Zwei Tourboote mit 130 Urlaubern gesunken

Die schiffsbrüchigen Touristen warten auf offener See auf Rettung. Fotos: The Nation / Phuket Department Of Disaster Prevention And Mitigation
Die schiffsbrüchigen Touristen warten auf offener See auf Rettung. Fotos: The Nation / Phuket Department Of Disaster Prevention And Mitigation

PHUKET: Vor Phuket ist am frühen Donnerstagabend eine großangelegte Rettungsaktion nach mehr als 130 Touristen gestartet worden, deren Tourboote kenterten und untergingen.

 Nach Angaben der Polizei in Chalong ist gegen 17.45 Uhr in der Nähe der Koh Hei, südlich von Phuket, das Boot „Phoenix Diving“ mit 97 Personen an Bord bei schwerer See gekentert. Die Urlauber treiben im Meer, berichtet „Phuket News“. Ein anderes Tourboot, die „Zanetta“ mit 39 Urlaubern an Bord, kenterte in der Nähe der Koh Mai Thon, südöstlich von Phuket. Das Boot soll ebenfalls gesunken sein. Rettungsmannschaften berichten, es sei schwer in der Dunkelheit, bei starken Winden und hohen Wellen die Touristen aus dem Meer zu bergen. Darunter sollen viele Kinder sein. Alle verfügbaren Ambulanzen wurden zum Pier Chalong  beordert. Im Einsatz sind Rettungsboote der Royal Thai Navy, der Touristenpolizei, der Marinepolizei und ein Schiff aus dem „Kai Mook Center“, heißt es weiter bei „Phuket News“.

An Bord beider Touristenboote spielten sich katastrophale Szenen ab.
An Bord beider Touristenboote spielten sich katastrophale Szenen ab.
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Jürgen Franke 06/07/2018 10:49
Eigentlich bin ich bisher davon ausgegagen,
dass sich die Kapitäne über die Wetterverhältnisse vor Auslaufen der Schiffe genau informieren. Seit Tagen ist das Wetter in Phuket unberechenbar.
R. Müller 06/07/2018 10:48
Einfach unglaublich
Die schlechten Nachrichten reissen nicht ab. Bei solchen Wetterbedingungen mit solchen "Seelenverkäufern" und vermutlich wenig nautischen Kenntnissen in See stechen, absolut unverantwortlich. Man wird wohl die raue See und nicht die Kapitäne für diese Unglücke verantwortlich machen.