Warnung vor den Gefahren der See

Foto: Phuket Gazette
Foto: Phuket Gazette

PHUKET: Da sich in den vergangenen Wochen Unfälle mit Todesfällen an den Stränden Phukets häuften und immer wieder ausländische Touristen ertranken, die sich über rote Flaggen und Nicht-Schwimmen-Hinweise hinwegsetzten, will Phukets Vizegouverneur Snith Sriwihok eine neue Kampagne initiieren, die Urlauber über die Gefahren der See aufklärt.

Mit Infografiken und Videos sollen ausländische Badegäste in sozialen Online-Netzwerken bereits im Vorfeld ihres Besuches gewarnt werden. Aufklärungsarbeit sollen darüber hinaus auch neue Warnschilder auf Englisch, Russisch, Chinesisch, Myanmarisch, Französisch und Koreanisch leisten, die auf der ganzen Insel sowie auch am internationalen Flughafen installiert werden. Ziel ist, dass Touristen die Gefahren beim Baden verstehen, erklärte der Vizegouverneur in „Phuket News“. 

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 12.08.17 22:16
Herr Wenz, auch wenn Sie sich noch so
bemühen, gegen die Dummheit der Menschen werden Sie kein Mittel finden. Wer den Wellengang nicht erkennt, sondern das als Mutprobe ansieht, muß mit den Folgen leben. Auch der Busfahrer, der plötzlich, trotz Warnschilder, auf dem Kulminationspunkt nicht erkennt, sofort den nächstniedrigen Gang einzulegen, sondern leichtsinnigerweise hofft, mit Dauerbremsen die Situation noch beherrschen zu können, wird bestraft.
Ingo Kerp 08.08.17 13:58
Wer bei Warnungen ins Meer geht, tut es auf eigenes Risiko. Er sollte deshalb nicht unbedingt erwarten dürfen, das sich wegen eines so leichtsinnigen Menschen wie ihm, andere ebenfalls in Gefahr begeben, um ihn aus dem Wasser zu ziehen.