THAILAND: Die Immigration hat einen Tschechen, einen Italiener und drei Südkoreaner festgenommen, die wegen unterschiedlicher Straftaten gesucht wurden.
Dem Tschechen, einem ehemaligen Leiter eines SWAT-Teams, wird Raub zur Last gelegt. Der 55-Jährige floh nach Thailand und hielt sich bis zur seiner Verhaftung in Pattaya auf. Im Haus des Italieners in Treviso hatten Beamte bei zwei Durchsuchungen in 2003 und 2007 Drogen gefunden. Er setzte sich nach Phuket ab und wurde dort aufgegriffen. Ein Koreaner soll drei Japaner bei Investitionen an japanischen und ausländischen Börsen um 2,6 Millionen Baht betrogen haben. Zudem hatte er 28-Jährige die drei in einem Apartment an der Sukhumvit Road in Bangkok misshandelt. Über die kriminelle Organisation Yakuza wurden die Familien der Japaner bedroht. Einer konnte aus dem Apartment entweichen und kontaktierte die japanische Botschaft. Laut Generalleutnant Surachate Hakparn, Leiter der Immigration, hat die Polizei zudem einen Südkoreaner und seine thailändische Frau festgesetzt. Das Paar hatte Pässe gefälscht, damit Autos gemietet und diese dann verkauft. Es soll ein Schaden von über zehn Millionen Baht entstanden sein. Der Koreaner wurde in seinem Heimatland mit 60 Haftbefehlen wegen Betrugs gesucht. Ein Landsmann, so teilt die Polizei weiter mit, wurde wegen mehrerer Straftaten in Pattaya verhaftet.