Bayern-Vorstand Eberl ruft «Playoff dahoam» aus

MÜNCHEN/GLASGOW: Der FC Bayern absolviert in der Champions League eine Extrarunde bei Celtic Glasgow. Der Sportvorstand kreiert eine neue Formulierung dafür.

Vom «Titel dahoam» will Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl noch nicht sprechen. «Natürlich schwebt es über uns allen, Ende Mai im Finale dabei zu sein», sagte Eberl kurz vor dem Abflug des deutschen Fußball-Rekordmeisters zum Playoff-Hinspiel in der Champions League am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) bei Celtic Glasgow. «Der Traum ist da, der Druck sollte nicht zu groß sein. Man sollte es nicht zu sehr in den Vordergrund rücken.»

Stattdessen will Eberl lieber eine andere Formulierung wählen. «Ich rede jetzt vom Playoff dahoam», sagte er. Entscheidend sei, dass der FC Bayern die K.o.-Runde mit dem Hinspiel in Schottland so gestalte, «dass wir durchkommen.» Es sei aber «natürlich außergewöhnlich, wenn das Finale in deinem Heimstadion» sei, räumte er ein. Am 31. Mai findet das Champions-League-Endspiel in München statt.

Im energiegeladenen Celtic Park wollen die Bayern sechs Tage vor dem Rückspiel nun den Grundstein für den verspäteten Achtelfinal-Einzug legen. «Wir wollen eine super Ausgangslage schaffen», sagte Eberl. Im Falle eines Weiterkommens wäre Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid im Achtelfinale die nächste Aufgabe.


Leipzig verurteilt rassistische Anfeindungen gegen Openda

LEIPZIG: RB Leipzig wehrt sich gegen rassistischen Anfeindungen gegen Stürmer Loïs Openda. «Nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli haben unseren Spieler Loïs Openda zahlreiche rassistische Kommentare in den sozialen Netzwerken erreicht. RB Leipzig verurteilt die Anfeindungen deutlich und steht zu 100% hinter seinem Spieler», teilte der Verein mit. Der zuletzt glücklos agierende Stürmer ist seit neun Pflichtspielen ohne Torerfolg und hat 2025 noch nicht getroffen.


Gegnerin zwischen die Beine gefasst? Fußballerin dementiert

BARCELONA: In Spanien sorgt ein Vorfall für Aufsehen, bei dem die Fußballerin Maria Pilar «Mapi» Leon ihrer Gegenspielerin während einer Erstligapartie zwischen die Beine gefasst haben soll. Auf einem Video ist zu sehen, wie die Abwehrspielerin des FC Barcelona im Derby gegen Espanyol der Kolumbianerin Daniela Caracas kurz in Richtung des Schritts greift. Danach sagt sie etwas zu der Verteidigerin. Espanyol verurteilte die Aktion bereits scharf. «Ich habe ihr Bein berührt», beteuerte Leon dagegen in einer Mitteilung ihres Clubs. «Es gab KEINE Berührung des Intimbereichs und schon gar nicht absichtlich. Ich lege Wert darauf, dass das eine Aktion während des Spiels war, die weder die Verbreitung noch die Bedeutung verdient, die sie bekommt.»


Geschlechter-Debatte: IOC wehrt sich gegen Boxverband

LAUSANNE: Nach den angekündigten Klagen des umstrittenen Boxverbands Iba in der Geschlechter-Debatte um die Gold-Gewinnerinnen Lin Yu-ting und Imane Khelif hat sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) gewehrt. «Die beiden von der Iba erwähnten Athletinnen sind keine Transgender-Athletinnen. Sie wurden als Frauen geboren, sind als Frauen aufgewachsen und haben während ihrer gesamten Boxkarriere in der Frauenkategorie gekämpft», teilten die Olympia-Organisatoren mit. Der umstrittene Verband, der vom IOC ausgeschlossen worden war, sieht sich durch das Dekret von Donald Trump bestärkt. Der US-Präsident will Transmenschen vom Frauensport ausschließen.


Collina ließ WM-Finale 2002 absichtlich länger laufen

ROM: Der ehemalige italienische Star-Schiedsrichter Pierluigi Collina hat mit vielen Jahren Abstand einen kleinen Regelverstoß beim WM-Finale 2002 zugegeben. Der 64-Jährige gestand, dass er das Spiel zwischen Brasilien und Deutschland länger laufen ließ, um an den Ball zu kommen. «Damals pfiff ich das Spiel mit 13 oder 14 Sekunden Verspätung ab, ohne Rücksicht auf das Ergebnis, um sicher zu sein, dass ich den Ball in den Händen hielt, sagte Collina der Tageszeitung «La Repubblica». Die eigenwillige Verlängerung änderte aber nichts: Deutschland verlor 0:2.


