Ehefrau verschwindet mit Lottogewinn und Liebhaber

Foto: Thai Rath
Foto: Thai Rath

ROI-ET: Ein Sechs-Millionen-Baht-Lottogewinn erwies sich für einen Thailänder in der Nordostprovinz Roi-et alles andere als das große Glück. Denn seine Frau verschwand mit dem Gewinn – zusammen mit ihrem Liebhaber.

Khun Manich hatte bei der Ziehung der staatlichen Lotterie am 1. November 2022 sechs Millionen Baht gewonnen und den Gewinn zusammen mit seiner Frau – Khun Angkhanarak, 45, – sowie ihren Kindern beim Lotteriebüro abgeholt.

Das Geld wurde auf das Konto seiner Frau überwiesen, schließlich war das Paar bereits seit 26 Jahren zusammen und hatte sich in Thawatburi in der Provinz Roi-Et eine Familie aufgebaut.

Für eine Tambun-Feier im gemeinsamen Haus bat er seine Frau um etwas mehr als 1 Million Baht. Während der buddhistischen Zeremonie erschien ein Mann, von dem Khun Angkhanarak erklärte, er sei ein lange verschollener Verwandter. Khun Manich dachte sich nichts dabei.

Der Mann blieb drei Tage lang bei der Familie, bevor Khun Manichs Frau mit dem Mann verschwand. Selbst als er sie kontaktierte, läuteten immer noch keine Alarmglocken, nachdem seine Frau ihm mitgeteilt hatte, dass sie in Nong Khai noch etwas zu erledigen hätten.

Dann erfuhr jedoch einer der Söhne des Paares von einem Nachbarn, dass es sich bei dem Mann nicht um einen Verwandten handelte, sondern um den langjährigen Liebhaber seiner Mutter.

Eine Überprüfung des Kontos bei der Bank ergab, dass 2 Millionen Baht abgehoben worden waren. Die Bank sagte, die Familie solle zur Polizei gehen und versuchen, das Konto schließen zu lassen, berichtete „Thai Rath“.

Dies erwies sich jedoch als unmöglich. Oberstleutnant Somsak Ketphiboon von der Polizei in Thawatburi erklärte, es sei kein Verbrechen begangen worden. Schließlich lief das Konto lauf den Namen der Frau, weshalb sie mit dem Geld machen konnte, was sie wollte. Sie war nicht einmal legal mit Manich verheiratet, sie hatten ihre Ehe nie offiziell beurkundet (jot thabian).

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Urs Widmer 19.11.22 14:40
Mit der Überweisung auf das Konto seiner Frau hat Khun Manich die fatale Entwicklung selber ausgelöst.
leschim alex 19.11.22 09:20
1 Million für Tambun-Fest .....
..... - das ist wahrscheinlich doppelt so viel wie das gemeinsame Haus wert ist - zeigt doch das ER mit Geld nicht umgehen kann. Aber auf jeden Fall sollte Khun Manich gelernt haben das Reibungshitze, die beim "übern-Tisch-gezogen-werden" entsteht, nichts mit Nestwärme zu tun hat.
Norbert Schettler 19.11.22 08:00
Wir sind in Thailand
Und eben nicht amtlich verheiratet, oben steht doch, "nicht legal", also ohne Papiere. Eine Feier im Dorf, Geld wird vom Mann gezeigt und das war's denn. Und Frauen sind in Th oft die "Finanzverwalter", bei solchen Summen sollte der "Gatte" schon etwas mitdenken.
Helmut Loehr 18.11.22 21:50
Dumm gelaufen
Selbst nach so vielen Jahren, kennt man seine Frau nicht wirklich.
Vertrauen, Zuneigung und Liebe.
Diese Frau, hat ihrem Mann, immer etwas vorgespielt. Sie hat ihn nie richtig geliebt.
Solche Frauen gibt es überall auf der Welt.
Egon 18.11.22 17:30
Nicht umsonst heißt es:
Bei Geld hört die Freundschaft auf.
Sehr naiv.
Auch in meiner Umgebung hier, habe ich schon viele Dinge gesehen und gehört.
Rechtlich kann er dagegen nichts machen.
Man kann in niemanden hinein schauen. Auch nicht nach 26 Jahren Freundschaft.
Macht es so wie ich. Stellt die Alarmglocken auf sensitiv.
Ist zwar nicht so gefühlvoll, aber sicherer.
Hans 18.11.22 14:29
gut so
einmal kein Farang
Andy 18.11.22 14:00
Geschichte mal andersrum
Warum sollte es einem Thai anders ergehen, wie manchem Farang ?
Deshalb, Geld unter die Matratze (Bett-Coint)