Kein Wechsel beim Weltwirtschaftsforum

​Hoffmann und Fink bleiben dauerhaft im Amt

Andre Hoffmann spricht beim WEF über Dialog, und globale Herausforderungen vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Foto: epa/Gian Ehrenzeller
Andre Hoffmann spricht beim WEF über Dialog, und globale Herausforderungen vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Foto: epa/Gian Ehrenzeller

DAVOS/MÜNCHEN: Das Weltwirtschaftsforum bleibt unter der Führung von André Hoffmann und Larry Fink. Warum das Board auf Kontinuität setzt und was das für das nächste Treffen bedeutet.

An der Spitze des Weltwirtschaftsforums (WEF) soll es keine weiteren personellen Änderungen geben. WEF-Co-Chef André Hoffmann sagte der «Süddeutschen Zeitung», das Entscheidungsgremium habe bei Larry Fink und ihm den Zusatz «interimistisch» gestrichen: «Wir machen jetzt unbefristet weiter und werden auch im kommenden Januar noch als Chefs im Amt sein.»

Der Schweizer Hoffmann, der auch die Gründerfamilie des Pharmakonzerns Roche vertritt, und der Amerikaner und Black-Rock-Manager Fink führen seit dem vergangenen Jahr zusammen das WEF, als Nachfolger des Gründers Klaus Schwab. Ursprünglich hieß es, es soll eine Nachfolge gefunden werden. Hoffmann sagte jetzt: «Zu viele Änderungen in einer kurzen Zeit würde der Stabilität der Institution nicht sehr viel helfen.»

Einmal im Jahr findet in Davos das Weltwirtschaftsforum mit führenden Vertretern aus Wirtschaft und Politik statt. In diesem Jahr war unter anderem US-Präsident Donald Trump zu Gast.

Das jährliche Treffen gilt als eine der wichtigsten Plattformen für Spitzenpolitiker, Top-Manager, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt. Das Weltwirtschaftsforum wird von einer Stiftung organisiert.

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