NBA: Nächste Niederlage für starken Wagner mit Orlando

ORLANDO: Trotz eines überragenden Franz Wagner haben die Orlando Magic in der NBA ihre nächste Niederlage kassiert. Das Team aus Florida verlor zu Hause gegen die Atlanta Hawks mit 106:112. Seit kurz vor Weihnachten konnte Orlando keine zwei Spiele in Folge mehr gewinnen, von den letzten acht Partien wurden sechs verloren. Wagner erzielte 37 Punkte und war damit bester Werfer seines Teams. Zudem stellte er seinen persönlichen Saisonrekord ein. Der deutsche Rookie Tristan da Silva steuerte neun Punkte bei. In der Eastern Conference ist Orlando inzwischen auf Platz neun zurückgefallen, wäre damit immerhin noch in den Vor-Playoffs dabei.


Bundestrainer Wück überrascht mit England-Legionärin

FRANKFURT/MAIN: Bundestrainer Christian Wück setzt für die ersten beiden Länderspiele des Jahres auf eine personelle Überraschung in seinem Kader. Erstmals nach langer Zeit steht Rebecca Knaak von Manchester City im 23-köpfigen Aufgebot der deutschen Fußballerinnen für die Nations-League-Spiele in den Niederlanden am 21. Februar (20.45 Uhr/ARD) und in Nürnberg gegen Österreich am 25. Februar (18.15 Uhr/ZDF). Die 28 Jahre alte Abwehrspielerin ist bislang ohne Länderspieleinsatz. Zurück in Wücks Aufgebot kehren zudem Torhüterin Ann-Katrin Berger vom US-Club NY Gotham FC und Mittelfeldspielerin Sara Däbritz von Olympique Lyon. Auch Wolfsburgs Offensivspielerin Jule Brand, die die beiden vergangenen Länderspiele verletzungsbedingt verpasste, ist wieder dabei.


Comeback von Handball-Nationalspieler Knorr naht

MANNHEIM: Nach der Weltmeisterschaft ist Handball-Star Juri Knorr erneut ausgefallen. Nun geht es ihm offenbar besser.

Handball-Nationalspieler Juri Knorr steht vor seinem Comeback. Nach überstandenen gesundheitlichen Problemen nahm der 24-Jährige am Dienstag beim Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen ein leichtes Training auf. «Jetzt müssen wir schauen, wie er das wegsteckt und ob das reicht», sagte Löwen-Trainer Sebastian Hinze mit Blick auf die Ligapartie gegen die SG BBM Bietigheim am Donnerstag.

Knorr hatte der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im Januar krankheitsbedingt in den Hauptrunden-Partien gegen Italien und Tunesien gefehlt. Beim Viertelfinal-Aus gegen Portugal stand der Spielmacher zwar wieder auf dem Feld, doch in der Bundesligapartie am vergangenen Sonntag beim HSV Hamburg mussten die Löwen auf Knorr verzichten. Bereits in den letzten zwei Ligaspielen 2024 hatte er dem zweifachen Meister und Pokalsieger wegen einer Bronchitis gefehlt.


Deutsches Ski-Duo Aicher/Dürr verpasst Kombi-Medaille bei WM

SAALBACH-HINTERGLEMM: Emma Aicher und Lena Dürr haben die erste deutsche Medaille bei den Weltmeisterschaften von Saalbach-Hinterglemm verpasst. Auf bestem Weg zu Edelmetall in der Team-Kombination unterlief Dürr im Slalom ein ganz schwerer Patzer, sodass das Duo am Ende nur auf dem 17. Platz landete. Erste Weltmeisterinnen in dieser neuen Disziplin wurden die Amerikanerinnen Breezy Johnson und Slalom-Superstar Mikaela Shiffrin. Die beiden hatten 0,39 Sekunden Vorsprung auf die Schweizerinnen Lara Gut-Behrami und Wendy Holdener. Bronze ging an die Österreicherinnen Stephanie Venier und Katharina Truppe.


Früherer Trainer des Jahres: Schuster arbeitet in Georgien

KUTAISI: Der frühere Bundesliga-Trainer Dirk Schuster übernimmt erstmals einen Club im Ausland und wird in der kommenden Saison beim georgischen Fußball-Erstligisten Torpedo Kutaisi an der Seitenlinie stehen. Schuster wurde 2016 nach dem sensationellen Bundesliga-Aufstieg und Klassenerhalt mit dem SV Darmstadt 98 als Trainer des Jahres in Deutschland ausgezeichnet wurde. Seit seinem Aus beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im November 2023 war der 57-Jährige vereinslos. Beim Club aus der zweitgrößten Stadt Georgiens erhält Schuster einen Dreijahresvertrag.

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