Deutschland: Mit Ach und Krach ins Viertelfinale

PORTO ALEGRE: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich am Montag (Ortszeit) in Porto Alegre zu einem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Algerien gezittert.

In einem enttäuschenden Spiel erzielten der eingewechselte André Schürrle (92. Minute) und Mesut Özil (119.) die erlösenden Treffer für die DFB-Auswahl, die es nun im Kampf um den Einzug ins Halbfinale am Freitag (18.00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro mit Frankreich zu tun bekommt. Der Weltmeister von 1998 setzte sich in seinem Achtelfinale gegen Nigeria mit 2:0 durch. 

Manager Oliver Bierhoff: «Aufgrund der vielen Chancen war es ein verdienter Sieg. Je weiter man kommt, um so weniger können wir uns erlauben. Jetzt kommt Frankreich. Wir müssen uns auf jeden Fall noch steigern.»

Im Viertelfinale nicht mehr zum Einsatz kommen wird Shkodran Mustafi. Der Abwehrspieler von Sampdoria Genua zog sich in der Partie gegen Algerien einen Muskelbündelriss im rechten hinteren Oberschenkel zu. «Er wird uns wohl für den weiteren Turnierverlauf nicht mehr zur Verfügung stehen», erklärte Bundestrainer Joachim Löw,

Beim Kampf um die letzten beiden Platze im Viertelfinale sind am (heutigen) Dienstag auch zwei deutsche Trainer beteiligt. Ottmar Hitzfeld trifft in São Paulo (18.00 Uhr MESZ) mit Außenseiter Schweiz auf den Mitfavoriten Argentinien. Vier Stunden später will Jürgen Klinsmann sein US-Team im Duell mit Belgien in Salvador in die Runde der letzten acht Mannschaften führen. Bei den Eidgenossen wird viel davon abhängen, wie Argentiniens Star Lionel Messi gestoppt werden kann. Das Hitzfeld-Team wird wohl unverändert auflaufen. Beim Gegner soll Lavezzi für den verletzten Agüero auflaufen.

In der zweiten Partie bietet sich den vom ehemaligen Bundesliga-Profi Marc Wilmots trainierten Belgiern die Chance, sich zum zweiten Mal nach 1986 für das Viertelfinale einer WM zu qualifizieren. Defour fehlt gesperrt, die Einsätze von Kompany und Vermaelen sind fraglich. Auch die Amerikaner träumen vom zweiten Viertelfinal-Einzug. Klinsmann hofft auf ein Comeback des am Oberschenkel verletzten Torjägers Altidore. (Foto: epa)

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