Bootstaxi-Projekt startet in Phuket

MOU soll Verkehr entlasten und nachhaltigen Tourismus fördern

Ein schwimmender Steg verbindet Boote mit dem Strand und erleichtert Gästen den Zugang zum Nationalpark. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Ein schwimmender Steg verbindet Boote mit dem Strand und erleichtert Gästen den Zugang zum Nationalpark. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

PHUKET: Am Freitag (12. September 2025) um 09.00 Uhr unterzeichneten das Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation und die Provinz Phuket ein Memorandum of Understanding (MOU) für das Projekt „Boat Taxi“. Ziel ist es, den Verkehr in Phuket zu entlasten und zugleich den nachhaltigen Tourismus im Sirinat-Nationalpark zu fördern.

Die Vereinbarung wurde von Attapol Charoenchansa, Generaldirektor des Nationalparkdepartments, und Sophon Suwannarat, Gouverneur von Phuket, im Mookanda-Konferenzraum des Provinzhauses Phuket unterzeichnet. Als Zeugen nahmen Therdthai Khwanthong, Direktor des Regionalbüros für Schutzgebiete 5 (Nakhon Si Thammarat), sowie Nachaphong Pranit, Direktor des Regionalbüros der Marinebehörde in Phuket, teil.

Boat-Taxi soll Straßenverkehr entlasten

Das Boat-Taxi-Projekt ist Teil der nationalen Regierungspolitik zur Bekämpfung der Verkehrsprobleme in Phuket. Es soll künftig den Transport vom Flughafen Phuket zu allen Häfen rund um die Insel ermöglichen und dabei die Wasserwege stärker nutzen, um die Straßen zu entlasten. Ziel ist es, den Wassertransport auf ein Niveau internationaler Premium-Destinationen zu heben und gleichzeitig den nachhaltigen Tourismus in Nationalparks mit höchster Sicherheitsgarantie für Phuket zu verbinden.

Beamte verfolgen bei der Präsentation in Phuket den Start des nachhaltigen Boat-Taxi-Projekts. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Beamte verfolgen bei der Präsentation in Phuket den Start des nachhaltigen Boat-Taxi-Projekts. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Attapol Charoenchansa erklärte: „Das Department ist sich der Notwendigkeit bewusst, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Naturschutz zu schaffen. Diese Kooperation reduziert nicht nur die Zahl der Autos auf den Straßen, sondern bietet auch die Chance, den Bootstourismus im Sirinat-Nationalpark international zu standardisieren. Wir werden eng mit der Provinz Phuket zusammenarbeiten, um geeignete Gebiete auszuwählen und die Umsetzung unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Auswirkungen zu planen.“

Touristen erleben Landschaft vom Wasser aus

Er ergänzte: „Die Bootstaxis ermöglichen es Touristen, die Schönheit der Landschaft vom Wasser aus zu erleben. Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt künftig ein Zentrum für Strandtouren auf Phuket werden wird. Am wichtigsten ist jedoch die Entlastung der Verkehrsprobleme in der Hochsaison und die Reduzierung der Abgasbelastung durch Autos. Das passt auch zu den Zukunftstrends einer stärkeren Nutzung von Elektrofahrzeugen im Verkehrssystem. Das Department wird nicht zögern, sofortige Unterstützung zu leisten – zum Wohle des Landes. Mein Dank gilt der Provinz Phuket und ihrem Gouverneur.“

Geplante Bootsstege am Strand sollen künftig den Transport vom Flughafen Phuket direkt aufs Meer ermöglichen. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Geplante Bootsstege am Strand sollen künftig den Transport vom Flughafen Phuket direkt aufs Meer ermöglichen. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Das Projekt soll im Einklang mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften durchgeführt werden und die langfristige Nachhaltigkeit der Natur nicht beeinträchtigen.

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Maximilian Blaha 13.09.25 13:47
Schnapsidee
Norbert da hast du vollkommen recht!
Es kann nicht funktionieren mit diesen billigen, wackeligen Schwimmsteg. Bereits ab einer Wellenhöhe von etwa einen halben Meter schaffen es die Mehrzahl der Menschen nicht mehr auf ein Boot. Ich kenne diese Art von Steganlagen. Erst nach dem Bau eines sehr teuren, geschützten Hafenbeckens könnte die Idee umgesetzt werden,
Norbert Schettler 12.09.25 12:30
Das wird ein Abenteuer
Zur Entlastung des Verkehrs, okay, kann man gelten lassen.
Wenn ich aber diese Stege sehe und an Familien mit Kindern oder älter Menschen denke, habe ich so meine Bedenken. Und mit den Koffern im Longtail bestimmt auch nicht ganz einfach.
Aber vielleicht sind die obigen Bildchen erst mal ein Entwurf und es kommen dann in Echt richtige Elektroboote und ein sicherer Steg dabei heraus. Die Idee ist aber gut, finde ich.

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