Machbarkeitsstudie für Straßenbahn

Es tut sich was beim Projekt Straßenbahn: Mit einer Machbarkeitsstudie sollen die Realisierungschancen der „Red Line“ überprüft werden. Ein modernes öffentliches Nahverkehrsmittel wird in Chiang Mai dringend benötigt. Foto: The Thaiger
Es tut sich was beim Projekt Straßenbahn: Mit einer Machbarkeitsstudie sollen die Realisierungschancen der „Red Line“ überprüft werden. Ein modernes öffentliches Nahverkehrsmittel wird in Chiang Mai dringend benötigt. Foto: The Thaiger

CHIANG MAI: Die Mass Transit Authority of Thailand hat eine Machbarkeitsstudie für das geplante Straßenbahnprojekt in Chiang Mai angekündigt.

Überprüft wird die Durchführbarkeit der sogenannten Red Line, eine 12,54 Kilometer lange Route, mit der das Nakhon Phing Hospital mit der Mae-Hia-Saman-Samakkhi-Abzweigung im Bezirk Hang Dong auf dem Schienenweg verbunden werden soll. Auf der Linie vorgesehen sind 12 Stationen in den wichtigsten Gebieten, darunter das Nakhon Phing Hospital, das Stadion zum 700. Geburtstag (700th Anniversary Stadium), der Busbahnhof Chang Phueak und der internationale Flughafen Chiang Mai. Die Studie wird ein Jahr in Anspruch nehmen, die Kosten belaufen sich auf rund 98,2 Millionen Baht.

Das Verkehrsprojekt soll im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft umgesetzt werden, beziehungsweise einer vertraglich geregelten Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen der Privatwirtschaft in einer Zweckgesellschaft mit einem Anfangsinvestment in Höhe von30 Milliarden Baht. Die Dauer der Bauarbeiten wird auf fünf Jahre geschätzt.

Mit dem ersten Straßenbahnprojekt der Nordmetropole soll dem chronischen Verkehrsinfarkt in Chiang Mai entgegengewirkt und den steigenden Touristenzahlen Rechnung getragen werden.

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Siam Fan 07.05.19 18:37
J. Feanke: Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs
Fast alles aber bitte keine Straßenbahn! Bis 1980 sind diese weltweit auf etwa 300 Betreiber zurückgegangen. Jetzt sind es gerademal wieder 390, weil es so billig ist und wegen China. In Karlsruhe hat es 20.000Tote und Verletzte pro 100.000EW. Und das wird durch eine Stadt mit hohem Anteil von Krafträdern noch explodieren. Die billigen haben einen sehr langen Bremsweg und erzeugen dabei noch viel Feinstaub! Einfach mal nach "Unfälle Straßenbahn" googlen, nach spätestens 30 Minuten, ist jeder, der TH. (Chiang Mai u. a.) kennt, überzeugt, das viele Geld für die Machbarkeitsstudie kann man sich sparen.
Jürgen Franke 06.05.19 10:09
Es führt kein Weg an dem Ausbau
des öffentlichen Nahverkehrs vorbei, um den chaotischen Verkehr in den Städten etwas zu stoppen. Diese Aussage gilt jedoch weltweit. In einigen zivilisierten Länder wird das Auto als Statussymbol glücklicherweise in absehbarer Zukunft nicht mehr den Stellenwert der Vergangenheit erreichen. Abgesehen von dem angeblichen Einfluss auf das Klima.
Siam Fan 05.05.19 23:29
"Größtes Unfallrisiko in Karlsruhe"
Einfach mal googlen, da gibt es abendfüllende Videos. Und das dann auch noch zweispurig in der Mitte und dann in Thailand. Die Daten sind erschreckend und das wird dann durch die Krafträder in TH noch getoppt!! Absolutes NO GO!!! Gibt es sowas schon in TH/Asien? Ausser Plänen?
Rene Amiguet 05.05.19 14:41
98.2 Millionen Baht verschwenden
Für eine Machbarkeits Studie. Dieses Geld würde man besser dazu verwenden für eine Studie wie man der chronisch jährlich wiederkehrenden katastrophalen Luftverschmutzung wirksam entgegenwirken könnte. Wenn das nämlich so weiter geht werden die Touristen Zahlen ganz sicher nicht zunehmen sondern verheerend abnehmen in ganz Nordthailand.