Mine in Venezuela eingestürzt

Verschüttete befürchtet

Symbolfoto: Pixabay/ELG21
Symbolfoto: Pixabay/ELG21

CARACAS: Beim Einsturz einer Mine in Venezuela sind nach offiziellen Angaben mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Weitere elf Menschen seien in dem Bundesstaat Bolívar im Landesinneren verletzt worden, teilte Staatspräsident Nicolás Maduro am Mittwoch (Ortszeit) mit. Zuvor war in den Medien von 50 bis 70 Toten und 100 Verschütteten berichtet worden. Diese Zahlen soll Bolívars Gouverneur Ángel Marcano laut Maduro jedoch dementiert haben.

Maduro nannte keine Ursache für den Einsturz der Mine Bulla Loca in La Paragua südlich der Stadt Ciudad Bolívar. Die Suche nach den Verschütteten laufe, zur Bergung würden zwei Hubschrauber eingesetzt, sagte Marcano am späten Abend. Die Regierung des Bundesstaates sprach den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl aus und stellte ihnen Unterstützung in Aussicht.

Das Unglück ereignete sich bereits am Dienstag und ist nicht das erste dieser Art in dem südamerikanischen Land. Vor vier Jahren kamen beim Einsturz zweier Minen mindestens 35 Menschen ums Leben.

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