Marine nimmt 33 gestrandete Touristen auf

Touristen auf dem Weg zu ihrem Ausflugsboot in Phuket. Foto: The Thaiger
Touristen auf dem Weg zu ihrem Ausflugsboot in Phuket. Foto: The Thaiger

PHUKET: Das Patrouillenboot 1301 der Marine hat am Mittwochmorgen 33 auf der Insel Racha Yai gestrandete Touristen aufgenommen und bei rauer See sicher nach Phuket gebracht.

Der Kapitän des Ausflugsbootes, das die Urlauber zur Koh Racha Yai gebracht hatte, hatte sich bei dem hohen Wellengang geweigert, die Heimfahrt anzutreten. Die Crew der Marine berichtete nach der Ankunft in Phuket, sie hätten während der Fahrt besonders vorsichtig sein müssen. Die Wellen hätten eine Höhe von drei Metern erreicht.

Am Dienstag prallten riesige Wellen auf ein Frachtschiff und rissen 16 große Container in die Andamanensee. Die „MV.NP Love Gistic 2“ fuhr nach Malaysia, nachdem sie den Hafen von Na Kluea auf dem Festland von Trang verlassen hatte. Laut Trangs Gouverneur Siriphat Phatthakun wurde das Schiff von fünf Meter hohen Wellen getroffen. Bewohner der Insel Koh Sukon gaben an, sechs Container seien an Land gespült worden.

Meteorologen warnen vor sintflutartigen Regenfällen vom 11. und 15. Juli im Süden des Landes. Fischer und kleine Boote sollten in der Andamanensee und im Golf von Thailand nicht auslaufen. Wellen entlang der Westküste könnten eine Höhe von vier Metern erreichen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

Pflichtfelder
Jürgen Franke 12.07.18 09:16
Erfreulich, dass dieser Kapitän
entschieden hat, die Rückreise nicht anzutreten. Ein derartiges umsichtiges Verhalten erwarten die Passagiere von allen Kapitänen.
Sam Gruber 12.07.18 09:14
Applaus bleibt in der Tasche
Weshalb sollte man laut applaudieren, weil trotz des anhaltenden Monsunsturmes in Südthailand und vor Phuket wieder die Ausflugsboote auslaufen, obwohl noch immer Leichen von chinesischen Touristen vermisst werden. Der Kapitän hat in diesem Fall in der Tat gelernt und nicht den Fehler seiner Landsleute wiederholt. Er beendete die Tour auf halber Strecke und verweigerte wegen schlechter Bedingungen die Rückfahrt. Das könnte ihn den Job kosen und eine Menge Ärger von seinen Arbeitgebern eintragen. Dafür Respekt - aber Applaus deshalb, weil die Show weitergeht, bevor die Rettung abgeschlossen ist, den lasse ich in der Tasche. Mit ihrem flachen Argument der Stammtischbrüder, die Thailand Böses wollen, treffen sie vielleicht den Zeitgeist der Thailandversteher, aber hier sicher nicht ins Ziel.
Oliver Harms 12.07.18 04:27
der bootsführer hat es richtig gemacht!!
nur frage ich mich grade,wo hier die positiven kommentare bleiben? ist ja auch langweilig,wenn man nicht hetzen kann weil ein thai alles richtig gemacht hatte!! he und das ganz ohne die stammtisch brüder abteilung besser farang!!