Komitee findet Lösungen für Wohnprojekt Doi Suthep

Foto: Thaivisa
Foto: Thaivisa

CHIANG MAI: Ein von der Regierung eingesetztes Komitee hat sich mit der Zukunft des umstrittenen Wohnprojekts „Gerichtshof“ in Chiang Mai befasst und schlägt sechs Lösungen vor.

Bei dem Treffen am Freitag unter Vorsitz des Büroleiters beim Premierminister, Suwaphan Tanyuwatthana, wurden Berichte verschiedener Behörden, Stellungnahmen und Beschwerden der Öffentlichkeit einschließlich von Umweltschützern sowie akademische Berichte über die Umweltauswirkungen des Wohnprojekts sowie die ministeriellen Vorschriften und Bestimmungen geprüft. Nach langen Überlegungen erarbeitete der Ausschuss sechs Lösungen:

1) In den 45 Einfamilienhäusern dürfen sich keine Richter oder Justizbeamte aufhalten. Lokale Behörden und Gerichte sind für die Wiederherstellung des Gebiets verantwortlich.

2) Die Provinz Chiang Mai wird mit Wissenschaftlern und Bürgern zusammenarbeiten, um Bäume um die 45 Einfamilienhäuser zu pflanzen.

3) Das Landwirtschaftsministerium beschleunigt sein Verfahren, um die Nutzung von Gebieten in der Nähe des Gartenforschungszentrums Chiang Rai für den Bau von Wohneinheiten für Justizbeamte zu genehmigen. Das Budgetbüro beschleunigt die Auszahlung des Budgets für den Bau.

4) Der Bereich, in dem sich die 45 freistehenden Wohneinheiten befinden, ist der Öffentlichkeit zurückzugeben.

5) Die 45 freistehenden Wohneinheiten können bei Bedarf abgerissen werden.

6) Neun Eigentumswohngebäude können von den derzeitigen Bewohnern unter der Bedingung genutzt werden, dass die Umweltressourcen in der Region erhalten bleiben.

Die Lösungen werden jetzt dem Premierminister vorgelegt. Wohnhäuser und Apartments wurden für die Beschäftigten des Berufungsgerichts am Berg Doi Suthep errichtet. Laut Umweltschützern in einem geschützten Waldgebiet. Monatelang haben Bürger, Aktivisten und Umweltschützer gegen das Bauprojekt demonstriert.

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Siam Fan 11.12.18 15:36
Nr2 und sonst gar nichts!
Alle haben seit Jahren mitbekommen, was da abging, auch die örtlichen Parteien und die damalige Regierung. Der Bau war über Jahre weithin sichtbar und ist nicht der Einzige in der Großregion.